Quintulös - inspired by the one & only Anika Nilles

406/15: Drum studies: Quintulös – inspired by the one & only Anika Nilles – und was Rosanna dazu sagt!

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Quintulös - inspired by the one & only Anika Nilles

Um es mit Wolfgang Petry, bunte Fädchen-Träger, Wolleheld, zu sagen: „Hölle Hölle Hölle“ – Quintolen, das ist Wahnsinn.

Anika Nilles mag Quintolen und ich mag Anika. Unter anderem spielte sie ein paar Quintölchen und es ward um mich geschehen. Inzwischen hatte ich das Vergnügen, einer Onlinelesson mit ihr beizuwohnen, das falsche Wort für das Ansehen einer drummatischen Onlinelesson von Bedeutung. Anika hat mich drummatisch eingefangen, seit kurzem übe ich diese Harvesterhuder Hammerrhythmen, in denen es ohne Quintole nicht geht. Hinzu kommt: Es gibt für Quintolengrooves kaum vernünftige Musik zum üben. Liebe Musiker, zeigt Solidarität weltweit: Schafft dafür doch mal PlayAlongs, die sich professionell anhören und her damit. Der Dank der Drummergemeinde wäre Euch gewiss. Schickt mir Audiodateien davon zu oder kontaktet mich über Facebook. Ihr erkennt mich am farblich nicht gestreiften Gesicht…. – ein dreifach „T“ (Tusch“, ein Triplet T).

Was nun die obige Abbildung angeht, so ist folgende Grundüberlegung neu gewachsen, während des Unterrichts. Aus dem Übungsfluss des Quintolischen erwuchs etwas Diabolisches: Die Idee, dass man den weltberühmten Rosanna-Groove auf Quintolen umbaut. Und dass das wie Hölle groovt, gib mir fünf. Das zu spielen macht jedenfalls drummatisch Spaß und wenn ich Zeit habe, werde ich mal ein Video davon zur Verfügung stellen. Heute nicht. By the way: Danke, Anika, für grundsätzliche Ideen zum Quintolischen.

405/15: Proberaum: Ein paar Maßnahmen zur Verbesserung von allem

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Proberäume, lieblose Deckenbeleuchtung mit Neonröhren, kaltes Licht, man fühlt sich unwohl. Dagegen helfen zwei 10 m lange LED-Lichterschlangen mit warm-weiß als Lichtton, das Stück kostet ca. 50,- EUR. An der Decke über Kreuz befestigt, bildet das Licht Ankerpunkte und diffuses, gemütlicheres Licht. Ist gut für die Atmo, fürs Wohlfühlgefühl beim Spielen.

Die Proben werden auf Aufnahmegeräten mitgeschnitten. Der Raumklang hat dreckige Nachhallfahnen. Ein Handclapping beim Proberaumdurchschreiten zeigt die audiophonen Artefakte, wo sie sind, wo sie in den Rillen und Ecken laut schmatzen. Dagegen helfen Schallabsorber, die den ungewünschten dreckigen Nebenklang aus der Luft herausfiltern und die ganze Audiosituation verbessern, trockner machen. Damit die Aufnahmen besser klingen und auch im Raum das Spielgefühl besser im gewünschten Zustand erfolgt.

Es geht um nicht weniger als die Verbesserung von allem. Sogar ein Kasten Bier steht hinterm Schlagzeug.

403/15: Kollekten: Heute #TheAnimal

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Bei Kollekten geht es ums Einsammeln. Gelder, Spenden oder großartige Bilder, bewegte zumal, die von könnerhaften Menschen hergestellt wurden, weil sie wie nur wenige andere die Wichtigkeit dessen zu erinnern vermochten.

Wie in diesem Fall. Eine freundliche Link (holländisch deutsch sprechend gedacht) haben wir anzubieten. An Dave Kobrehels Jazzzdrummerworld in der Schweiz, mit drummatischen Grüßen.

Er berichtet vom Schlagzeugspielen als Medizin und wir jetzt auch, in kollegialer Ab- und Zuversicht….yeah yeah yeah! (frei zitiert nach The Animal im sagenumwobenen Drumbattle mit Mr. Buddy Rich) – In Berlin hat Schlagzeuger Mikel das Tier am Beckenständer drapiert, wie zum Trotz gegen geharnischte Mieterhöhungen für Proberäume in der Berlin-Tempelhofer Teilestr… – und siehste: Dann schleppt der Schlagzeuger seine Teile eben anderswohin… – Welcher gute Schlagzeuger versteht nicht zu schleppen? Seit neuestem gibt es Lehrbücher: „SWAG Drumming“ heißt das, nicht gewusst? Sidos Drummer Jan „Stix“ Pfennig gibt Erläuterungen?