584/20 #Gear – Das Blech – Im Auge des Trommelfells – Ein Kurzbericht von Richard Gear

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Im Auge des Trommelfells #TTT #Tulipstagram #ImAugedesTrommelfells #DrumsmakeWumms

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Im Homestudio ist der emsig arbeitende Schlagzeuger zu häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Denn es ist sein Job, hinter Töpfen und Deckeln zu sitzen und in die Zeit einer musikalischen Darbietung fein auflösende, präzise Muster zu ritzen. Dabei darf er sich nicht selbst ritzen, denn das wäre fatal. Blood, Sweat & Tears bei der Auflösung einer Arbeitsplatzkonfiguration sind allerdings das Thema dieses Beitrags.

Scharfkantige Beats, präzise Grooves und das gespielte in komplett rhythmischer Saumseligkeit sind Parameter ganz in der Art ungespielt bleibender Pausen. Musik besteht nicht nur aus Tönen, sondern vielleicht sogar gleichberechtigt durch das durchdachte Einfügen von Pausen zwischen Notenwerten. Die Note ist „on“, die Pause das „off“. Binär gedacht. Wenn das diejenigen schwer verstehen, die Instrumentenkunde nicht genossen, Genossen, dann hat sich die Mühe dieses Blogs ausgezahlt. Der Trend geht hier zum Mitlesen.

Miles Davis wusste: Es ist nicht nur die Note, die Du spielst. Es ist auch die Note, die Du nicht spielst.
Aha. Von nun an geht es bergauf. (Hildegard Knef)

Im Zusammenhang mit der Arbeit im Homestudio oder schlicht, wenn es um Übung geht, ist für den heimlich gewissenhaft an sich selbst arbeitenden Schlagzeuger wichtig, aus einer Sitzposition auf dem Drumhocker vernünftig einsetzbare Knöpfe und Regler zu erreichen.

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