Monatsarchiv für Januar 2010

Jan 31 2010

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HowTo: Wie man eine Jazz-Ballade wischt – es ist wie Schwimmen, nur umgekehrt!

HowTo: play brushes on a Jazz Ballad

HowTo: play brushes on a Jazz Ballad

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(Ausschnitt Probe Januar 2010 – Infant Eyes – Jazzballade)

Ich muss gestehen, das kann ich noch nicht so gut. Denn es ist schwierig. Vom Schlagzeug spielen macht man sich eher so Vorstellungen von harten Holzsticks und vom Herumdiggern auf den Schlagflächen, die uns die Welt bedeuten. Die Jazzballade allerdings würde durch Höhlenlärm wie diesen eher nur gestört werden, massiv gestört. Also geht es darum, Dezenz an den Tag zu legen, bzw. diese herbeizuwischen. Das Ganze erfolgt auf einer handelsüblichen Snare (kleine Konzerttrommel) mit gespanntem Teppich. Wenn wir uns die Snare als Uhr vorstellen, haben wir zwei Jazzbesen in der Hand, wobei wir den rechten Arm an die Position von drei Uhr ansetzen und die linke Hand bei neun Uhr verorten. Linkshänder denken bitte gern anders herum.

Sabine, Schlagzeuglehrerin, sagt: ‘Du musst dir das Wischen einer Jazzballade so vorstellen wie Schwimmbewegungen, nur anders herum. Das ist schon eine entscheidende Erkenntnis für allen Anfang, der zunächst schwierig ist. Denn es geht darum, sich mit den beiden auf dem Teppich herumwischenden Besen nicht ins Gehege zu kommen. Die linke Hand wischt auf der gedachten, hälftigen Unterseite des Kreisrunds Kreise entgegen dem Uhrzeigersinn, während die rechte Hand im oberen Hälftigen dagegen wischt. 

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Jan 31 2010

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Jan 30 2010

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Foto.Podcast: Wohnzimmerjazz, leise, leise

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Nicht die Nachbarn stören…
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Jan 27 2010

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Rehearsals on drum: Speak no evil, Wayne Shorter, Bearbeitung eines Crescendos von kurzer Dauer

Der Saxophonist Wayne Shorter ist kein Unbekannter. Mehr Informationen über diesen begnadeten Musiker hier. Allerdings habe ich mich erstmals vor kurzem mit dessen musikalischen Betreiben befasst. Die Beschäftigung mit Musik, die er unter seinem Namen veröffentlicht hat, betrifft auch das Stück Speak no evil aus dem gleichnamigen Album von 1965, zu deutsch: Red keinen Schwachsinn/Wahnsinn. Das ganze Stück mit 8:20 Minuten Länge kannst du hier hören.

Mich beschäftigte nach erstmaligem Proben dieses Stücks ein ganz bestimmter Part, den ich mir gezielt raufschaffen wollte. Ich habe ihn mal digital ausgeschnitten, hier ist er. Beachte insbesondere den letzten Teil vor dem Ende des Beispiels, um genau den geht es hier.

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Es handelt sich um ein kontinuierlich durchlaufendes Swingpattern auf dem Ridebecken. Über das mit mit der rechten Hand geschlagene Swingpattern auf dem Ridebecken wird eine Gruppe von jeweils drei aufeinanderfolgenden Schlägen auf der Snare (linke Hand) gesetzt. Linkshänder denken sich das bitte andersrum. Simon Phillips ist es schlicht egal, mit welcher Seite er was tut. Mir nicht.

Wenn man die Gruppe links auf der Snare einigermaßen im Griff hat, kann man anfangen, sie schliesslich sogar auf verschiedene Trommeln zu verteilen. Wichtig ist dabei aber auch, dass die rechte Hand das Ridebecken sauber und ruhig, also ohne Aufgeregtheit weiter durchschlägt. Die Verteilung der Snare-Gruppe auf Snare, Hänge- und Standtom in jeder beliebigen, spielbaren Kombination ergab sich relativ schnell, als ich das Pattern bewusst übte. Die Variationsmöglichkeit stellt eine angenehme Abwechslung vom stringenten Üben fester Figuren dar. Am 27.01.10 habe ich die Figur meiner Schlagzeuglehrerin Sabine vorgelegt und mit ihr gemeinsam geübt.

