484/17: Marketing: Wer hat Angst vor den Freien Radikalen? – Eine nüchterne Marktsicht der Dinge…

Let Them Eat Drums 4 #Prisma


Felix Lehrmann Drumbattle w/ Jan Böhmermann

Veröffentlicht am 17.12.2016
Felix Lehrmann, drummer of Dendemann & Die Freie Radikale @ ZDF NEO Magazin Royale.
Drumbattle w/ Jan Böhmermann

Instrumente in einer bestimmten Liga sind alle super. … Es ist eine persönliche Geschichte in der Zusammenarbeit von Menschen. Oder auch ein Image, das eine Firma kreiert. Das hat zu mir nicht wirklich gepasst. … Hier fühle ich mehr wohl, bei Sabian. Mit Geld oder irgendwelchem Business hat das nichts zu tun. … Es ist der Spirit, der Geist stimmt nicht für die Zusammenarbeit. … (Betram Engel, Schlagzeuger, über seinen Weggang von Meinl)

Was sind das denn, die Freien Radikalen? Sind das welche, die vertraglich ungebunden sind? Sie besitzen ja auch Endorsement-Verträge. Vielleicht aber, dass sie sich nicht wirklich einfangen lassen? Nicht umsonst wird vor den Freien Radikalen sehr gewarnt, sie werden regelrecht bekämpft. Von Markt- bzw. Gesundheitsaposteln. Jene Nahrungsmittel sind hochgelobt, die die Freien Radikale am wirkungsvollsten bekämpfen. Vielleicht weil wir alle nur abgeschmackten Mainstream hören sollen?

Wo ist mein Aluhut? Ich wittere eine radikale Verschwörung der Freien. So wie Felix Lehrmann einer ist. Hat jetzt Meinl Cymbals und Tama hinter sich gelassen und ist zu Paiste und Drum Workshop gewechselt. Hat sich über die Jahre vielleicht totgelaufen, die Sache? Ohne zu sehr ins Detail zu gehen oder gar aus dem Nähkästchen zu plaudern: Es heißt, die Firmen machen nicht genug, um ihre Künstler bei der Stange zu halten. So wie Vinnie Colaiuta, dessen Weggänge vom Zurückkommen geprägt sind. Stichwort: Gretsch. Das nur am Rande. Die Zusammenarbeit mit Firmen und deren großartigen Produkten ist immer eine Win-Win-Situation für beide. Das muss sich die Waage halten.

Oder Benny Greb: Ein ganz freier Radikaler. Wer Benny Greb trommeln sieht, bspw. im Auftritt mit Moving Parts (u.a. hier), weiß was Freiheit meint. Zum obigen Video, ja, das ist albern: Felix Lehrmann liefert sich mit Jan Böhmermann ein Drumbattle. Erinnerungen an The Animal und Buddy Rich, aber warum denken wir an Chuck Norris? Lehrmann bläst den Böhmermann weg.

Es ist aus dieser Ecke der Internets schlicht unmöglich, jede sich dringend stellende Frage eindeutig richtig zu beantworten. Eins ist deutlich im Kopf geblieben: Schaut stärker auf die Freien Radikalen, von denen Lehrmann einer der besten ist und hört Bertram Engel zu. Ich habe das hier unten verlinkt. Firmentreue und ob der Stil eines Hauses zu einem passt, hat Berte, der blonde Rhythmusengel, wohldurchdacht formuliert. Berte ist nicht nur der beste aller deutschen Stadiondrummer, er ist auch der Dienstälteste. Die kurze Beweisführung ist abgeschlossen.

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483:17: Video: To The Honor of John Blackwell jr. – #Drumeo


John Blackwell – Drumming Discipline & Improvisation (FULL DRUM LESSON)

Musik vom Playalong hat immer etwas Beliebiges. Hübsches Trallala.

Es sei denn, die Musik dient einem Könner seines Fachs zur Illustration dessen, was man gelungenes Drumming auf höchstem Niveau versteht. Körperspannung, Groove, Passion: Alle jene Eigenschaften, die diesen Drummer so auszeichneten, mal ganz abgesehen von seinen überaus fulminanten Livegigs im Zeichen des kleinen Prinzen von Minneapolis.

