358/14: Video: In Rente – mit Helge Schneider

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Helge juckt es – via Youtube

Einige der Licks hat er sich bestimmt beim Übertrommler Pete York abgeguckt. Andere hat er sich selbst ausgedacht, die klassische Stockhaltung spricht Bände.

Wenn Helge mal groß wird, wird er bestimmt ein ganz großer Trommler. So in der Art wie Oskar Matzerath vielleicht? Mein Vorbild. Helge? Oder Oskar? Hehe…

308/14: Remember: Der zappelnde Bonham

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Und nein, erwartet jetzt hier keinen tollen Text, den so die Welt noch nicht gesehen hat. Ich habe diesen Artikel nur veröffentlicht, um diesem schönen Wackelbildchen einen schönen Platz in meiner digitalen Briefmarkensammlung zu widmen. Und einem der größten Schlagzeuger aller Zeiten einen orange farbenen Schrein. Diesen.

Das zugrunde liegende Foto dürfte etwa um 1973 herum entstanden sein, als John Henry Bonham dieses orange farbene Acrylschlagzeug Ludwig Vistalite spielte. Es muss ihm gefallen haben: Er spielt es ja bis heute, wie Ihr hier sehen könnt!

 

294/13: News: Simon Phillipps veröffentlicht neue Musik #Protocol II #Hörproben

Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

Wildfire 7:24
(Phillips)
Pants Party Publishing

Soothsayer 8:56
(Phillips/Weingart/Timmons/Tibbs)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music/ET4Strings Music

Gemini 7:51
(Phillips)
Pants Party Publishing

Moments Of Fortune 8:11
(Phillips/Timmons)
Pants Party Publishing/Timstone Music

Upside In Downside Up 6:56
(Phillips/Weingart/Timmons/Tibbs)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music/ET4Strings Music

First Orbit 6:34
(Phillips/Weingart)
Pants Party Publishing/Skeewa Music

Octopia 3:41
(Phillips/Weingart)
Pants Party Publishing/Skeewa Music

Enigma 9:17
(Phillips/Weingart/Timmons)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music

In erster Linie erstklassig eingetrommelte Musik muss man erwarten, gutes Drumming. Die hier vorgestellte Auswahl dürfte repräsentativ sein für das, was den Käufer der neuen Scheibe „Protocol II“ erwartet. Drummerisch vom Feinsten.

Mehr Informationen sind verlinkt.

Weblotse

287/13: Video: Miles Ahead: Miles Davis Dokumentation über den großen Tony Williams

Videotipp

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Miles Ahead: Miles Davis documentary with Tony Williams (1986)

Documentary on Miles Davis, and this is the section featuring the Miles Davis Quintet with Tony Williams, Herbie Hancock, Wayne Shorter and Ron Carter. Wayne’s Solo at 9:45 removed to keep vid under 15mins (Originalklappentext des Videoten auf youtube, der dies Video ins Netz gestellt hat, dafür danke!)

Tony Williams ist schon lange tot. Aber sein Ruf ist „Unsterblichkeit“. Wahrscheinlich jammt er rum mit Miles, irgendwo da oben in „Jazz Heaven“. Ein sehr schönes, kurzweiliges Video mit 13 Minuten Erinnerungen an einen großen Drummer von kleinem Wuchs. Ein hingegen ganz ausgewachsenes Konzert ist dies hier.

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279/13: Video: Zu Zeiten, als Keith Moon schlagzeugte, war alles ein großer Witz

Videotipp

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Keith Moon (Quelle: rocktimes.de)

Keith Moon (Quelle: rocktimes.de)


Keith Moon (via Youtube)

Excerpt from BBC’s I’m in a Rock ’n‘ Roll Band!. Part 3, About Drummers.

Keith Moon war der Drummer von „The Who“.

In diesem kurzen Ausschnitt einer BBC-Sendung sagen einige der Großen, was sie über ihn denken. Und ja, Keith Moon hatte ein Abo auf „gute Unterhaltung“. Apropos Haltung.

Drummer sein als eine Art Haltung.

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270/13: Video: Art Blakey & Ginger Baker Drum Duo

Art Blakey

Art Blakey


Art Blakey & Ginger Baker Drum Duo

Einer von beiden lebt aktuell noch. Ginger Baker selbst hat auf seiner facebook-Seite auf dieses Video hingewiesen. Dafür danke.

Zwei Schlagzeuger, die die Welt nachhaltig beeinflusst haben, zusammen auf einer Bühne. Das Material ist krisselig, lausige Qualität. Aber ein Highlight für jeden drummatisch interessierten Menschen.

Das ist wirklich „drummatisch“. Oder?  Ein „Duo infernale“.

 

264/13: Video: Simon Philipps und das wildeste Jazztrio des Jahrtausends

Let´s get ready to rumble - drumming!

