612/20 #Podcast – Philip BO Borgmann (Osnabrück) wendet sich mit „Einmal DRUMS mit Alles bitte…“ an Hörer, jetzt u.a. mit Christin Neddens (HH)

Einmal DRUMS mit Alles bitte.... Logo: Philip BO Borgmann/Rohema #Sinnbild

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Not quite my tempo #gif #ani #whiplash #schleudertrauma #JKSimmons #film #TTT #Tulipstagram

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#Linktipp

Zitat des Tages
„Mikrofone lügen nicht.“ (Christin Neddens, Drummerin)
Wissensfortschritt meinerseits: Ich wusste, Tränen. Nachdem auch Mikrofone offenbar grundehrlich sind, bin ich inzwischen auf der Hut. Nur ja nichts Falsches aufnehmen.
Podcast: „Einmal DRUMS mit Alles bitte…“ (Podcastfolge vom 30. Dezember 2020) – Herausgeber: Philip Bo Bergmann – Hörtipp: Die ganze Folge über erzählt Christin (die in HH lebt und weltweit arbeitet) ihrem Host Bo Bergmann vieles „out of the sewcase“ (Plauderei aus dem Nähkästchen). – Den Podcast „Einmal DRUMS mit Alles bitte…“ empfehle ich aktiven Musikern zur gezielten Horizonterweiterung und Tiefenschürfung. Unterhaltsam und eloquent.

BO Borgmann ist vielen als Drumkompetenz bekannt. Was er anpackt, wirkt niemals laienhaft. Allem was er tut, ist tiefer, sachlicher Ernst innewohnend. Selbiges gilt seit einiger Zeit für Christin Neddens, mit der Borgmann in seinem Podcast vom 30. Dezember 2020 aufeinandertrifft. Es entwickelt sich eine vernügliche Laberei bar jeglicher Banalität. Wir erhalten tiefe Einblicke in Leben und Arbeit einer hard „working drummer woman“.

Ich durfte Christin im Januar 2020 in Regensburg beim Drummerweekend 2020 persönlich kennenlernen. Ihr Schlagzeugspiel ist hochgradig rein, sauber, vielfältig, kenntnisreich und Impulse beim Zuhörer auslösend. Wie sie am Drumset sitzt und wie sie Sticks einsetzt, kann man für ein Vorbild großer Klarheit halten. Was diesen Podcast interessant macht: Von besonderem Interesse ist für mich das gesprächsweise Betrachten der Beiden eingetretener Zeitenwechsel, die auch Tätigkeitsverschiebungen beinhalten. Wir wissen, was Corona 2020 bedeutet und wem alles  weg gebrochen ist. Die ganze Musikbranche muss irgendwie überleben, nur wovon denn? Christin geht gesprächsweise freiwillig viel länger zurück und beschreibt ihre Vermutung, dass wir uns alle „eh was ganz Neues ausdenken müssen.“

Der Podcast ist hochrelevant. Christin Neddens ist für mich ein helles Licht in der Drummerszene. Sie selbst bezeichnet sich als Ästhetikfreak: Und das möchte man bitte erstmal kennenlernen, aber dann wird man schnell die Richtigkeit bestätigen können. In Art und Umfang ist Ästhetik ihr häufig sehr gut gelungen.

Danke an Beide für eine äußerst gelungene Podcastsendung.

572/19: Podcast: Linda-Philomène Tsoungui im Podcast Weites Feld – 1:43 St/Minuten Zeit für Grundlegendes

http://www.blackbirds.tv #Reingehört - Berlin fletscht seine Szene

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Philo gibt aktuell den Takt bei Fatoni, Chefket und Mine an. Sie hat nach einem klassischen Studium an der Musikhochschule München ein Masterstudium an der Popakademie Mannheim absolviert und sich zur gefragten HipHop-Drummerin entwickelt. Wir sprechen über das Tourleben, Social Media, Rassismus & Sexismus im Musikbusiness und darüber, wie wichtig es ist eine fundierte Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen zu haben. (sagt der Autor dieses Podcasts, Max Gärtner, dem ich für diese wunderbare Arbeit herzlich danke).

Philo bei Instagram:
www.instagram.com/philo.tsoungui/?hl=de

Philo bei Facebook:
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Max Gärtner bei Facebook:
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Zum Schlagzeug spielen ist sie konvertiert, sagt sie. Die Besten Deutschlands, zu denen sie gehören will, kennen sie schon alle und eventuell gehört sie auch schon längst dazu. Checkt Philo mal aus, bei Interesse. „Eigentlich hasse ich alles, was ich jemals aufgenommen habe,“ sagt sie und fügt hinzu: „dass ich jetzt Beats auschecke und ich kann da was zeigen, worauf noch niemand gekommen ist, dann nehm ich das auf.“ Jetzt entsteht ein Wachstum aus all diesen Sachen, eine Art Schneeball. Der Dopamin-Ausstoß wird dabei in Kauf genommen. Und was ist wichtig: Diese Hauptsache, Deine sozialen Kanäle adäquat zu pflegen oder der Punkt, dass Du in Deiner Musik weiter kommen willst. „Es wird sehr schnell übergriffig,“ sagt Philo. Deswegen muss sich Philo des Öfteren auch mal zurückziehen aus der Öffentlichkeit.

Wer als Drummer berühmt werden will, hört den Podcast gewissenhaft durch und weiß dann, wann was zu posten ist und warum die Zeitverschiebung auf den Kontinenten zu Postingkontingenten führen müssen. Geht klar, oder? Sympathisch, sehr gut geerdet und voll Tiefgang, hören wir hier eine junge Frau, die mehr als viele andere Musikerin ist. Aber so richtig.

Weiterführend

Fazit:

Von hieraus kein Hate. Nur Love. <3