John Blackwell war ein ganz Großer.

Ich habe mir aus Anlass seines Todes diese Drumeo-Lesson nochmal angesehen, die er 2014 gab. Man könnte sie „Grooven mit Gott“ nennen. Ein kurzer Nachruf war hier auch zu lesen. RIP – John Blackwell. What A loss.

Und wieder 1.000 neue Dinge entdeckt, an denen man üben könnte.

482/17: Netzgefischt: Bertram Engel, Schlagzeuger von Udo Lindenberg + Peter Maffay #DrummersDiary

Netzgefischt Banner (png)

Videotipp


Bertram Engel – Udo Lindenberg & Peter Maffay// Drummers Diary

Er ist sicher No. 1 als Germanys One & Only Stadiondrummer. 4 on the floor, wie kein anderer.

Inzwischen sitzt er an einem Set von DW (Drum Workshop), das an Herbert Grönemeyer erinnert: Schiffsverkehr. Mit Schrauben, Haken, Tammahanken. Bruder Berte, an den Händen große Pranken. Soft Cell, mit Schlagzeughandschuhen. Soweit wir erinnern, beginnt sein öffentliches Auftreten irgendwann 1975 mit langen, blonden, engelsgleichen Haaren. Apropos: Es gibt noch Guerilla-Videos aus dem Berliner Quartier Latin, die die „Gebrüder Engel“ zeigen, jene Gruppe, in der Berte zusammen mit seinem Bruder räudigen Rock ablieferte. Tja, die Geschichte, wer’s gugelt.

Im Video wird auch die Arbeit des Drumtecs Benji Johl gewürdigt, die die solide Basis für Stadiondrumming at it’s best ist: Sehr ehrlich, kein Schleimer, der Berte sagt, wie es wirklich war.

Drummers Diary, das Schlagzeugertagebuch, eine offenbar sehr stark fokussierte Internetbegleiterscheinung der besonders netten Art. Unbedingt ansehen.

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481/17: Nachruf: Zum Tode von John Blackwell Jr.

John Blackwell Jr. (born September 9, 1973) is an American contemporary R&B, funk, jazz, fusion, and pop drummer, best known for his work with Prince. Most recently, he was a member of D’Angelo’s backing band, The Vanguard. Englische Wikipedia, Stand heute

John Blackwell, ein Ausnahmedrummer, langjähriger Schlagzeuger von Prince, wurde 43 Jahre alt. Er erlag mehreren Gehirntumoren. Ich hatte in der Gruppe immer wieder Genesungswünsche übermittelt und dazu aufgerufen, eine Fundraising-Kampagne zu unterstützen. Mit Blackwell verliert die Musikerwelt einen großartigen Teamplayer von Gottes Gnaden. Blackwell folgt Prince in nur kurzem Abstand nach. Das allein mag Methode sein, aber das ist auch kein Scherz, sondern ein frommer Wunsch.

Die im vorstehenden Absatz gemeinte Gruppe ist die Spezialistengruppe: Musikerwitze, eine Community von rund 25.000 Mitgliedern Stärke, die auf Facebook existiert.

Mit Liebe und Respekt: Ruhe in Frieden, Du Großer unter den Größten!

480/17: Knowledge.Basics: Von Muskel-Mark, dem Häkchen und Übung

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

 

Übung krümmt den Meister, setzt ein Häkchen in Euer Übeheft.

Muskel-Mark ist der Batman im übenden Musiker. Das könnte genre- und geräteübergreifend geschehen, vermute ich.

Regelmäßig ist es so: Man übt etwas ein mit viel Anstrengung.

Dann vergisst man es und die näheren Umstände wieder.

Später kommt man darauf zurück.

Und dann spielt man es einfach so und es ist plötzlich gut.

Alles Streben in der Musik ist Anstrengung, Verspanntheit. Darum übt man.

Um die Bewegungsabläufe ins „Muskelmark“ reinzuschreiben, also eine Motorik zu erarbeiten, die von selbst trägt und ohne jede Anstrengung.

