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474/17: Rotten Interviews: Dom Famularo interviewt Pete Lockett (perc) – Networking for Drummers, worldwide #artistseries

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ARTIST SERIES – Pete Lockett by Dom Famularo

Pete Lockett shares how his diverse music career started whose determination, perseverance & global perspective of rhythms, history & culture has helped his success and how it can help other musicians while keeping a balance in life! Believe in yourself!! The Sessions Panel shares music industry knowledge to musicians across the country! Includes Entertainment Law, Marketing, Networking, Artist Relations & Motivational skills and experiences from professionals and experts who have been „on the road“ and are successful in the industry.

Dom Famularo wird auch „The Global Dombassador“ (zu deutsch in etwa: Globaler Schlagzeug-Botschafter) genannt. Pete Lockett steht für sehr kenntnisreiches Percussionspiel. Angefangen hat die Karriere von Pete, wie er selbst sagt im Punkrock. Two tutors on the Two Two to Tooting (I only understand train station, aber das ist aus einem English-Schulbuch erinnerlich geblieben.)

Den Punk hat Lockett inzwischen abgestriffen. In positiver Erinnerung ist sein Zusammenspiel mit Benny Greb (Deutschland) „auf der Alm“ im Zusammenhang mit The language of drumming, einer Lehr-DVD von Benny Greb geblieben. Als Online-Lehrer (Onlinelessons.tv) und als kenntnisreicher Anwender des indischen Konnakol (Musiksprache) ist Pete ein Vorbild und Grußbotschafter für percussives Klöngen. Klöng. Klöng. Er nennt das „Four On The Floor“ „buff cha buff chca“ (gleich im Anfang des Interviews).

Ansonsten war Pete gerade in Berlin und hat the „german Currywurst“ dezidiert beurteilt. Mit und ohne Darm, ist die Trommel rund wie die Wurst. Ich fragte ihn: Er dächte, ließ er mich wissen, es handele sich  bei der german Currywurst at @Curry36 Berlin (nein, hier kein sponsored link, ätsche) um die vielleicht allerbeste deutsche Currywurst. This is me not sausage: Ich bleibe an Themen aus Gründen harter, zupackender Recherche dran.

Schließlich ist uns die Drummercommunity weltweit nicht gänzlich unwichtig. Viel Spaß mit einem gutgelaunten, vorbildlichen Interviewer Dom Famularo und Pete Lockett. Die beiden feixen sich eins. Bzw. zwei. Johnny Rotten 4ever: A Rotten Interview with a brilliant focus on drumming.

(Thanks Dom, for publishing an excellent series of Interviews, and if I name it „rotten“, I joke.)

472/17: Video: Das Trio Elf auf der Jazzahead 2017 – Drum’n’Bass’n’Piano #Tipp

Videotipp


jazzahead! 2017 – Trio Elf

Veröffentlicht am 29.04.2017: Gerwin Eisenhauer (dr) – Sven Faller (b) – Walter Lang (piano): „Inspiriert von den jüngsten Entwicklungen in der elektronischen Musikästhetik hat Trio Elf ein neues Konzept des Piano-Trios entwickelt, das man als „Drum’n’Bass’n’Piano“ bezeichnen könnte.“ (Selbstbild, erklärt hier)

Gerwin Eisenhauer ist eine Art Naturgewalt an den gekonnt differenziert gespielten Drums. Längst hat sich die Zahl „11“ besonders im Netz eine besondere Bedeutung erkämpft. Wer ein, zwei Ausrufezeichen setzt, um auf etwas aufmerksam zu machen und ein einself dahinter setzt, sagt nun ganz deutlich, dass was er sagt, besondere Wichtigkeit besitzt.

Bei Eisenhauer sind es irgendwie vor allem auch die Pausen, die einem reingehen. Und die umgekehrt bespielte Snare, die um 180° gewendet vor ihm liegt, damit er auf dem Teppich Schabernack treiben kann. Der dann groovt. Wie Sau. Der Gerwin, das Groovemonsta.

Spielfreude, Viel- und Feinschichtigkeit, rubbel di rubba zong, zisch.

Gott sei Dank, das Klavier war doch noch einsatzbereit, sonst hätte es wohl die ernstest anzunehmende drums & bass-Session der Jazzahead gegeben.

Schade eigentlich: hat nicht sollen sein. So they´d faced the final curtain: Mr. Ironbeater on drums.

Danke, Gerwin. Feinstes Gezimmer. So geht contemporary zeitgemäß Jazz. Jetzt.