585/20 #Gigpreview An Evening with Tom Waits à la carte am Mittwoch, 05.02.20 um 20 Uhr im #ArtStalkerBerlin

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Tom Waits à la Carte - 05.02.2020 #Veranstaltung #LiveMusik #ArtStalkerBerlin (Für größere Ansicht aufs Bild klicken!)

Tom Waits à la Carte – 05.02.2020 #Veranstaltung #LiveMusik #ArtStalkerBerlin (Für größere Ansicht aufs Bild klicken!)

 

Weiterführend

584/20 #Gear – Das Blech – Im Auge des Trommelfells – Ein Kurzbericht von Richard Gear

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Im Auge des Trommelfells #TTT #Tulipstagram #ImAugedesTrommelfells #DrumsmakeWumms

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Im Homestudio ist der emsig arbeitende Schlagzeuger zu häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Denn es ist sein Job, hinter Töpfen und Deckeln zu sitzen und in die Zeit einer musikalischen Darbietung fein auflösende, präzise Muster zu ritzen. Dabei darf er sich nicht selbst ritzen, denn das wäre fatal. Blood, Sweat & Tears bei der Auflösung einer Arbeitsplatzkonfiguration sind allerdings das Thema dieses Beitrags.

Scharfkantige Beats, präzise Grooves und das gespielte in komplett rhythmischer Saumseligkeit sind Parameter ganz in der Art ungespielt bleibender Pausen. Musik besteht nicht nur aus Tönen, sondern vielleicht sogar gleichberechtigt durch das durchdachte Einfügen von Pausen zwischen Notenwerten. Die Note ist „on“, die Pause das „off“. Binär gedacht. Wenn das diejenigen schwer verstehen, die Instrumentenkunde nicht genossen, Genossen, dann hat sich die Mühe dieses Blogs ausgezahlt. Der Trend geht hier zum Mitlesen.

Miles Davis wusste: Es ist nicht nur die Note, die Du spielst. Es ist auch die Note, die Du nicht spielst.
Aha. Von nun an geht es bergauf. (Hildegard Knef)

Im Zusammenhang mit der Arbeit im Homestudio oder schlicht, wenn es um Übung geht, ist für den heimlich gewissenhaft an sich selbst arbeitenden Schlagzeuger wichtig, aus einer Sitzposition auf dem Drumhocker vernünftig einsetzbare Knöpfe und Regler zu erreichen.

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583/20 #Tageslied Franz de Bÿl & Vinÿl – Song: „Blind Love“ – performed live – mit Informationen zum Song

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Performed Live @CastilianSpring (2019) – Program „An Evening with Tom Waits á La Carte“
Franz de Bÿl (voc, g), Stephan Hoppe (KB, Voc), Tommy T. Tulip (dr), Jens Saleh (doublebase)

Blind Love ist ein Song des amerikanischen Komponisten-Musikers Tom Waits, 1985 erschienen auf dem Album Rain Dogs, das von namhaften Musikkritikern als Meilenstein der Achtziger Jahre und Hinwendung vom Kneipen-Jazzmusiker zu einem experimentierfreudigen Rockmusiker Tom Waits bezeichnet wird.

In seinem Schaffen spielt der Regen seine Platter: Rain Dogs ist eine Begrifflichkeit, die Tom Waits wie folgt erklärte: „… Hobos, Prostituierte, Menschen in Not, diese düstere Menagerie, die ich erschaffe, um mich zu motivieren.“ Und was sind Rainbirds? Tja, eine Berliner Band der Achtziger Jahre um die Musikerin Katharina Franck mit europäischer Hitgeltung. Benannt nach einem weiteren Song von Tom Waits. So issus, Missus.

Wo der Waits alles so abfärbte: „Now you’re gone, and it’s hotels and whiskey and sad-luck dames: And I don’t care if they miss me, I never remember their names.“ Andere Musiker coverten auch diesen Song Blind Love, so z.B. Bob Seger. Andere Songs desselben Albums wurden als Welthit bekannt, wie z.B. Downtown Train in der Version eines Rod Stewart, dem Frauen in den Achtzigern diese Frage beantworteten: „Ain´t You think, I´m sexy?“ – „Yesssssss!!!“ Hier beginnen wir zu verstehen, welch profunder Latifundienkorb Tom Waits in den ihm eigenen Gebetsmühlen geschriebener Songs besaß. Man konnte drauf aufmerksam werden: Wenn man nur wollte. Der stets stille Poet, der in Interviews und Fernsehshows eher wortkarg restriktiv ans sich selbst wichtig nehmen ging und ausdeutungsschwanger auftrat und dem später niemand noch abnahm, er habe irgendwann dem Alkohol abgeschworen. Weil er mal so klang, als hätte er sich Fernet Branca, Wodka und Whisky sour als eins gemixt. Einmal wahrgenommen, ist man festgelegt und ins Klischee verhaftet.

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