602/20 #Aufnahmen – „All Of You“ (Cole Porter) – Recorded 23.01.2015 @Sessionstuff #Tageslied

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)

Als ich mich im Januar 2015 mit einem Quartett von zusammengewürfelten Jazzmusikern traf, um ein paar Sängerinnen anzutesten, war auch die hier Gehörte bei den Kandidatinnen.

Und es war schön. Sie meisterte, was sie sang, mit Bravour, Leichtigkeit und einer wiedererkennbaren, schönen Jazzstimme. Sie war eine Meisterin des gekonnten Jazzgesangs. Dabei fiel es ihr auch nicht sonderlich schwer, ins Improvisieren zu gelangen, um wenig später den Solisten ihren Part zu überlassen. Um dann unvermittelt wieder richtig einzusetzen. Ihre Leichtigkeit und Schönheit beeindruckten mich tief.  Der ganze Moment, ich bezeichnete ihn erstmal als Sessionstuff und wollte damit im Grunde nur aussagen, dass dem Aufnehmen an jenem Tage noch keine umfassenden Bandproben vorausgegangen waren. Alles was wir aufnahmen, waren First Takes. Welche Stück spielen wir? Ah, okay, „All Of You ?“ – Gut, spielen wir das. Warte: Ich drücke noch „Record“. Gesagt, getan, gesungen, gespielt, probiert, geschwungen. That´s real Jazz.

Die Aufnahme von „All Of You“, einem Jazzstandard, ist leicht, fluffig, aber rau und weitgehend genau das, was im Proberaum zu hören war. Mir gefällt die Aufnahme auch nach Jahren noch. Weitere Aufnahmen habe ich seinerzeit veröffentlicht. Ich werde die Auffindbarkeit erleichtern. Es würde mich freuen, wenn es dem Besucher dieser Website gefällt. Das Lied des Tages auf xdrum.eu: „All Of You“ von Cole Porter, dargeboten in einem Übungsraum in der Lüneburger Straße in Moabeat. Und was für ein Beat: Wischen for the Worldpeace.

Weiterführend

* Just another Jazzstandard: Autumn Leaves (via blackbirds.tv)

520/18: Audio: Vom Mastern auf Plattformen im Internetz

Ja gut, das ist jetzt so ein Wald- und Wiesen-Mastern von Disastern.

Eine ganz gewöhnliche Blues-Aufnahme „I need Your love so bad“ mit allem drum und dran. Das Ganze hochgeladen auf eine Plattform namens landr.com. die sich anbietet, Audiomaterial zu mastern. Das was Du hier hören kannst, sind 192 kbit Auflösung, also bei weitem das Schlechteste, was man sich bieten lassen kann. In der Bezahlversion gibt es bis zu WAV-Dateien und vermutlich hören sich Songs auf dieser Plattform auch nur dann gut an, wenn sie nicht im Proberaum wie in einer Art Kläranlage aufgenommen wurden.

Genaueres weiß ich noch nicht.

Aber einen Versuch war es wert. Fest steht: Es klingt doch schon ganz erheblich besser, als die etwas muffligere Vorlage.

Nächstes Mal gibt man sich Mühe und zahlt dann auch dafür, damit es sich wirklich amtlich anhört.

Danke fürs Mithören.

405/15: Proberaum: Ein paar Maßnahmen zur Verbesserung von allem

icon Proberaum

Proberäume, lieblose Deckenbeleuchtung mit Neonröhren, kaltes Licht, man fühlt sich unwohl. Dagegen helfen zwei 10 m lange LED-Lichterschlangen mit warm-weiß als Lichtton, das Stück kostet ca. 50,- EUR. An der Decke über Kreuz befestigt, bildet das Licht Ankerpunkte und diffuses, gemütlicheres Licht. Ist gut für die Atmo, fürs Wohlfühlgefühl beim Spielen.

Die Proben werden auf Aufnahmegeräten mitgeschnitten. Der Raumklang hat dreckige Nachhallfahnen. Ein Handclapping beim Proberaumdurchschreiten zeigt die audiophonen Artefakte, wo sie sind, wo sie in den Rillen und Ecken laut schmatzen. Dagegen helfen Schallabsorber, die den ungewünschten dreckigen Nebenklang aus der Luft herausfiltern und die ganze Audiosituation verbessern, trockner machen. Damit die Aufnahmen besser klingen und auch im Raum das Spielgefühl besser im gewünschten Zustand erfolgt.

Es geht um nicht weniger als die Verbesserung von allem. Sogar ein Kasten Bier steht hinterm Schlagzeug.

383/15: Video: „Nature Boy“ (Nat King Cole) #Jazzprobe

icon_Jazzprobe.

_Jazz.Ikone


13.02.15: Floatin` Jazz „Nature Boy“ (Nat King Cole)

There was a boy
A very strange enchanted boy
They say he wandered very far
Very far, over land and sea
a little shy and sad of eye
But very wise was he
And then one day, a magic day
He passed my way, and while we spoke
Of many things, fools and kings
This he said to me
The greatest thing you’ll ever learn
Is just to love and be loved in return

Es ist nicht das große American Songbook, das die Band durchging, um zu überlegen, welche Stücke man spielen könne. – Es war das Gesangsbuch der Sängerin. Mal ausprobieren, was da so drin ist. Dieses Video ist also ein „first take“, der erste Versuch, das Ding zu spielen. Schönes Stück. Kannte es bislang nicht.

Kommt auf die Liste.