397/15: Video: Eine gefährliche, heikle Angelegenheit: Das Träumen von zu jungen Mädchen

Videotipp

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Senri Kawaguchi: LOVER COME BACK TO ME

Es geht mir heute Morgen wirklich gut. Genau. Das ist das Wesentliche an diesem schönen Morgen.

Bisschen gute Jazzmusik zum schönen Morgen.

Allerdings mache ich mir auch Gedanken über meinen Ruf: Denn indem ich für zu junge, hübsche Mädchen schwärmen würde, die mir die Tränen ins Gesicht jagen vor Ehrfurcht, weil ihre Erscheinung und wie sie auftreten mich schier sprachlos macht, muss ich mir immer wieder sagen, das ist eine der schönsten Sachen der Welt. Also Musik machen auf gekonnt hohem Niveau. Großartige Senri Kawaguchi, meine Verehrung für Dein Schlagzeugspiel. Und allen weiteren Mitmusikerinnen natürlich ebenso. So, nun ist es raus.

Ich muss jetzt nur noch überlegen, ob ich mich dafür schämen muss, angesichts meines im Vergleich sehr hohen Alters.

Sonor Signature - Zustand zur Zeit

395/15: Video: „Rot“ von „Die Zöllner“ (zwei Videos)


Café Größenwahn: Die Zöllner mit „ROT!“

Zöllneralbum „7Sünden“ +++ Gäste im 6. Café Größenwahn am 22. April 2013: Felix Räuber, Hans Werner Olm und David Hermlin +++ Café-Besetzung: Dirk Zöllner, André Gensicke, Marcus Gorstein, Andreas Bayless, Oliver Klemp, Heiko Jung, Die Zöllner Horns (Skip Reinhart, Herr Meier, Fratsch), Die Zöllner Chicks (Rubini Zöllner, Keren Trüger, Sophie Duda) +++ Aufgezeichnet am 22. April 2013 im Maschinenhaus der Kulturbrauerei +++ Bildproduktion: Ascanius Böttger +++ Audioproduktion: allorangemusic.com

Das Stück „Rot“ stammt von dem 2008 erschienenen Kultalbum „7 Sünden“ aus einer früheren beta-release der Formation „Die Zöllner“. Hier oben schwappt allerdings gleich der Café über: Am 22. April 2013 im Café Größenwahn aufgeführt: unendliche Wut. Ein Dirk sieht rot.

Rhythmisch schlagzeugerisch zeichnet 2008 Mathias Mantzke als Drummer der Zöllner für den Taktstock und die rhythmische Formgebung verantwortlich. Und wie. Schlagzeugerisch gehört das Stück für mich zu den besten Funknummern, die ich jemals gehört habe, Funk, wie ich ihn mir wünsche. Falls ich darf. Einmal nahm ich davon eine Coverversion auf Video auf und schickte sie als Trashfunkmetalfilmchen an Dirk Zöllner. Er antwortete artig.

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394/15: Positionen: Die Ikonen ihrer Zeit, die besseren Zeiten und wie alles begann

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In der Farbe signalrot trage ich höchst selten Anziehsachen. Außer es geht gar nicht anders. Die Farbe ist zu gut geeignet aufzufallen. Was ich nicht um jeden Preis vorhätte: Jedenfalls nicht, koste es was es wolle.

Vor vielen, vielen Jahren verehrte ich die Zeitschrift MAD und insbesondere den Zeichner des Hefts Don Martin. Er brachte mir die richtige Sicht auf die Welt früh genug bei. Und Schlagzeug zu spielen. Was dem Inder seine Rhythmussprache Konnakol, war mir mein MAD.

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393/15: Positionen: Was darf guter Musikunterricht eigentlich kosten? Wer lernt Latin heutzutage? Pfff….. #LerntLatin

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So, also die Antwort auf die Ursprungsfrage ist eigentlich ganz einfach: Fange erst einmal kurz mit Bossa Nova an (mid Tempo, bis maximal 120/130). Achte auf die Son Clave. Dann wechselst Du langsam (aber ganz sicher) auf Samba Feel rüber. Hier kannst Du das Tempo beträchtlich anziehen. Wenn Du Samba auf 240 fehlerfrei trommeln kannst, ist es Zeit, sich Stück für Stück an die Metal Clave ranzuwagen. Hier kannst Du noch bis 400 hochziehen, ohne dass einer der Beteiligten das so ganz genau mitbekommt. Und fertig ist der Blastspeed. Die Antwort ist also: Du brauchst gar keinen Unterricht. Du brauchst Geduld. Und Übung. S´is voll primitiv, was?

Die Sache entwickelte sich als Idee, weil jemand um Nachhilfe bat. Er hätte gern sein Speedblastdrumming entscheidend verbessert und dafür gerne Tipps. Er sei bereit, dafür 10,- € Stundenlohn (oder Leidenszulage?) zu entrichten. Nachgedacht: Die Lösung ist einfach. Oben kurz zusammengefasst zur „German Clave“, die wir auch „Full Metal Speedblast-Clave“ nennen können, wenn es uns gefällt.

Die Lösung für alle Heavy-Doom-Metal-Drummer lautet also: Lernt Latin! Der Thread ist hier nachlesbar… – Auch die Spezialistengruppe:Musikerwitze befasste sich mit dem Phänomen.