Was muss man sich über Simon Phillipps eigentlich merken? Zunächst: Man schreibt seinen Namen mit zwei „l“ und zwei „p“, das ist wesentlich. Der Nachname ist eine Neuntole („novemole“) aus neun Buchstaben mit zwei inverted paradiddlen aus „l“ (links) und „p“ (prechts). Alles klar?  Der Name Simon Phillipps ist also ganz einfach zu merken. Jedenfalls für Schlagzeuger. (Entwurf eines Musikerwitzes, für facebook-Musikerwitze)

Manchmal denke ich, wir sind als Musiker Schlagzeuger auch nur Spießer, so wie alle anderen, keinen Deut besser. Die Anderen hören und schauen sich die Wildecker Herzbuben an oder Andy Borg´s Musikantenstadl. Ich finde z.B. Helene Fischer toll, die Frau macht mich total an. Die Musik, die sie darbietet, ist scheiße. Sie singt viel zu oft ganz erheblich unter ihren Möglichkeiten. Wie schade. Diese tolle Frau.

Sie kann singen, sieht gut aus und hat musikalisch im Grunde genommen keine Grenzen. Vielleicht ist, was sie macht, ihr Lebensunterhalt und wenn dann noch Zeit übrig ist, macht sie Musik, die mich bewegt. Komisch. Womit wir bei Simon Phillipps sind. Der sieht auch gut aus. Und trommelt immer nach seinen Möglichkeiten. Nicht „underrated“.

So ähnlich denke ich über Simon Philipps. Simon Philipps als Drummer gut zu finden, ist Spießbürgertum und eine banale Selbstverständlichkeit. Jeder Drummer mag Simon Philipps. Also, und das ist die wesentliche Zusammenfassung, ich finde Simon Philipps auch toll. Wie einfach, wie banal.

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215/11: CD Review: Travis Barker „Give The Drummer Some“

Die Solo CD eines weithin bekannten Drummers, das ist eine Sache, die das Interesse weckt. Erwartet man doch, dass in spielerischer Hinsicht etwas Wegweisendes dabei herumkommt. Denn endlich kann der Drummer sich auf seiner SoloCD so präsentieren, wie er ist. Das Ganze sollte dann aber anders klingen, als ein Grooves üben nach einem sturen 120-Takte-Firsttake. Die Erwartung einer Horizonterweiterung trachtet nach Befriedigung. Ob dem auch Travis Barkers Erstling gerecht wird? Ich hab mal reingehört.

Das ist natürlich ein Projekt von Interesse: Der Drummer Travis Barker ist ja einer, der schon aufgefallen ist. Als Drummer, wie als Outfit-Gott. Vielen gefällt sein „stylishes“ Auftreten. Kurz gesagt hat die CD, die das CD-Solodebüt des Herrn darstellt, für mich jedoch nichts veröffentlicht, was man unbedingt haben muss. Vom Drumming her ist es mainstream, könnerische Aspekte eines bewunderungswürdigen Spiels habe ich beim Durchhören nicht entdecken können und auch musikalisch ist die CD nicht wegweisend.

Wenn auch seit Santana das Host-Client-Konzept von CDs in Mode gekommen zu sein scheint, wonach der feste Mittelpunkt solcher runden, silbernen Scheiben der Künstler ist, während er sich Geiseln aufs Album holt, die dann mit  mitspielen, u.a. auch Slash, God of Rock´n Roll-Guitar. Nein, die CD wirkt musikalisch festgefahren auf hammerharte Hip-Hop-Grooves, schnelles amerikanisches Gelaber und Grooves, die man sich auch als Sample vorstellen kann. Als mehr aber nicht. Schade, gefällt mir nicht, das ist meine persönliche Sache. Ich kann mich damit nicht anfreunden.

(EP)

205/11: Videos: Eine gezielte Remineszenz an seinen Schlagzeuger-Übervater #Jason Bonham

Videotipp


John Bonham Tribute by Jason Bonham at Guitar Center’s Drum-Off 2009 (via youtube)

Ohne Besen (siehe vorheriger Beitrag), auch nicht mit Schirm, Charme & Melone (Bonham´s Erkennungszeichen), dafür aber auch „echt sauber“, allerdings auch nicht gerade „sehr clean“, was Sohnematz Jason da so spielt. Kein Wunder: Bei dem Vater. Stille, Andächtigkeit, RIP, John-Henry, we miss you!

201/11: Video: Der Rosanna-Shuffle von Steve Porcaro, Toto #Lessons #Schlagzeugnoten

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In jeder Musikrichtung bzw. auf jedem Instrument gibt es Referenzen, die man sich anhört bzw. die man zu spielen trachtet, um zu beweisen, dass man dort schon angekommen ist. Was für das Schlagzeugspiel und unbedingt für das Stück Rosanna von Toto gilt. Jeder will es spielen können und zeigen: Ich bin ein Könner. Ich kann ihn noch nicht in der Geschwindigkeit spielen, die Steve Porcaro dabei drauf hatte. Oder jetzt aktuell Simon Phillips. Das macht nichts.

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192/11: Xdrum-Homeview: Nach Google StreetView nun Homeview: Bei Ginger Baker in Afrika!

Videotipp

Ginger Baker wohnt mitten in Afrika, wo genau, wird nicht verraten. Aber nun braten die Soldaten: in der sengend heißen afrikanischen Sonne. Was jetzt wiederum bedeutet, dass uns Herr Baker „oben ohne“ begegnet. Die Süffisanz dieses Augenblicks ist uns durchaus bewußt. Aber nun, genug des Schwätzens. Zeit zum Schwitzen.

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