614/21 #Gear – Auf der Suche nach Ersatzteilen – 22.03.21 Befestigungswinkel an Snareschraube #AKGC408 #Drums #Drummiking #Ersatzteile

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22.03.21 Befestigungswinkel an Snareschraube #AKG 'Drums #Drummiking #Ersatzteile

22.03.21 Befestigungswinkel an Snareschraube #AKG ‚Drums #Drummiking #Ersatzteile

Hilfreich war jetzt schon mal, dass auf dem gesuchten Befestigungsstück ein Typenname des eingesetzten Mikrofons steht. Wie aufgeklärt werden konnte, handelt es sich dabei um das AKG C 408 Schlagzeugmikrofon. Bezeichnend: Vermieter und Verkäufer von gebrauchten Mikrofonen tragen grundsätzlich das gesuchte Teil nicht bei, sondern lassen es unerwähnt, dass dieses L-Stück zum Lieferumfang gehörte. Man kann jetzt natürlich auch mal in den Baumarkt fahren. – Rätsel gelöst: Das gesuchte Bauteil heißt H 408 (siehe unten, weiterführend)

Schwierige Suche nach Ersatzteilen, wenn man den Namen des speziellen Teils nicht weiß.

Die Clip-Mikrofone stammen aus den Neunziger Jahren und sie beinhalteten stets auch einen Befestigungswinkel in „L-Form“. Dieser Winkel ließ sich mit dem Lockerschrauben einer Spannschraube an Snare und Tom in die Spannschraube einrasten und mittels Andrehens befestigen. Eine ist mal ausgebrochen, zwei andere gingen verloren. Die Winkel sind schon deswegen gut, weil sie während einer Aufnahme des Drumsets das befestigte Clip-Mikrofon (mit einer Klemme, die an der gezackten Stirnseite gut sitzt) körperlich von der Snare entkoppelt. Denn das Mikrofon soll nicht mitschwingen, wenn eine Trommel angeschlagen wird. Der Körperschall ist unterbrochen.

Vier bis fünf sollte ich davon kaufen. Falls ich auch mal wieder eins verlege. Obwohl: Künftig ….

Weiterführend

611/20 Gear: Schlagzeugmikrofonierung nach der Glyn Johns-Methode (Symbolbild) #GlynJohnsMethod #TTT #Tulipstagram

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Schlagzeugmikrofonierung nach der Glyn Johns-Methode (Symbolbild) #GlynJohnsMethod #TTT #Tulipstagram

Schlagzeugmikrofonierung nach der Glyn Johns-Methode (Symbolbild) #GlynJohnsMethod #TTT #Tulipstagram

Neben der etwas bequem anmutenden Idee, jede Audioquelle mit einem Mikrofon abzunehmen und damit so viele Mikrofone anzuschaffen, als man an einem Drumset bedient, hat besagter Toningenieur Glyn Johns geringfügige Stückzahlen von Mikrofonen zusammengestellt. Eins seiner Highlights ist die 3-Mikrofon-Methode. Hier im Bild ist die Methode um ein viertes Mikrofon (Snare) ergänzt. Man kann das 4. weglassen oder man will die Snare extra abnehmen. Das kommt auf den Zweck an. Also auf die Einsatzmethode und die Art und Weise, wie wir das Schlagzeug gern hätten. Einen Touch mehr als ein altes Vintage-Schlagzeug? Oder doch so komplett als möglich. Jedes Mikrofon ist eine Möglichkeit, den Sound zu beeinflussen. Aber auch eine weitere Störquelle.

Ich halte den Vorgang hauptsächlich aus einem Grunde fest:
Ich wollte den Namen Glyn Johns in meinem eigenen Basiswissen, Mikrofonierung betreffend, wiederauffindbar machen. Denn ich hatte den Namen heute vergessen und allein eine konzentrierte Webrecherche mit einer Suchmaschine lässt das Wissen darüber nur so sprudeln. Im Zweifel für die Angeklagten.

Ruhe in Frieden, John Henry Bonham.
Er hat auch so aufgenommen. Kolportiert ist, er sei mit dieser Methode sehr zufrieden gewesen.
Ich war nicht dabei.

584/20 #Gear – Das Blech – Im Auge des Trommelfells – Ein Kurzbericht von Richard Gear

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Im Auge des Trommelfells #TTT #Tulipstagram #ImAugedesTrommelfells #DrumsmakeWumms

Im Auge des Trommelfells #TTT #Tulipstagram #ImAugedesTrommelfells #DrumsmakeWumms

Im Homestudio ist der emsig arbeitende Schlagzeuger zu häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Denn es ist sein Job, hinter Töpfen und Deckeln zu sitzen und in die Zeit einer musikalischen Darbietung fein auflösende, präzise Muster zu ritzen. Dabei darf er sich nicht selbst ritzen, denn das wäre fatal. Blood, Sweat & Tears bei der Auflösung einer Arbeitsplatzkonfiguration sind allerdings das Thema dieses Beitrags.