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479/17: Video: Was tun, wenn die große Schwester schon alles gesagt hat? Soll man dann schweigen? Darf man das überhaupt?


Give my Regards to Broadstreet Medley

Die große Schwester dieser Website heißt blackbirds.tv und fokussiert bzw. fletscht seine Berliner Musikszene.

Heute steht im Fokus der Geburtstag des vielleicht besten Drummers der Beatles aller Zeiten (Scherz), denn über Ringo sei von Spaßvogel John auf die Frage hin kolportiert worden, ob Ringo eventuell der beste Drummer der Welt sei, „Ringo? Der ist nicht mal der beste Drummer der Beatles.“ Das behauptete die Nachwelt, wäre John-O-Ton, wie ihm viele etwas Zynisches andichten. Der in Wirklichkeit große Verletzliche, der bei Tante Mimi aufwuchs, liebte Ringo. Ebenso sehr wie Paul McCartney Ringo immer geliebt hat. Zu recht.

Aus heutiger Sicht eine Art Tunnelblick auf den großen Humor des englischen Pop-Establishments wirft dieses kurze Video. Denn hier fährt Ringo ein Riesen-Drumkit auf und erwartet mit Spannung seinen Einsatz im Medley genannten Triptychon dreier Stücke. Und Paul fällt nicht mit der Tür ins Haus: Er lädt Ringo ein, hier „brushes“ einzusetzen, wohl wissend, und insofern hat das Video einen ziemlichen Schalk im Nacken, dass Ringo nun Stunden damit zubringen muss, überhaupt erst einmal Besen zu finden.

Ein Stück aus der Asservaten- bzw. Besenkammer namens Tollhaus. Toll. Herzlichen Glückwunsch, Paul McCartney. Und: I Love You, Ringo! Oder wie Du zu sagen pflegst: Love & Peace. Ja. Genau das. Herzchen Herzchen Herzchen….

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478/17: Aufnahmen: Es ist ein Lachen zu verkaufen.

P/Kb: Ittai
G: Karl
B: Christian
Dr.: Tommy

Veröffentlichungsdatum:
9 Juni 2017

Man sagt, es heiße Proberaum, weil so ein Raum zum Proben da sei. Das stimmt nicht ganz: Denn in Wirklichkeit ist so ein Raum auch eine Art Probierzimmer. In dem der Musiker etwas ausprobiert. Wenn er darf, wenn man ihn lässt. Der Proberaum ist eine Art vorgeschaltetes Geheimvestibül. Ob sich etwas gut anhört oder zum Kotzen ist, kann hier ausprobiert werden. Damit sind eben gerade nicht jene sicheren Augenblicke gemeint, in denen niemand wie sonst an (zu) verabredeten Partituren klebt und der Zeremonienmeister sein Ding (den Taktstock) schwingt und mit gestrengem bling bling (Blick) über die Einhaltung von Spielregeln wacht. Sir ßeimon Rättel beispielsweise. Dieser alte Hippie: Der hat die Haare lang. Und grau.

Wir wissen also nun, dass der Proberaum auch eine Art Illuminatenkammer für ganz außergewöhnliche Ideen ist. Hier steht der Fänger im Roggen, der Bauer im Weizen und der Kirkpatrick im Bossa Nova. Schuld ist nur der. Womit wir nun beim Thema sind: Ein Bossa (Chef), einer Nova (Erneuerer). Entweder fügt sich nun zusammen, was zusammengehört. Oder man hört, irgendwas hat gestört. War es ein falsches Cymbal, eine dissonante Elektrolaute, ein basslastige D-Kadenz oder gar eine ganz gewöhnliche, miese kleine Harfennutte?

Antwort: Lächeln lässt sich nicht verkaufen, Man muss schon laut lachen können. Laugh For Sale. Ist das nicht zum Schreien lustig? Nein? Entschuldige Deine Gelangweiltheit.

