225/11: Foto: Aus einem 18′-Standtom der Sonor Signature-Serie (ca. 1986) wurde eine Bassdrum

Sonor Signature, 18'-Standtom, umgebaut zur BD

Sonor Signature, 18′-Standtom, umgebaut zur BD

Das Gespräch mit Pommes Pommerenke zur Vorklärung des Auftrags ergibt, dass es wenig Sinn macht, noch in 18′-Standtom-Gefäße zu investieren. „Das macht heute kein Mensch mehr“, sagt Herr Pommerenke vom Trommelbau-Landgut in Berlin-Kladow, da draußen hinter den Feldern. Der Auftrag hat jetzt allerdings länger gedauert. Herausgekommen ist dabei eine neue Bassdrum mit 18′-Rosenholzkessel, neuen Holzspannreifen, einem Bassdrum-Riser und zwei handgebogenen Füßen. Sie klingt recht satt für eine 18’er-Bassdrum. Die Idee dabei: Inzwischen habe ich das „Set im Set“. Wenn ich die Sache jetzt konsequent weiterverfolge, habe ich ein großes (riesiges) und ein kleines Set. Das kleine ist dann bestückt mit 18′-BD, 12′, 14′ und 15′ Toms und 14′ Snare, letzteres wahlweise Holz oder Metall.  Oder ganz großes Kino: mit zwei Bassdrums (22′, 18′, rechts, links). Die Doppelbassdrumfußmaschinen können jetzt weg. Ich habe „richtige Bassdrums“, also brauche ich keine Doppelfußmaschine mehr, sondern zwei Einzelmaschinen. Das Stück für schlappe 60,- €uronen und von der Firma Dixon.  Mal sehen: Ich werde jetzt alles neu zusammenbauen und bei Gelegenheit davon berichten, aber erst, wenn ich Lust dazu habe.

(EP)

189/10: Interview: xdrum.eu im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, Schlagzeugbetreuer & Coach

 

Im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, ursprünglich aus Kiel, jetzt seit 19 Jahren Berliner „zugezogen wegen der Liebe“, Jahrgang 1966, Familienvater, Mensch, Schlagzeuger und Schlagzeugbetreuer!

Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, gute Erreichbarkeit, das „dranbleiben“ am Projekt und das immer wieder persönlich in Kontakt zu geraten, dürften auszugsweise Parameter sein, die ein Schlagzeugbetreuer & Coach haben muss, um erfolgreich zu sein. Wobei nicht zu verwechseln ist: Der Coach coacht in diesem Fall nicht den Schlagzeuger, um ihm beispielsweise beizubringen, wie man eine Paradiddle-Kombination erfolgreich aus dem Handsatz verabschiedet. In diesem Fall coacht der Schlagzeugbetreuer das Schlagzeug selbst, auf dass es  seinem Herrn, dem Herrn (oder der Frau) Schlagzeuger(In) gefällt. Keine Sorgen haben, dass alles flutscht. Und wenn etwas quietscht, es auch gewollt ist und nicht versehentlich.

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