250/13: Wartung & Pflege: Was man als Schlagzeuger „backoffice“ zu nennen pflegt, jedenfalls sinngemäss!

Nassgemacht: Paiste 2002er Chrash-Becken

Nassgemacht: Paiste 2002er Chrash-Becken

Was der Schlagzeuger sein „backoffice“ zu nennen pflegt? Nun: Wartung & Pflege der Becken, von Zeit zu Zeit zu empfehlen. Ich habe mir gerade „Groove Juice“ aus dem verkaufsorientierten Handel besorgt und ganz gute Erfahrungen damit. So sieht so ein Becken nassgemacht aus. 30 Sekunden einwirken lassen und dann mit viel warmem Wasser abspülen. Hinterher sieht es viel besser aus.

Die 2002er-Serie meinerseits ist relativ komplett. Ich träume auch weiterhin vom Kick eines jeden Schlagzeugers. Einmal im Leben nach Istanbul fliegen und handgehämmerte Originale erwerben. Dazu müsste man den kompletten, alten Beckensatz komplett verkaufen oder einzeln? Habt Ihr Erfahrungen damit? Was sind diese inzwischen durchaus als „vintage“ durchgehenden Metallscheiblinge denn heute noch wert?

Auf, wir sehen uns in Istanbul! Güler güler.

225/11: Foto: Aus einem 18′-Standtom der Sonor Signature-Serie (ca. 1986) wurde eine Bassdrum

Sonor Signature, 18'-Standtom, umgebaut zur BD

Sonor Signature, 18′-Standtom, umgebaut zur BD

Das Gespräch mit Pommes Pommerenke zur Vorklärung des Auftrags ergibt, dass es wenig Sinn macht, noch in 18′-Standtom-Gefäße zu investieren. „Das macht heute kein Mensch mehr“, sagt Herr Pommerenke vom Trommelbau-Landgut in Berlin-Kladow, da draußen hinter den Feldern. Der Auftrag hat jetzt allerdings länger gedauert. Herausgekommen ist dabei eine neue Bassdrum mit 18′-Rosenholzkessel, neuen Holzspannreifen, einem Bassdrum-Riser und zwei handgebogenen Füßen. Sie klingt recht satt für eine 18’er-Bassdrum. Die Idee dabei: Inzwischen habe ich das „Set im Set“. Wenn ich die Sache jetzt konsequent weiterverfolge, habe ich ein großes (riesiges) und ein kleines Set. Das kleine ist dann bestückt mit 18′-BD, 12′, 14′ und 15′ Toms und 14′ Snare, letzteres wahlweise Holz oder Metall.  Oder ganz großes Kino: mit zwei Bassdrums (22′, 18′, rechts, links). Die Doppelbassdrumfußmaschinen können jetzt weg. Ich habe „richtige Bassdrums“, also brauche ich keine Doppelfußmaschine mehr, sondern zwei Einzelmaschinen. Das Stück für schlappe 60,- €uronen und von der Firma Dixon.  Mal sehen: Ich werde jetzt alles neu zusammenbauen und bei Gelegenheit davon berichten, aber erst, wenn ich Lust dazu habe.

(EP)

189/10: Interview: xdrum.eu im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, Schlagzeugbetreuer & Coach

 

Im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, ursprünglich aus Kiel, jetzt seit 19 Jahren Berliner „zugezogen wegen der Liebe“, Jahrgang 1966, Familienvater, Mensch, Schlagzeuger und Schlagzeugbetreuer!

Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, gute Erreichbarkeit, das „dranbleiben“ am Projekt und das immer wieder persönlich in Kontakt zu geraten, dürften auszugsweise Parameter sein, die ein Schlagzeugbetreuer & Coach haben muss, um erfolgreich zu sein. Wobei nicht zu verwechseln ist: Der Coach coacht in diesem Fall nicht den Schlagzeuger, um ihm beispielsweise beizubringen, wie man eine Paradiddle-Kombination erfolgreich aus dem Handsatz verabschiedet. In diesem Fall coacht der Schlagzeugbetreuer das Schlagzeug selbst, auf dass es  seinem Herrn, dem Herrn (oder der Frau) Schlagzeuger(In) gefällt. Keine Sorgen haben, dass alles flutscht. Und wenn etwas quietscht, es auch gewollt ist und nicht versehentlich.

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187/10: FotoPodcast: Ein unerträgliches Gewitter von Schwellreizen lag auf meiner Iris! #Schlagzeugbau

Was heißt das eigentlich: Pimp my drum? Na, dein Schlagzeug pimpen, das bedeutet zunächst einmal, es für deine persönlichen Belange zu modifizieren, es an deine Person anzupassen, es zu optimieren und das maximal Mögliche heraus zu holen. Auf dass du es nie wieder hergeben magst. Dafür brauchst du allerdings Fachleute. Einer davon ist Ralf „Pommes“ Pommerenke. Nach einem Werkstattcheck bei ihm läuft das Set wie geschmiert, auch ohne Mayo!

