468/17: Video: Das Leben ist kein Drumstick schlecken! – Wie Stockmarketing funktioniert #VicFirth #BennyGreb

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Product Spotlight: Benny Greb (SBG)

Man möchte meinen: A Canadian Woodworker is selfpublishing his fine art of woodworking. Mit oder ohne Holzfällerhemd, tut nichts zur Sache. Er ist Holzfäller und ihm geht’s gut, am Tag packt ihn die Arbeitswut. Halten wir eins als Reality Check fest: Dieser Markt ist gesättigt, es gibt Produkte noch und nöcher. Schlagzeugfelle mit und ohne Löcher. Wer noch was verkaufen will, muss anderen Kundschaft abjagen. Die Firma Vic Virth als einer der größten Stickhersteller weltweit hat den Hamburger Schlagzeuger Benny Greb ins Portfolio zurückgeholt. Noch und nöcher: It`s just another Köcher.

Das alles ist kein Grund zur Beunruhigung. Gerade wie ein Pfeil erzählt uns Produktmanager Benny Greb, der Stockhausen der Familie Greb (Urgroßvater baute Klaviere), warum nicht jeder 5B-Stock ist wie jeder weitere. Das kann auch gar nicht sein: Ein jeder ist anders. Bis auf die derselben Baureihe. Die sind perfekt, ausbalanciert, das sei auch sehr beruhigend. Aus egoistischen Gründen ist der Stick entwickelt. Clarity on my cymbals, because it doesn`t set the right cymbal on fire all the time, erläutert Benny den Stickanspruch, den umzusetzen eine Art kleines Frankenstein-Monster in sich trage.

Wir lernen viel über Produktmarketing: Aufmerksamkeit für Produkte schließt die Notwendigkeit ein, emotionale Beziehungen aufzubauen. Mit einer hölzern Wurzel, …Wurzel, Wurzel, Wurzel. Hier kommt der Fan- und der Funfaktor ins Spiel. Schlagzeug spielen macht Spaß. Noch mehr Spaß macht spielen nur mit diesem einen, wirklich unglaublich viel besseren Drumstick. So gut wie Benny Greb kannst Du nur werden, wenn Du den richtigen Stick spielst. Sei nicht verstockt: Das Leben ist gar kein Drumstick lecken.

In der Augsburger Puppenkiste sind die Wurzeln angewandter Holzverarbeitung. Wir spüren die bayerischen, ursprünglichen (Holz)Wurzeln im Hamburger Schlagzeuger mit Beziehungen nach Kanada. Woodpecker? Oder ein Alb? Egal: Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft. Gilt übrigens auch für die Bassdrum.

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458/17: Video: ‚Penguin‘ – Performed by #JazzPistols feat. Thomas Lui Ludwig

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Lui Ludwig – „Penguin“ by the Jazz Pistols

Veröffentlicht am 28.12.2016
VF Artist Lui Ludwig performs „Penguin“ with his group ‚Jazz Pistols‘!
Stefan Ivan Schafer, guitar
Christoph V. Kaiser, bass
Thomas Lui Ludwig, drums

Brother Lui Lui Lui: Hier performed eine Gruppe, wie eine Räuberpistole.

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Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

416/15: Lied des Tages: „Inception“ – performed by Claus Heßler and Paul Gehrig

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv


Claus Hessler – Inception – Hammond B3 Organ!

Mario, Facebook-Freund, bat mich, via Facebook-Messenger, ihm ein Autogramm von Claus Heßler mitzubringen: „Der Mann ist mein absolutes Vorbild.“  Vor zwei Wochen traf ich Claus auf der Drummer Week von Onlinelessons.tv.

Das musikalische Duett: Claus Heßler und Paul Gehrig performen auf der Festtagswiesn, wo ist unklar. Und für die Performance der Angelegenheit unwichtig. Der Stockhersteller Vic Firth nimmt die Performance zum Anlass, daraus ein Performance Spotlight zu kreieren. Das hat sicherlich einen guten Grund: Claus zeigt im Schlagzeugspiel jene besondere Leichtigkeit des Schreins heiliger, guter Musik, die tut, was Musik tun muss: Grooven.

