615/21 #Podcast – Einmal DRUMS mit Alles – Du hast Abitur? Ich hab nur Deutschlandtour. (Bertram Engel, Drummer) #Podcast

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Logo: Bertram Engel (Website)

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Einmal DRUMS mit Alles bitte… | BERTRAM ENGEL

Wenn in der deutschen Drummerszene ein Name für Rock- bzw. Stadiondrumming steht, dann ist es mit Sicherheit Bertram Engel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in Deutschland wohl kein Stadion und keine Arena gibt, in der er noch nicht gespielt hat. Für mich hat sich mit dieser Folge ein kleiner Kreis geschlossen, da mein erster Schlagzeuglehrer ein riesiger Bertram Engel Fan ist und mir als Kind immer schon gesagt hat: „Hier, Bertram Engel, den musst du auschecken!“ Das habe ich getan, Bertram einfach nur gerne zugehört, etwas über Florian die einäugige Studiokatze ? und 28“ x 12“ Bass Drums gelernt. Den Podcast findet ihr auf allen gängigen Plattformen
Vielen Dank an die Firma Rohema, die mich bei der Umsetzung dieses Vorhabens unterstützen! Foto by © Petra Passmann

Diese Podcast-Folge der Serie Einmal DRUMS mit Alles bitte gehört für mich zu den besten Nähkästchen-Podcasts. Die Folge erschien im Mai 2021 und wurde nach hiesigen Prüflatten definitiv noch zu wenig gehört. Immerhin kommt hier einer der bemerkenswertesten Drummer Deutschlands ausführlich zu Wort. Bertram rockt die Stadien mit umts ta umts ta – aber eben nicht in der Art von Keith Forsey, von dem es heißt, er habe sein Four On The Floor in der Währung Deutschmarks gecounted (gezählt): 1 Mark – 2 Mark – 3 Mark – 4 Mark.

Der Vorteil dieses Zählverfahrens in den Siebziger Jahren im Studioland in München war klar. Behielt man diese Zählweise bei, wusste man am Ende des Tages, was man verdient hat.

Was ist Midi? Am Ende des Podcasts erfahren wir, welch Trommelgott den Goldenen Reiter von Joachim Witt 1982 im Studio eingetrommelt hat. Halten wir die wesentlichen Feststellungen der Gesprächspartner Borgmann und Engel wie folgt zusammen:

Du hast Abitur? Ich hab nur Deutschlandtour. (Bertram Engel, am Ende des Podcasts)

Wunderbare Welt der guten Podcasts.

Wer den obigen Podcast gut findet, dem sei noch dieser Podcast vom 26. März 2021 von Gewa Music ans Herz gelegt, indem Bertram Engel in ausführlicher Form zu Wort kommt und weitere Räuberpistolen aus mehr als 45 Jahren Rhythmusarbeit zum Besten gibt.

Name der Episode 12 – Bertram Engel: Wie hält man 40 Jahre in diesem Business durch?

Quelle des Podcasts mit Dank an GEWA music Deutschland – Original hier

Weiterführend

 

612/20 #Podcast – Philip BO Borgmann (Osnabrück) wendet sich mit „Einmal DRUMS mit Alles bitte…“ an Hörer, jetzt u.a. mit Christin Neddens (HH)

Einmal DRUMS mit Alles bitte.... Logo: Philip BO Borgmann/Rohema #Sinnbild

Einmal DRUMS mit Alles bitte…. Logo: Philip BO Borgmann/Rohema #Sinnbild

Not quite my tempo #gif #ani #whiplash #schleudertrauma #JKSimmons #film #TTT #Tulipstagram

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#Linktipp

Zitat des Tages
„Mikrofone lügen nicht.“ (Christin Neddens, Drummerin)
Wissensfortschritt meinerseits: Ich wusste, Tränen. Nachdem auch Mikrofone offenbar grundehrlich sind, bin ich inzwischen auf der Hut. Nur ja nichts Falsches aufnehmen.
Podcast: „Einmal DRUMS mit Alles bitte…“ (Podcastfolge vom 30. Dezember 2020) – Herausgeber: Philip Bo Bergmann – Hörtipp: Die ganze Folge über erzählt Christin (die in HH lebt und weltweit arbeitet) ihrem Host Bo Bergmann vieles „out of the sewcase“ (Plauderei aus dem Nähkästchen). – Den Podcast „Einmal DRUMS mit Alles bitte…“ empfehle ich aktiven Musikern zur gezielten Horizonterweiterung und Tiefenschürfung. Unterhaltsam und eloquent.