Das drummatisch dargebotene Jammsessionstück des Tages: Love For Sale. – Nicht das gleichnamige Album von Boney M., auf dem Bobby Farrell in Alufolie-Unterhosen über den ihm zu Füßen liegenden Sängerin mit einer Eisenkette wacht – Dies Plattencover, bitte nicht gleich downloaden, auch wenn ein großes Poster beiliegt.

Verwechslungsgefahr gebannt: Dieser Drops wäre nun gelutscht.

Viel Spaß.

476/17: Bewertung: Meinl Cymbal Tuner (MCT), Chan-Chan, Grebfruit, Kusskuss und die afrikanische Scheißhausfliege #Reviews

Meinl Cymbal Tuner (MCT)


Meinl Cymbals – Benny Greb “Couscous“

Wie eine Art afrikanisches Mascara kommt der Song Couscous, eine Vorab-Auskopplung aus dem im Juli erwarteten neuen Album Grebfruit2 von Benny Greb daher. Gemeinsam mit Sven Peks, der für das Videoediting und Sounddesign verantwortlich zeichnet, ist ein neues Video der Öffentlichkeit als Vorabauskopplung vorgestellt worden. Die Manier von Grebfruit 1, inzwischen ein Klassiker, ist weiter fortgesetzt worden. Die weiteren Instrumente des afrikanischen Groove-Paradesstückchens sind eingesungen, by Benny himself.

Hier geht es um die Meinl Cymbal Tuner (MCT), magnetische Sounddämpfer für Becken, die seit kurzem käuflich zu erwerben sind.  Und:  „Ja, dis kauf ich Euch ab!“ (Olli Dittrich, Werbeikone)

Ich hab sie mir besorgt und Marketing, ja. Wenn Benny das mitentwickelt hat. Na dann. Sympathisch: Ein Döschen mit Karabiner-Haken für den Hosenbund. Wonderful + auch so trekking, vom Gedanken her. Männer eben.

Gestern Abend habe ich sie an die Hose geheftet und am Abend zum ersten Mal eingesetzt.

Ergebnis:
Sehr nützlich. Die Dinger bringen dieses Kalibrieren, dass man mit den Becken so nicht macht. Man hat gute Becken (Meinl) und liebt sie deswegen. Wenn sie die Wunschbecken sind. Und dann setzt man sie ein, die Becken. Und nun sind sie auf einmal zu laut. Nein, sie sind nie zu leise, notfalls haut man nochmal doller drauf. Sie sind zu laut. Dafür sind die MCTer wohl. Für diesen Fall.

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475/17: Foto: Benny Greb’s „Moving Parts“ im A-Trane Berlin (01.06.17)

Was das Internet nicht kann: Livemusik.

Benny Grebs Moving Parts gestern Abend im A-Trane in Berlin-Charlottenburg.

Fulminante Spielfreude, erfindungsreiches Drumming und ein begeistertes Publikum.

Schön war’s.

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474/17: Rotten Interviews: Dom Famularo interviewt Pete Lockett (perc) – Networking for Drummers, worldwide #artistseries

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ARTIST SERIES – Pete Lockett by Dom Famularo

Pete Lockett shares how his diverse music career started whose determination, perseverance & global perspective of rhythms, history & culture has helped his success and how it can help other musicians while keeping a balance in life! Believe in yourself!! The Sessions Panel shares music industry knowledge to musicians across the country! Includes Entertainment Law, Marketing, Networking, Artist Relations & Motivational skills and experiences from professionals and experts who have been „on the road“ and are successful in the industry.

Dom Famularo wird auch „The Global Dombassador“ (zu deutsch in etwa: Globaler Schlagzeug-Botschafter) genannt. Pete Lockett steht für sehr kenntnisreiches Percussionspiel. Angefangen hat die Karriere von Pete, wie er selbst sagt im Punkrock. Two tutors on the Two Two to Tooting (I only understand train station, aber das ist aus einem English-Schulbuch erinnerlich geblieben.)

