270/13: Positionen: Seen links, Schlösser rechts, LLRL RLRR

Is it go your own Way? fragte einst Fleetwood Mac auf ‚Rumours‘. sind Schlagzeuger links oder rechts oder sogar beides?

Du hast links so stark zu spielen wie rechts, sagte Simon Phillips. Was du mit den Händen tust, musst du auch mit den Füßen beherrschen, sagt Thomas Lang.

Das ist alles egal, sagt Sabine, Schlagzeuglehrerin aus Berlin. Sie verneint solche Fragen. Der Mensch hat starken und schwachen Efee in seinen gottgewollten Seiten.

Chris Haynes antwortet auf Nachfrage, man müsse die 34 Drum Rudiments alle auch mit Fingern spielen können, anstatt mit Sticks. Das ist der rudimentäre Grund, warum ich das heute schreib.

Wenn ihr mich fragt, finde ich dies alles äußerst interessant. Ich habe keinen der Meinungsträger erschöpfend verlinkt. Ich kann keine Orientierung geben, schreibender Weise. Da bin ich lieber leise. Pssssttt…

Ich glaube, die Kraft liegt im eigenen Weg. Oder?

270/13: Video: Art Blakey & Ginger Baker Drum Duo

Art Blakey

Art Blakey

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Art Blakey & Ginger Baker Drum Duo

Einer von beiden lebt aktuell noch. Ginger Baker selbst hat auf seiner facebook-Seite auf dieses Video hingewiesen. Dafür danke.

Zwei Schlagzeuger, die die Welt nachhaltig beeinflusst haben, zusammen auf einer Bühne. Das Material ist krisselig, lausige Qualität. Aber ein Highlight für jeden drummatisch interessierten Menschen.

Das ist wirklich „drummatisch“. Oder?  Ein „Duo infernale“.

 

269/13: Video: Vom Mozambik spielen und regelmäßigem Schlagzeugunterricht

Videotipp

Videotipp

Was ich mich frage: Kann eine Jazzband irgendwo auftreten und sagen, „die Halle rockt“? Wir spielen zu zweit den Mosambik, Sabine und ich. Das rockt auch, ist aber sprachlich totaler Bullshit. Mosambik rockt? Wir spielen den Mosambik „locker vom Hocker“ aus. Okay, das macht jetzt kaum Sinn, das noch weiter zu verfolgen.

In diesem Video spiele ich mit meiner Lieblings-„ghost drummerin“ Sabine den Mosambik, einen Groove, für den der Schlagzeuger Steve Gadd unter anderem federführend steht. Das Video ist schön geworden, ich mag es. Da es mit 640 Pixeln dargeboten ist, aber komprimiert für schnelle Webauftritte, kommt es in der Art eines „google drum view“ daher, das Gesicht postpubertär verpixelt. Man stelle sich vor: Google entwickelt „drum view“. In der Art von open streetmap für Behinderte, mit Videos und Snapshots von Drummern an ihren Arbeitsplätzchen. Ein sehr soziales Werkzeug.

Ich habe das Video mit der App „socialcam“ aufgenommen. Wenn jetzt jemand sagt, es fehlt da „colour of life“, dann sage ich Nö, ich will keine Farbe, ich mag es, schwarz-weiß zu sehen und so habe ich es absichtlich eingestellt.

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268/13: Video: The Planet Drum und das Älter werden und nochmal ganz grundsätzlich…

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Einblicke in thePlanetDrum (3)

Ich werde in diesem Jahr noch 67. – „Wir begleiten Christian zu seiner Unterrichtsstunde bei thePlanetDrum im Studio Prenzlauer Berg. Im Interview schildert er seine persönlichen Eindrücke über den Schlagzeugunterricht bei thePlanetDrum. Weitere Informationen: www.theplanetdrum.de“ (Klappentext zum Video von The Planet Drum)

Der lebenslange Traum, Schlagzeug zu spielen, dann in ein gewisses Alter zu kommen und dann die Prämisse, das Hirn zu beschäftigen. Das Üben selbst ist gegen das Altern.

Großartiger, kenntnisreicher und sehr intimer Beitrag der Schlagzeugschule „The Planet Drum“ über ältere Schüler, die nochmal ganz von vorn anfangen und Schlagzeug drauf schaffen. Weiter so…

Weblotse

267/13: Video: Der musikalisch rhythmische Newsletter von Playmobeat ist da

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Playmobeat Drum Trio – Krupas Gene (Schlagzeilen 2013)

Gene Krupa, Krupa´s Gene. #Wortspiel des Monats Mai 2013

Pünktlich ist der neue videotische Newsletter der Berliner Schlagzeug-Enthusiasten Playmobeat online. Diesmal widmen die Klöppelschwinger den Beitrag dem Konsum von seligmachenden Gen, pardon Gene, Plural Genen. Den Genen von Gene Krupa, dem overwhelming Swing- und Jazzschlagzeuger.

Schwarzweiß und auch ein bisschen „do it like Bonham“, Bonham, Led Zeppelin´s Überdrummer, hatte zu Lebzeiten das Handspiel berühmt gemacht wie kein Zweiter.

So, jetzt ist alles korrekt eingeordnet. Lautsprecher laut machen, Bässe reinhauen und „do da diddle“, Freunde. Und vergesst nicht: Kuchen stets mit Schlagsahne.