Scharfkantige Beats, präzise Grooves und das gespielte in komplett rhythmischer Saumseligkeit sind Parameter ganz in der Art ungespielt bleibender Pausen. Musik besteht nicht nur aus Tönen, sondern vielleicht sogar gleichberechtigt durch das durchdachte Einfügen von Pausen zwischen Notenwerten. Die Note ist „on“, die Pause das „off“. Binär gedacht. Wenn das diejenigen schwer verstehen, die Instrumentenkunde nicht genossen, Genossen, dann hat sich die Mühe dieses Blogs ausgezahlt. Der Trend geht hier zum Mitlesen.

Miles Davis wusste: Es ist nicht nur die Note, die Du spielst. Es ist auch die Note, die Du nicht spielst.
Aha. Von nun an geht es bergauf. (Hildegard Knef)

Im Zusammenhang mit der Arbeit im Homestudio oder schlicht, wenn es um Übung geht, ist für den heimlich gewissenhaft an sich selbst arbeitenden Schlagzeuger wichtig, aus einer Sitzposition auf dem Drumhocker vernünftig einsetzbare Knöpfe und Regler zu erreichen.

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562/19: Bild des Tages: Das Bandmetrognom – hier das Modell „Quintett“ – Von der Liebe, Sekten, Jüngerinnen, den Beatles und meinem Lieblingsgitarristen

Zum Glück ist er ein #Altamann #TShirt #Kult

Zum Glück ist er ein #Altamann #TShirt #Kult (aufs Bild klicken)

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Berlin (Charlottenburg): Im Art Stalker tritt Ausnahmegitarrist Franz de Bÿl mit Band Vinÿl auf. Nomen est omen. Possessivpronomen: Da tauchen Jüngerinnen (Frauen) eines blinden Gurus auf. Die Gottesvorbeterin betätigt sich als Anführerin und Wortführerin. Sie beklagt ihre eigene finanzielle Vernichtung. Ruiniert.  Verlorene Prozesse über fieses Cybermobbing im Netz. Auf YouTube behaupten die Sektentrinker Ehrenrühriges über den siebzig Jahre alten Musiker. Ihr Ziel: seine Vernichtung. Sie verteilt schwarzweiß gedruckte irre klingende Flyer in unverständlichem Mykolydisch (…), der Gitarrist der Gruppe diskriminiere Blinde. – Nach einigem Schwafeln verziehen sich die Jüngerinnen kurz bevor die Polizei eintrifft, einen Platzverweis durchzusetzen. Fernöstliche Leere: Es sind die geistig Behämmerten und das Konzert geht gutgelungen in die Zirkusrotunde. Nirgends noch Jüngerinnen im Bunde. Dass es so was gibt? Erlebnishighlight: Art Stalking. Der Künstler, gestalkt von seelisch Verzweifelten. Nein Scherz: Der Laden ist super. Unbedingt hingehen, Leute. Denkt dran: Auf dem Jakobsweg ist Café nicht die Krönung.

Dass die Band und jeder Einzelne als Mitglied des Ensembles seiner inner clock folgen würde, hätten wir nicht eins dieser Dinger angeschafft, ist natürlich irgendwie auch kein Geheimnis. Das Metrognom radikale in der Abbildung oben. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Trio wusste, das ist der Rhythmus, wo ich immer mit muss.

Wir könnten jetzt versuchen, die Sache textlich zu vertiefen, hier und allein auf weiter Strecke, aber das wäre eine andere Chose. An und für sich eine andere Getränkedose.

Es ist ein Force de Frappé, netter, kalter Eiscafé: Schönen Tag all den Lasern dieser ungelenk aufgeschriebenen Schmonzette mit beachtlichem Jüngerinnen-Potenzial.

Ich fass das zusammen: Die Beatles waren 1968 in Indien und das war auch gut so. Ihre Erlebnisse dort fassten sie auf dem White Album der Band im selben Jahr zusammen. Das Album gilt als ein künstlerisch bedeutender Höhepunkt. Das geile Machtzentrum des indischen Guru Maharishi Mahesh Yogi kommt in Song von John W. Lennon Sexy Sadie exakt beschrieben zu Wort. Auf Bitte von George Harrison hatte John Lennon die Lyrics noch geändert, denn eigentlich sollte es heißen: Maharishi? What have You done? You made A fool of everyone. – Yoda sagt: Rest ist Geschichte. Gestern Abend haben wir uns haargenau daran erinnert, als Jüngerinnen eintrafen, meinen Lieblingsgitarristen zu preisen. Praise the Blobbs: Laugh is A burning flame….

Was wir auch noch lernen: Nur Menschen mit nachhaltiger Bedeutung muss man vermeintlich bekämpfen, wenn man es nicht schafft, sich endgültig und vertrauensvoll der Liebe hinzugeben. Ich habe meinem Gitarristen gestern gesagt, dass ich ihn liebe.

Schöne Grüße vom Wortführer und #Altamann

Lesenswertes Internetz

* Altamann schrieb über die Mai-Veranstaltung von Vinÿl im Art Stalker diese Kritik (Account benötigt)

 

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