368/14: Musikerwitze: Die Nähe von Bassist + Schlagzeuger und kleinere Wort-Ungereimtheiten, die den Sinn verändern!

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Sleppender Slagzeuger mit Sprachfehler!

aus „Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook

Political correctness: In einer Witze-Community ist es unerwünscht, unter einen Witz zu kommentieren: „Und, wo issen da der Witz?“ #Regeln

Wir kennen das: Ein nicht oder ein falsch gesetztes Satzzeichen! Der Sinn ist dahin. „Wir essen Opa“, bzw. „Wir essen, Opa!“ Auch in der Buchstabensuppe: Fehlt ein Buchstabe, ist ein Mangel offensichtlich. Ist ein Buchstabe falsch oder vertauscht, ist das Wort schnell uriniert. Dies setzen wir als Allgemeinbildung voraus. Und jetzt kommt ein Schlagzeuger mit Sprachfehler zur Funkprobe zum Vorspiel. Vorspiel ist mit am Wichtigsten. Ihr kennt das.

Entwickelt wurde die obige Version in der Spezialistengruppe: Musikerwitze, der weltweit größten Fancommunity für Flachwitze über Musiker und alles, was dran hängt. Wenn du ein facebook-Konto hast, ist das Beitrittsgebiet schnell erschossen. Paff. Einfach auf das obige Bild klicken. Eins noch: Niveau ist dort unterschiedlich und von der Verfassung der Gruppenmitglieder abhängig. Inzwischen hat die Marketingabteilung eine Streichcreme geschaffen, mit der man sich ganzkörperseits eincremen kann, mit eingebauter Niveauregulierung…

Es ist schmierig, mir mal wieder was Gutes zu tuten!

367/14: Video: Begriffsklärung- + Erinnerungsversuche zur „Batacuda“ #Latindrumming

Es ist schmierig, mir mal wieder was Gutes zu tuten!

Es ist schmierig, mir mal wieder was Gutes zu tuten!


Batacuda Brasileira – via Youtube

Du musst nicht alles wissen. Aber es ist gut zu wissen, wo, was Du nicht weißt, steht. (Theodor zu Guttenberg, Kopierer, nur sinngemäß zitiert)

Ich habe in der letzten Woche zu einer Jazzprobe auch Bassisten eingeladen. Wir suchen nach wie vor einen festen, gekonnten Bassist, der im Jazzquartett bereit ist, „sogar auf Bühnen aufzutreten“, der wöchentlich engagiert fest mitspielt.

Einen ganz wundervollen Bassisten hatte ich mit Gabi (Spitzname für „Gabriel“) aus Südamerika eingeladen. Ein echter Glücksfall.

Allerdings spielt Gabi durchaus „in einer anderen Liga“. Die Verabredung lautete, wir spielen im Quartett Jazz. Gabi ist Argentinier, 29 Jahre alt und der beste Bassist, mit dem ich je zusammen gespielt habe. Er hat einen Abschluss als „Dirigent“, spielt eBass (Warwick, 5-Saiter) und upright (Kontrabass), sowie -nach Eigenauskunft von ihm, ich befragte ihn eingehend- ein ganzes Mützchen anderer Instrumente. Inhaltlich geht es für Dirigenten nicht darum, alle, sämtliche Instrumente spielen zu können, wie Yehudi Menuhin die Geige. Mindestens geht es darum, dass ein Dirigent wissen muss, was man mit guter Spieltechnik auf einem Instrument in der Lage ist aufzuführen.

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366/14: Video: Aus der Jazzprobe, das Stück hat jetzt für mich einen anderen Namen „La Purple Vie en Rose“

Sängerin Eda, jazzy!

Sängerin Eda, jazzy!


La Purple Vie En Rose – Jazzidiots

La vie en rose (französisch für Das Leben in Rosa, umgangssprachlich Leben durch die rosarote Brille) ist der Titel eines 1945 geschriebenen Chansons der französischen Sängerin Édith Piaf. Womit folgendes klargestellt ist: Wenn jemand auf die Idee kommt, dies Stück als „La Purple Vie en rose“ künftig wieder aufzuführen, so handelt es sich ohne jeden Zweifel um einen bedeutungstiefen Pleonasmus für alles Purpurfarbene auf der Welt, also das schöne, aufregende und die Welt bewegende. Nimm es bitte nicht als Wahrheit hin. Denk Dir stattdessen ein „Vielleicht.“ Eventuell.

Das Stück haben wir gestern erstmals angespielt. Es ist ein schönes Stück, das sich seine Meriten als großer Welterfolg von Sängerin Edith Piaf verdient hat. Verdient ist verdient. Die weitere Befassung mit diesem bedeutenden Stück Weltmusikgeschichte  „honoris causa“ erfolgt ehrenhalber. Als „Köfte“: Hackfleischbällchen der Berliner Proberaumszene. Wie gemacht für eine gute Sängerin, das Stück.

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365/14: Video: Dennis Chambers #Words of Wisdom


Dennis Chambers Video – #Words

Während Dennis Chambers in der Rekonvaleszenz ist, hat er hier Zeit, ein paar ganz grundlegende Dinge zur Arbeit als Drummer zu sagen.

Weiterhin „gute Besserung“, Dennis. Und danke für die Worte.

Dieses Video machte vor einigen Wochen viel die Runde. In dem zweiten Video kündigt Dennis Chambers an, wann es wieder los geht…

364/14: Video: Das Projekt #Flux von #ClausHessler lernt laufen… #vorgestellt


FLUX – PROJECT TRAILER 1 – PAUL GEHRIG / CLAUS HESSLER / THOMAS LANGER

FLUX is a multi-faceted, stylistically open project for which a musical category still has to be created. Improvisation and risk-taking INTERPLAY – usually found in the genre of jazz – are combined with the sound and ENERGY that you would expect with R&B or Rock/Pop related styles. Ingredients from World Music and orchestral components are adding yet other aspects that round out the special musical characteristics of this project.

Geht es euch auch so? Immer dieselben Namen, einige wenige, die sich einen Namen machen und dann sind die medienpräsent. So wie Claus Hessler. Die ganze Wahrheit: Claus Hessler hat sich mit viel Fleiß einen Namen gemacht, als ein Schlagzeuger der Sonderklasse. Sein Revier ist das spielerisch Gekonnte, das zauberhaft Geahnte, das haben wir erlebt. Was wir noch erlebt haben: Viel Educational-Stuff, Lehrvideos, Bücher und beispielsweise die Wortschöpfung ganz neuer Begriffsverkettungen, wie es das „Drumming Kairos“ als Buch- und DVD-Projekt darstellt.

Auf diese Weise ist besonders interessant zu erfahren und zu erlernen, wie das funktioniert, wenn der Kopf dann wieder abgeschaltet wird. Wenn es nicht darum geht, darüber zu sprechen, sondern genau drin zu sein, in der Musik an sich, in ihr selbst. Dass das wohl mit dieser Funktionserfüllunsggehilfin aus insgesamt drei Musikern gut funktioniert, muss m.E. nicht weiter vertieft werden. Klasse, Claus.