588/20 #Termine Jost Nickel gibt eine Masterclass im März 2020 in Rheinsberg (Brandenburg) – Nur noch wenige Plätze frei!

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Jost Nickel - 23.03. - 26.03.2020 #Rheinsberg #Mastercamp

Jost Nickel – 23.03. – 26.03.2020 #Rheinsberg #Mastercamp (Größere Ansicht: Aufs Bild klicken!)


SONOR introduces: The Jost Nickel Signature Snare

Die drei im Video zu sehenden Schlagzeuger sind übrigens nicht die „White Punks on Dope“ in Arbeitskleidung. Eventuell ist überflüssig zu bemerken, dass alle drei Jost Nickel sind. Er spielt mit und gegen sich selbst. Wer von den Dreien gewinnt, entscheidet bitte selbst. Bei Ratlosigkeit entscheidet das Los. Also los. Aus Dezember 2019 zweifelsohne Neues aus der Anstalt. Apropos Anstalt: Drummen bis der Arzt kommt, unter Aufsicht, ist das Thema des diesjährigen März-Spektakels Rheinsberg Drummercamp.

Der in Deutschland und weltweit hochgeschätzte Clinician und (Hervorhebung) Schlagzeuger Jost Nickel (Hamburg) kommt für ein Wochenende im März nach Rheinsberg (Bundesland Brandenburg), um Schlagzeugern zu erklären, wie Drummen funktioniert. Damit hebt sich Rheinsberg wohltuend von China ab, wo Nickel Clinic vor 3-4 tausend Zuschauern gibt. Und alle so „Yeah!“. Abseits vom schlagzeugerischen Ling Ling (das Gegenteil vom klavierspielenden Lang Lang) sind die genauen Teilnahmebedingungen eines intimen, persönlichen Workshops unten verlinkt (Registrierung/Anmeldung). Schlagzeugerisch punktet das Mastercamp Rheinsberg auf Initiative eines schlagzeugbesessenen Mediziners, der Koryphäen auf den Zahn fühlt. Ein gutes Seminar ist mit einer Wurzelbehandlung vergleichbar, nur frei von Weltschmerz. Do da diddle, di dum.

Beachtet die in ungewöhnlichem Hübsch gehaltene neue Sonor-Signature-Snare von Jost Nickel in Piano Black mit Silberstreifen. Pianoblack, der Lack, das ist Schwarz, von dem Kenner meinen: The Future is Black. Tiefschwarz. Bevor keine dunklere Farbe erfunden ist, gilt referenzschwarz. Es ist hart, nur die Harten kommen in den Garten. Damit man das Schwarz in der Drummer-DNA erkennt, wurde silbrige Kesselmarkierung rundherum gelegt. Hinter schwarzem Snarekessel sitzt Jost Nickel als Synonym für die alternative brandenburgische Landesflagge der Friedensbewegung: Weißer Raubvogel auf weißem Grund. Make Groove, not War! Ein Wahnsinn, genau genommen.

Das Drummercamp in Rheinsberg freut sich auf ein Drummerseminar mit Jost Nickel in der Zeit vom 23.-.26.03.2020. Viel Spaß.

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* Registrierung: Jetzt als Teilnehmer des Drummercamp Rheinsberg registrieren

587/20 #Positionen Braucht man Noten zum Schlagzeug spielen? Die einen sagen so….

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Pauker wendet Notenblatt (gif)

Noten werden das Transkribieren, was man ohne sie von der Ferne oder ohne Lehrer nicht zu entschlüsseln vermag oder was man sich aufschreibt, um es später bei passender Gelegenheit wieder abzurufen. Noten ersetzen nicht das Spiel und nicht die Interpretation. Hinderlich an ihnen ist aber auch, dass um sie dechiffrieren zu können, viel viel Zeit aufgewendet werden muss, um lesesicher zu werden. Blattspielsicher, das ist eine von vielen Königsdisziplinen, die im Bigbandspiel ihre Berechtigung hat. Im freien Zusammenspiel von Musikern spielen Noten eher eine untergeordnete Rolle.