Den Punk hat Lockett inzwischen abgestriffen. In positiver Erinnerung ist sein Zusammenspiel mit Benny Greb (Deutschland) „auf der Alm“ im Zusammenhang mit The language of drumming, einer Lehr-DVD von Benny Greb geblieben. Als Online-Lehrer (Onlinelessons.tv) und als kenntnisreicher Anwender des indischen Konnakol (Musiksprache) ist Pete ein Vorbild und Grußbotschafter für percussives Klöngen. Klöng. Klöng. Er nennt das „Four On The Floor“ „buff cha buff chca“ (gleich im Anfang des Interviews).

Ansonsten war Pete gerade in Berlin und hat the „german Currywurst“ dezidiert beurteilt. Mit und ohne Darm, ist die Trommel rund wie die Wurst. Ich fragte ihn: Er dächte, ließ er mich wissen, es handele sich  bei der german Currywurst at @Curry36 Berlin (nein, hier kein sponsored link, ätsche) um die vielleicht allerbeste deutsche Currywurst. This is me not sausage: Ich bleibe an Themen aus Gründen harter, zupackender Recherche dran.

Schließlich ist uns die Drummercommunity weltweit nicht gänzlich unwichtig. Viel Spaß mit einem gutgelaunten, vorbildlichen Interviewer Dom Famularo und Pete Lockett. Die beiden feixen sich eins. Bzw. zwei. Johnny Rotten 4ever: A Rotten Interview with a brilliant focus on drumming.

(Thanks Dom, for publishing an excellent series of Interviews, and if I name it „rotten“, I joke.)

472/17: Video: Das Trio Elf auf der Jazzahead 2017 – Drum’n’Bass’n’Piano #Tipp

Videotipp


jazzahead! 2017 – Trio Elf

Veröffentlicht am 29.04.2017: Gerwin Eisenhauer (dr) – Sven Faller (b) – Walter Lang (piano): „Inspiriert von den jüngsten Entwicklungen in der elektronischen Musikästhetik hat Trio Elf ein neues Konzept des Piano-Trios entwickelt, das man als „Drum’n’Bass’n’Piano“ bezeichnen könnte.“ (Selbstbild, erklärt hier)

Gerwin Eisenhauer ist eine Art Naturgewalt an den gekonnt differenziert gespielten Drums. Längst hat sich die Zahl „11“ besonders im Netz eine besondere Bedeutung erkämpft. Wer ein, zwei Ausrufezeichen setzt, um auf etwas aufmerksam zu machen und ein einself dahinter setzt, sagt nun ganz deutlich, dass was er sagt, besondere Wichtigkeit besitzt.

Bei Eisenhauer sind es irgendwie vor allem auch die Pausen, die einem reingehen. Und die umgekehrt bespielte Snare, die um 180° gewendet vor ihm liegt, damit er auf dem Teppich Schabernack treiben kann. Der dann groovt. Wie Sau. Der Gerwin, das Groovemonsta.

Spielfreude, Viel- und Feinschichtigkeit, rubbel di rubba zong, zisch.

Gott sei Dank, das Klavier war doch noch einsatzbereit, sonst hätte es wohl die ernstest anzunehmende drums & bass-Session der Jazzahead gegeben.

Schade eigentlich: hat nicht sollen sein. So they´d faced the final curtain: Mr. Ironbeater on drums.

Danke, Gerwin. Feinstes Gezimmer. So geht contemporary zeitgemäß Jazz. Jetzt.

470/17: Foto des Tages: Das Drummer.gif des Tages #gifporn

Drums in Bed (gif)

Das Sammeln von Gif-Dateien ist zu einer Art Kulthandlung des digitalen Messis geworden. 1000de sammeln sich auf Festplatten an, die Kollektoren sammeln, die sie im Bedarfsfall einsetzen können. Z.B. als Postings auf Facebook.

Was will man von Schlagzeugern schon erwarten?

Wohlfeile, gut durchdachte Texte? Die wollen doch nur spielen.

Deswegen heute nur kurz ein Drummer.gif des Tages.

Muss ja Spaß machen.

