590/20 #Positionen Über das richtige Timing beim Schlagzeugspiel am Beispiel von Tony Williams

#Positionen Icon

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„Williams‘ Beitrag im Miles Davis Quintett war ein Meilenstein in der Entwicklung des Jazz-Schlagzeugs. Hier entwickelte er die schnelle Spielweise des Bop oder Bebops weiter. Williams steuerte das rhythmische Geschehen, indem er das Tempo beschleunigte, zurücknahm oder zuweilen ganz aussetzte und damit seine Mitspieler kreativ herausforderte. Dadurch wurden Räume geöffnet, die bei durchgängigem Einhalten eines starren Beats verschlossen geblieben wären.“ Wikipedia über Tony Williams, Schlagzeuggott ????

Immer wenn ich das mache, fliege ich aus der Band. Oder zumindest einer meckert mich an.

Die haben alle gar keine Ahnung, was für Räume ich damit eröffne. Tür und Tor in hohem Bogen, sozusogen!

480/17: Knowledge.Basics: Von Muskel-Mark, dem Häkchen und Übung

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

 

Übung krümmt den Meister, setzt ein Häkchen in Euer Übeheft.

Muskel-Mark ist der Batman im übenden Musiker. Das könnte genre- und geräteübergreifend geschehen, vermute ich.

Regelmäßig ist es so: Man übt etwas ein mit viel Anstrengung.

Dann vergisst man es und die näheren Umstände wieder.

Später kommt man darauf zurück.

Und dann spielt man es einfach so und es ist plötzlich gut.

Alles Streben in der Musik ist Anstrengung, Verspanntheit. Darum übt man.

Um die Bewegungsabläufe ins „Muskelmark“ reinzuschreiben, also eine Motorik zu erarbeiten, die von selbst trägt und ohne jede Anstrengung.

Weiterführend

424/15: Notation: Mein erster Notensatz mit MuseScore

Musescore_Erster.Notensatz

Es ist zwecklos, den tieferen Sinn einer Notation von spielerischen Vorhaben zu leugnen. Dennoch bin ich, wie ich mich gern selbst bezeichne, bekennender Notensatz-Legastheniker. Auf der Suche nach geeigneter Software habe ich viele Gedanken verschwendet.  Eine ganz gute Lösung scheint mir musescore zu sein.

Um ehrlich zu sein, ist nach all den Jahren dies nun das erste Mal, dass ich eine relativ einfache Übung softwaretechnisch als Notensatz notiere. Und es gefällt mir.

Nicht auszuschließen, ich werde künftig öfter damit arbeiten.

Warum auch nicht?

412/15: Video: Udo Masshoff (Berlin) erklärt einen schönen Tuningtrick, um die Snaredrum zu stimmen #Drumtuning

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The greatest snare drum tuning trick EVER!

Here is my favoured snare drum tuning trick!
Taken from my new DVD „The ultimate Drumtuning revolution“
I use it all the time because I have 100% control over the tuning. From ringy to dry. No more duct tape or premuffled heads needed. Check it out, you will love it!!!!
I would be very thankful, if many people would share the video, that many drummers can see it!
Get the DVD: www.masshoffdrums.com
(aus dem Klappentext zum Promovideo für seine neue Drum-Tuning DVD)

Man kann seine Drums jetzt mit einem tunebot genannten Gerät schon sehr schön stimmen. Das ist digital-neuzeitlich. Wesentlich mehr wussten aber die alten Meister: Sie konnten analog nach Gehör und mit Gefühl rangehen. Allerdings: Man braucht einen Genius, einen eigenen. Ein analoger Querkopf ist Udo Masshoff, der irgendwie auch für rare & vintage stehen könnte. By the way: Wer in der Frank-Zappa-Str. aufhältig ist….

Das Ganze ein bisschen ‚einsteinisch‘, sagt Udo.

Und in der Tat. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Weblotse

385/15: Positionen: Was Helge Schneider über gutes Drumming meint…

Helge Schneider über Drummer!

Auf ein Zitat hat derjenige einen Urheberrechtsanspruch, der es in den Wortverkehr einbringt, indem er es erfindet, aneinander reiht und somit Komponist der satanischen Sentenz ist. Also nicht derjenige, der das Zitat findet, in Umlauf bringt und auf digitale Wandtafeln schreibt.  Allerdings gebührt dem Entdecker Lob und Anerkennung für die Erwähnung, Hervorhebung und Betonung. Das Zitat geht künftig nicht mehr unter, wie es ja sonst inzwischen weltweit üblich ist im Drüber & Drunter des ungebremsten Redeschwalls. Der Zitierte hat vielleicht so´nen Hals.

Andi Rohde ist Studio- und Livedrummer aus Hamburg, auch hier hat er ein Zuhause. Der Drummer, hier im dargelegten Zitat auch als „Ohrenfeindt“. Karniggles: Miles Davis hat Wissen über Drummer an sich in seiner Biografie erwähnt. Es ging um Tony Williams und auch seine Erfahrungen, die er mit Max Roach an der Seite von Charlie Parker machte. Um „Sha“ und „Bang“, aber auch um „Zisch“. Heute heißen die diesbezüglich genannten Argumente über richtiges Schlagzeug spielen häufig: „Zu 99% besteht mein Schlagzeuger sein aus „Wumms“ und „Klatsch“, wie ich 2011 hier berichtete.

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