Also: Nicht zu wichtig nehmen. Und nur drauf zurückgreifen, wenn´s das unbedingt braucht. Weiter üben…

Notiert am 07.02.2020 auf Facebook
(Mit Markus Kicker)

586/20 #Tageslied Ich halte nur noch kurz fest: Alanis Morissette hat mich persönlich nie eingeladen. Jetzt hat sich das aber geändert.

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What`s drums got to do it, got to do it? #Banner #SayitwithSonglyrics #TTT #Tulipstagram

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Uninvited (Alanis Morissette Cover)

Jan Gunnar Hoff (Piano), Reggie Washington (Bass), Carsten Lindholm (Drums).
Recorded by Thomas Vang at The Village. Video by Tim Harris Headway Productions.

Die Liebe ist nur ein seltsames Spiel. Bis es ernst wird. Aus Spaß wird Ernsthaftigkeit zur Musik.

Die Liebe ist eine Herzensangelegenheit. Ich hab viele Herzensangelegenheiten, bin zu wenig stilsicher und kenne nur zwei Arten Musik: Gute und schlechte, bevorzuge die Gute.  Alanis Morissette war nicht in der ersten Liga meiner in Lieblingskünstler. Ich hab sie mit ihrer Band als Vorgruppe von jenem meiner Götter live gesehen, in der Berliner Waldbühne, als The Artist formerly known as Prince durch Europa tourte. Stilsicherheit: Bevor einer auf der Bühne erschien, ließ Prince Musik von dem schweizerischen Weltmusiker und Harfenisten Andreas Vollenweider auf Zuschauer rieseln, wie Schnee im April. Manchmal schneit es im April, aber es war Sommer. Ich weiß nicht mehr das genaue Jahr, von dem ich radebrechend sprech´.

Alanis, um beim Thema zu bleiben, eine Tollkirsche des Musikalischen: Keine Eintagsfliege, nie gewesen. Eine CD von ihr hab ich, doch die Silberlinge sind längst Kartongut in der Garage.  Was für eine kulturelle Blamage, jetzt habe ich Spotify. Kulturflatrate etwas Furchtbares, wie soll man nur gute Musik wählen, wenn man nicht mehr weiß, wonach man noch suchen soll? Es stimmt leider nicht, dieses „Entdecke die Möglichkeiten“ von Toyota mit den Gaga-Affen, in Suchmaschinen kann man nicht eingeben: „Spiel nur gute Musik!“ Bzw. man kann schon, es nützt nur nichts, weil die Maschine dann Tim Bendzko spielt: „Ich bin doch keine Maschine.“ – Wie das ausgeht, wie ein Hornberger Schießen, weiß ich durch Autofahren. Die Playlists, die mir vorgeschlagen werden, sollen mein Algorhythmus (Schreibwaise ist die Abwesenheit von Rechtschreibung) sein? Da lachen ja die Hühner. Spotify nennt sie meine persönlich zusammengestellten Fahrtbegleiter: Glatt gelogen. Wenn ich könnte, wie ich wüsste, was ich wollte….

Wenn es nach mir ginge, würde ich mehr von gekonnten Interpretationen großartiger Musik hören, wie Carsten Lindholms Trio oben darbietet. Es ist so unaufgeregt, ätherisch, perlt wie samtseidener Rotwein tropft. Man fühlt jedes Tannin in Salzgitter, Neuruppin. Eine Abwandlung vom Original muss man sich trauen. Hier kommt Freigeist ins Spiel, der sich niemals von vornherein auf etwas Bestimmtes festlegt, wozu auch? Etwas Neues schaffen, es darstellen, ganz und gar und fulminant, offenporig und ergebnisoffen. Ich danke Carsten Lindholm fürs zur Verfügung stellen. Es ist ….angekommen.

In diesem Sinne ist auch der oben sichtbare Banner mit einem Lyricschnipsel von Tina Turner als Mashup zu verstehen, wie ihn Schlagzeuger möglicherweise gut verstehen können. Heute im Sinne des schlagzeugerischen Schaffens und es ist Musik Musik Musik. Als Lied des Tages auf xdrum.eu: Carsten Lindholm Trio mit „Uninvited“. Thank You for the Music. It`s a blast… <3

Ich hoffe, ich hab nicht nur eingeladen, sondern Euch abgeholt. In diesem Sinne einen schönen Sonntag gewünscht. Mit Berührung.

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