Man kann wohl ohne Übertreibung sagen: Claus Heßler ist in Deutschland der Mann, der sich am besten mit gedeihlicher, auskömmlicher und hoch effektiver Stockhaltung auskennt. Auch weltweit gilt er als einer der wenigen Spezialisten für die Bewahrung des konstruktiven Erbes von Sanford Moeller, dem Stockhaltungspapst.

Ich bin aus dem Alter raus, indem ich mir von Stars und Sternchen Autogramme geben ließ. Mario bekommt sein Autogramm. In meinem Alter lässt man sich allenfalls ne Widmung geben, kauft artig ein Buch, wie bspw. das „Daily Drum Workout“ von Claus Heßler, weil es einen Mehrwert besitzt, arbeitet es durch. Vorne rein allerdings muss eine persönliche Widmung vom Verfasser kommen: So in der Art „Viel Spaß“.

410/15: Foto: Die neuen Drumsticks

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Glaubt nicht, was Ihr wisst. Stellt es jeden Tag wieder aufs neue in Frage und fangt immer wieder nochmal von vorne an, im Interesse persönlichen Fortkommens. Das ist die Message dieses kleinen Erfahrungsberichts.

Zum Thema Drumsticks, die neu eintreffen, muss man nicht so viel schreiben. Nik schreibt auf facebook in meine Timeline: „Bei Dir tut sich ganz schön was.“  Er ist ein guter Beobachter. Ich antworte wie aus der Pistole geschossen: „Immer, panta rhei.“ (zu deutsch: „Alles fließt“)

Gerade ist Firmengründer Vic Firth gestorben. Ich spielte in der letzten Zeit seine Sticks. Das Signaturemodell „Jack de Johnette“ gefiel mir am besten. Neulich übte ich an Take Five (Dave Brubeck Quartett), und fand dies Stickmodell schwergängig. Fand mit Kommissar Zufall dies Modell (Foto oben) von Promark, Jazz Café MJZ 9, richtig dünne Dinger.

Siehe da: Ich spiele schon länger Schlagzeug. Wer hätte das gedacht? Dass ich auf die alten Tage was beiseite werfe. Die neuen Sticks sind leichtgängiger, haben eine klitzekleine Kuppe und können leiser, filigraner gespielt werden, auch beim Beckenping. Sie machen mir großen Spaß. Für möglich hätte ich das nicht gehalten, dass es mir von einem auf den anderen Tag mal so grundlegend ganz anders kommt.

Natürlich sind die Sticks von Vic Firth Spitzenklasse, weiterhin. Ich mache jetzt erst mal mit Promark weiter. Tolle Erfahrung.

243/12: Foto des Tages: Die Zeitschrift „drums & percussion“ hat ein Give Away für neue Abonennten

Jazz Brushes by Vic Firth "Legacy"

Jazz Brushes by Vic Firth „Legacy“

Vic Firth always made great brushes with interesting innovations. Keep ‚em coming, guys. (Pete York, legendärer Drummer, zu meinem Give Away – Vic Firth Brushes, via facebook) – Und ich? Was sag ich dazu? „Keep ém coming oder keep on running! (Spencer Davis Group) 😉

Wer sich die Zeitschrift „drums & percussion“ abonniert, darf sich was aussuchen. Ich habe nach Jahren „drum heads“ das Abo mal beendet und mich für ein Abo der „drums & percussion“ entschieden. Ich möchte einfach mal eine andere Zeitung lesen. Als Belohnung fürs Kunde werden landeten diese Brushes bei mir. Als ich sie auf facebook veröffentlichte, meldete sich ein kundiger Pete York. Sein Kommentar ist diesem Artikel vorangestellt.

Der Firma Vic Firth kann man sich eigentlich kaum entziehen: Sie hat so viele attraktive Stöckchen und Woodware, dass es einem schwindlig werden würde. Ohne…