469/17: Video: Wunderbarer Bericht über das Vintage & Custom Drum Meeting – Gebt dem Nachwuchs eine Chance

Videotipp


Vintage & Custom Drum Meeting 2017

Das ist ein Video über das Vintage & Custom Drum Meeting, das am 8.4.2017 in Walldorf-Mörfelden in der Nähe von Frankfurt stattgefunden hat. Ich habe viele nette Leute getroffen und kennengelernt wie z.b. Klaus Ruple, den Autor des Buches “Sonor in Weissenfels“, Udo Masshoff, der seine eigenen Masshoffdrums produziert und viele mehr! Viel Spass 🙂 Und jetzt die Internetseiten der Leute die ich Interviewt habe: Ingo Winterberg: Trixon-Experte, http://www.trixondrums.de Klaus Ruple: Sonor-Experte, http://www.sonor-vintage-weissenfels.net Marius Buck: Musiker und Beckenschmied, http://www.buckblech.de Udo Masshoff: Trommelbauer und extrem cooler Typ, http://www.masshoffdrums.com Thorsten Reeß: Musiker, Muffkopf-Erfinder, http://www.muffkopf.de – schreibt LionTube auf YouTube

Und wir zeigen dieses Video gern.

Das Besondere an Meetings wie diesen: Alte Hasen sind da. Interviewen welche, und die plaudern aus dem Nähkästchen an Ostern. Oder grabbeln in alten Kisten, so wie Udo im Interview.

Aber auch Neulinge – Newbies – kommen zu Wort: Klaus Ruple, Udo Masshoff, Thorsten Reeß, Marius Buck. – Zwinker. Zwinker.

Viel Spaß.

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* YouTube-Reporter LionTube abonnieren

468/17: Video: Das Leben ist kein Drumstick schlecken! – Wie Stockmarketing funktioniert #VicFirth #BennyGreb

Videotipp


Product Spotlight: Benny Greb (SBG)

Man möchte meinen: A Canadian Woodworker is selfpublishing his fine art of woodworking. Mit oder ohne Holzfällerhemd, tut nichts zur Sache. Er ist Holzfäller und ihm geht’s gut, am Tag packt ihn die Arbeitswut. Halten wir eins als Reality Check fest: Dieser Markt ist gesättigt, es gibt Produkte noch und nöcher. Schlagzeugfelle mit und ohne Löcher. Wer noch was verkaufen will, muss anderen Kundschaft abjagen. Die Firma Vic Virth als einer der größten Stickhersteller weltweit hat den Hamburger Schlagzeuger Benny Greb ins Portfolio zurückgeholt. Noch und nöcher: It`s just another Köcher.

Das alles ist kein Grund zur Beunruhigung. Gerade wie ein Pfeil erzählt uns Produktmanager Benny Greb, der Stockhausen der Familie Greb (Urgroßvater baute Klaviere), warum nicht jeder 5B-Stock ist wie jeder weitere. Das kann auch gar nicht sein: Ein jeder ist anders. Bis auf die derselben Baureihe. Die sind perfekt, ausbalanciert, das sei auch sehr beruhigend. Aus egoistischen Gründen ist der Stick entwickelt. Clarity on my cymbals, because it doesn`t set the right cymbal on fire all the time, erläutert Benny den Stickanspruch, den umzusetzen eine Art kleines Frankenstein-Monster in sich trage.

Wir lernen viel über Produktmarketing: Aufmerksamkeit für Produkte schließt die Notwendigkeit ein, emotionale Beziehungen aufzubauen. Mit einer hölzern Wurzel, …Wurzel, Wurzel, Wurzel. Hier kommt der Fan- und der Funfaktor ins Spiel. Schlagzeug spielen macht Spaß. Noch mehr Spaß macht spielen nur mit diesem einen, wirklich unglaublich viel besseren Drumstick. So gut wie Benny Greb kannst Du nur werden, wenn Du den richtigen Stick spielst. Sei nicht verstockt: Das Leben ist gar kein Drumstick lecken.

In der Augsburger Puppenkiste sind die Wurzeln angewandter Holzverarbeitung. Wir spüren die bayerischen, ursprünglichen (Holz)Wurzeln im Hamburger Schlagzeuger mit Beziehungen nach Kanada. Woodpecker? Oder ein Alb? Egal: Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft. Gilt übrigens auch für die Bassdrum.