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Jan 26 2010

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Jazzdrumming – leise, leise

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Sonor Jungle Set Bassdrum 16′ – leise, leise, das Gegenteil einer
Kickdrum, wie sie in der Rockmusik üblich ist.
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Jan 24 2010

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Jan 17 2010

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  • Lese | : Ed Thipgen verstarb am 13.01.2010 in Kopenhagen, Dänemark. Ein grosser Jazzschlagzeuger ist tot. http://bit.ly/6c8TOy #

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Jan 15 2010

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Der Nachwuchs pennt nicht: Jonah rocks – mit fünf Jahren

Heavymetalhardcorepunk – aber bitte mit Ohrenschützern. So in etwa dürfte das Credo eines gewissen Jonah lauten, der sich mit fünf Jahren via Internet anschickt, die Welt von seinen Schlagzeugkünsten zu beeindrucken. Geboten wird das Stück System of a down der Crashmetalpunkheavyhardrockcombo Toxitiy. Es ist ein giftiges Stück Kultur und als Musik besonders für ältere Menschen nicht leichtgängig und audiokonform. Das tut der Sache keinen Abbruch und wir erinnern uns angesichts der Komplexität des Stückes durchaus an Prog.Rocker wie Dream Theater und Mike Portnoy. Auf der Website von Jonah tummeln sich schon so namhafte Endorser wie Drum Workshop, Vic Firth und Zildijan. Wahrscheinlich bezahlt Jonah schon nix mehr für neue Stücke, Felle und Schlagzeugsets aus einem besseren Hause.

Man sollte nicht darüber nachdenken, ob Jonah mit 12 ähnlich gut trommeln dürfte, wie ein gewisser Tony Royster jr, über den wir hier berichteten. Das ist allerdings schon Jahre her und Royster ist inzwischen Vollblutprofi. Ziemlich verdient. Verdient ist verdient. Bisschen trashy trommelt er Michael Jackson´s Beat it. Schaut selbst, hier.

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Weiterführend
Jonahrocks.com (Website)

Tony Royster jr. (Website)

[via spreeblick.com]

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Jan 15 2010

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Ed Thipgen verstarb am 13.01.2010 in Kopenhagen, Dänemark. Ein grosser Jazzschlagzeuger ist tot.


(Oscar Peterson Trio (mit Ray Brown (Bass) und Ed Thipgen (Drums) – Live at Newport

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(Audiofile: How about You? Oscar Peterson Trio)

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Ja, Miles Davis, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie sind gestorben, aber sie sind nicht weg.“ (Oscar Peterson, Interview)

Ed Thipgen wurde 1930 in Chicago, Illinois, geboren. Er war ein US-amerikanischer Jazzschlagzeuger. Ein Link zu seiner Website wurde heute unter ‘Verstorbene Drummer’ ihm zu seinem Gedenken hier rechts unten aufgenommen.Vor allem durch seine Mitarbeit als Schlagzeuger des Oscar-Peterson-Trios mit Oscar Peterson am Piano und Ray Brown am Bass wurde er einem sehr viel grösseren Publikum bekannt.

Die Welt schrieb im Dezember 2007 zu der Musik von Oscar Peterson ‘Oscar Peterson brachte das Klavier zum Fliegen, seine Stücke akustische Antidepressiva.’  Ein mehr als würdiger Begleiter dieser Ausflüge in den tastenorientierten Wahnsinn war lange, lange Zeit Ed Thipgen. Es hat wieder einen Großen von uns genommen. Er trommelt jetzt andernorts für Oscar´s Himmelstürmer-Sonaten, wiedervereinigt in heaven. Miles spielt Trompete dazu. Inzwischen ist Elvis zum Jazz übergesiedelt und singt dazu. Hat auch gute Seiten. Wir alle werden sie da wiedersehen, soviel ist sicher.

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