BO Borgmann ist vielen als Drumkompetenz bekannt. Was er anpackt, wirkt niemals laienhaft. Allem was er tut, ist tiefer, sachlicher Ernst innewohnend. Selbiges gilt seit einiger Zeit für Christin Neddens, mit der Borgmann in seinem Podcast vom 30. Dezember 2020 aufeinandertrifft. Es entwickelt sich eine vernügliche Laberei bar jeglicher Banalität. Wir erhalten tiefe Einblicke in Leben und Arbeit einer hard „working drummer woman“.

Ich durfte Christin im Januar 2020 in Regensburg beim Drummerweekend 2020 persönlich kennenlernen. Ihr Schlagzeugspiel ist hochgradig rein, sauber, vielfältig, kenntnisreich und Impulse beim Zuhörer auslösend. Wie sie am Drumset sitzt und wie sie Sticks einsetzt, kann man für ein Vorbild großer Klarheit halten. Was diesen Podcast interessant macht: Von besonderem Interesse ist für mich das gesprächsweise Betrachten der Beiden eingetretener Zeitenwechsel, die auch Tätigkeitsverschiebungen beinhalten. Wir wissen, was Corona 2020 bedeutet und wem alles  weg gebrochen ist. Die ganze Musikbranche muss irgendwie überleben, nur wovon denn? Christin geht gesprächsweise freiwillig viel länger zurück und beschreibt ihre Vermutung, dass wir uns alle „eh was ganz Neues ausdenken müssen.“

Der Podcast ist hochrelevant. Christin Neddens ist für mich ein helles Licht in der Drummerszene. Sie selbst bezeichnet sich als Ästhetikfreak: Und das möchte man bitte erstmal kennenlernen, aber dann wird man schnell die Richtigkeit bestätigen können. In Art und Umfang ist Ästhetik ihr häufig sehr gut gelungen.

Danke an Beide für eine äußerst gelungene Podcastsendung.

572/19: Podcast: Linda-Philomène Tsoungui im Podcast Weites Feld – 1:43 St/Minuten Zeit für Grundlegendes

http://www.blackbirds.tv #Reingehört - Berlin fletscht seine Szene

http://www.blackbirds.tv #Reingehört – Berlin fletscht seine Szene

Philo gibt aktuell den Takt bei Fatoni, Chefket und Mine an. Sie hat nach einem klassischen Studium an der Musikhochschule München ein Masterstudium an der Popakademie Mannheim absolviert und sich zur gefragten HipHop-Drummerin entwickelt. Wir sprechen über das Tourleben, Social Media, Rassismus & Sexismus im Musikbusiness und darüber, wie wichtig es ist eine fundierte Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen zu haben. (sagt der Autor dieses Podcasts, Max Gärtner, dem ich für diese wunderbare Arbeit herzlich danke).

Philo bei Instagram:
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Max Gärtner bei Facebook:
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Zum Schlagzeug spielen ist sie konvertiert, sagt sie. Die Besten Deutschlands, zu denen sie gehören will, kennen sie schon alle und eventuell gehört sie auch schon längst dazu. Checkt Philo mal aus, bei Interesse. „Eigentlich hasse ich alles, was ich jemals aufgenommen habe,“ sagt sie und fügt hinzu: „dass ich jetzt Beats auschecke und ich kann da was zeigen, worauf noch niemand gekommen ist, dann nehm ich das auf.“ Jetzt entsteht ein Wachstum aus all diesen Sachen, eine Art Schneeball. Der Dopamin-Ausstoß wird dabei in Kauf genommen. Und was ist wichtig: Diese Hauptsache, Deine sozialen Kanäle adäquat zu pflegen oder der Punkt, dass Du in Deiner Musik weiter kommen willst. „Es wird sehr schnell übergriffig,“ sagt Philo. Deswegen muss sich Philo des Öfteren auch mal zurückziehen aus der Öffentlichkeit.

Wer als Drummer berühmt werden will, hört den Podcast gewissenhaft durch und weiß dann, wann was zu posten ist und warum die Zeitverschiebung auf den Kontinenten zu Postingkontingenten führen müssen. Geht klar, oder? Sympathisch, sehr gut geerdet und voll Tiefgang, hören wir hier eine junge Frau, die mehr als viele andere Musikerin ist. Aber so richtig.

Weiterführend

Fazit:

Von hieraus kein Hate. Nur Love. <3