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467/17: Video: Der israelische Schlagzeuger und Straßenmusiker Oded Kafri und sein „reich + berühmt“-Ding

Videotipp

The Power Of Will - Oded Kafri, Drummer (Israel)


Drum the world | Oded Kafri | TEDxStGeorg

You may say, I´m A dreamer. But I`m not the only one. (John Lennon) – Oder: Bekomm mal den Arsch hoch, Freundchen!

Der israelische Schlagzeuger Oded Kafri macht weltweite Erfahrungen als Straßenmusiker mit seiner schrägen Noblesse. Das Thema kann ich hier nicht komplett erschlagen, dazu ist der Hund zu bunt. Multicolored, crazy, energiereich, enervierend, klasse! Räumt das Internet bitte selbst auf.

My heart will go on: So geht Schlagzeugbegleitung at it´s best. In diesem 15-minütigen Vortrag erläutert er seinen Erkenntnishorizont. So, nun runter von der Couch, Potatoe, und ran: Das muss kesseln.

Interessant.

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466/17: Video: Benny Greb’s ‚Moving Parts‘ – Soulfood


Benny Greb´s Moving Parts / Soulfood

Heart- & Soulfood, das ist auch der Name einer kleinen illustren Gutes-Essen-Gruppe auf Facebook. Herz- und Seelennahrung verabschiedet sich von Gedanken an Bürger, Döner und fettige Pommes. Seelennahrung ist schon allein der Gedanke von der Convenience-Food-Verabschiedung. Das gilt auch musikalisch. Gute Musik hat noch niemandem geschadet.

Wer wie ich daran glaubt, dass die guten Dinge an und für sich vollkommen zeitlos sind, kann sich nun zurücklehnen. Entspannt Euch.

Dies Video beispielsweise zeigt uns das Benny-Greb-Projekt ‚Moving Parts‘ in einer Aufnahme, die auf YouTube im April 2015 veröffentlicht wurde.

Doch seit der Veröffentlichung und 275.000 Unique Clicks später ist Moving Parts nicht mehr, was es einst war.

Der Keyboarder des Trios war ein Moving Part: Er ist raus aus der Nummer. Aktuell existiert Moving Parts mit einem richtigen Bassisten weiter. Siehste: Trotzdem war das erste Trio, in dem ein Bassist nicht fehlte, dasjenige dessen Erstveröffentlichung einen Jazzecho einheimste. Ohnehin wird Schlagzeuger Benny Greb, der das Projekt initiierte, seinen Weg weiter gehen. Ob mit oder ohne Keyboarder, darauf kommt es nicht an. Die Besetzungsfrage ist zweitrangig.

Also bleibt entspannt. Die Erde wird sich weiterdrehen. Auch sie ist ein Moving Part. Und dass uns nicht schwindlig wird, heißt ja, dass wir geerdet bleiben, wir uns also mit der Erde immer weiterdrehen. Was kann man von einem erwarten, der das macht, wozu er Lust hat? Unter anderem, hört man, dies Jahr eine Big-Band-Challenge: Benny Greb ist gefragt worden, eine Buddy-Rich-Bigband schlagzeugerisch in London zu begleiten. Mal sehen. Bzw. hören.

Bei meiner Seele: Du spielst herzergreifend liebevoll.

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465/17: Let Them Eat Drums: ‚Stratus‘ von Billy Cobham

Let them eat Drums #Tama


STRATUS – Billy Cobham & Novecento – Nicolosi productions

Nach drei erfolgreichen Jahren als Schlagzeuger beim Mahavishnu Orchestra etablierte Cobham mit seinem Debütalbum einen eigenen Stil zwischen Jazz, Rock und Funk und machte ihn als Solokünstler endgültig bekannt. Das Album wurde in den drei Tagen vom 14. bis 16. Mai 1973 in den Electric Lady Studios in New York City eingespielt und später in den Trident Studios in London neu gemischt. Billy Cobham trat auch als Produzent für seine Billham Cobly Productions auf. (aus Wikipedia über ‚Spectrum‘, das erste Soloalbum von Billy Cobham (1973)

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