Ich gestehe: ich bin -sometimes- ein visueller Mensch, lass mich mal kieken! Die Jahre gehen dahin, und es gibt was, das bleibt. Und es gibt was, das ändert sich. Was bleibt? Die Liebe zum Schlagzeug spielen. Unverändert haut man gern drauf, vielleicht nicht mehr ganz so laut wie früher. Man wird auch älter, pfui deibel, und letztendlich vernünftiger. Das Schlagzeugset kommt in die Jahre. Das orangefarbene Acryl Set muss jetzt weg.

Es geht „back to the roots“, da wo meine Hütte stand, war sie früher noch aus Holz: in den frühen achtziger Jahren. Holz vor der Hütte? Rosenholz, bitte schön. Es war einfach das Schlagzeug der Schlagzeuge. Gefühlsmäßig ist es das noch heute, doch die Liebe war unbemerkt entschwunden. Jetzt ist sie wieder voll entflammt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass nicht eine Art Verjüngungskur vonnöten wäre: Nicht Kneippen, also Wasser treten, sondern schleifen, sägen, hämmern, bohren. Gott, ist das schrecklich……schön.

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170/10: Pimp my style: Uhhh, I wanna brush with somebody – #berühmte Lyrics

So schwierig ist das ja nicht: Es drückt lediglich nur aus, dass ich zu wenig mit Jazzbesen spiele. Oft keine Gelegenheit in den derzeit gespielten Stücken. Dabei täte es einer Vielzahl von Bands gut, Stücke, die sich dafür eignen, besenmäßig zu bespielen! Nebenbei hat das den Effekt, dass der „arme“ Schlagzeuger (auch) diesbezüglich besser wird. Besen sind wunderbar locker und leicht, fast cremig und erzeugen einen guten Groove, vorausgesetzt, sie werden kenntnisreich gespielt. Ich selbst kann da bedenkenlos noch viel, viel lernen! – Gute Vorsätze!

150/10: Pimp my drum: Weltneuheit – Sonderedition zur Fußball WM für deutsche Schlagzeuger

WM Bundle für Schlagzeuger

WM Bundle für Schlagzeuger

Direkt aus der Stylinggarage für gutgebuchte Schlagzeuger der leichten Unterhaltungsmusik mit eingebautem Mitgröhlfaktor „Live is Live“….dazu Verpflegungstipp: Kekse mit Koka…

Pimp my drum: Es gibt unterschiedliche Strategien, den eigenen Sound zu verbessern – Gänsedaunen

Bassdrum mit Gänsedaunen

Bassdrum mit Gänsedaunen

Gesehen habe ich das zum ersten Mal bei dem Schlagzeuger Hermann Rarebell (vormals Scorpions). Rarebell spielt seit geraumer Zeit ein Acryl-Schlagzeug (Ludwig Vistalite amber). Was mich regelrecht erschrecken ließ, war ein Foto eines Auftritts von ihm, worauf ich erkennen konnte, dass er seine (überdurchschnittlich grosse) Bassdrum (26′) mit irgendwelchen Federn gefüllt hatte, anstatt mit den üblichen Kissen, Decken und anderem stuff. Das ließ mich neugierig werden. Ich erfuhr, es handelt sich um Gänsedaunen.

Jetzt habe ich einen Feldversuch gestartet. Dazu bin ich zunächst -technikverliebt, wie ich bin- ins Internet gegangen und habe nach Gänsedaunen gesucht. Ich erfuhr beispielsweise, wie man erfährt, ob Gänsedaunen aus artgerechter Haltung stammen? Pustekuchen. Regionale, vernünftige Angebote, Gänsedaunen zu bekommen, gibt es so gut wie gar nicht. Auch der Suchbefehl ‚Gänsedaunen Berlin‘ (absurd, oder?) führte nicht zum gewünschten Ergebnis. In manchem sind mir Muttis eindeutig überlegen und so rief ich eine Tresen-Verkaufskraft in einem Laden für Bastelbedarf an. Sie winkte mir telefonisch mit dem Zaunpfahl, und ich hatte diesen sogar verstanden. Im gut sortierten Bettenfachhandel möge ich mich umhören. Hätte ich doch früher schon auf Mutti gehört. Sie hätte es gewusst. Gar keine Frage.

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004/07: The importance of style & image…

VintageLogos Company Logo
deutsch

Die Fa. VintageLogos in  Cincinnati, USA, produziert prof. gestaltete Schlagzeugfelle für Drummer, Bands und Musikgruppen aller Art. Die Firma offeriert eine ganze Bandbreite von Produkten, um eine Band total professionell aussehen zu lassen.

Tommy hat sein Bassdrum-Frontfell dort nach eigenen Vorstellungen professionell gestalten lassen und die Reaktionen hierauf sind ausgesprochen erfreulich. Das Set hat nun einen hohen Bekanntheitsgrad und wird wiedererkannt. Das nennt man ‚Branding‘. Danke, liebe Jungs aus Cincinatti, das war eine gute Arbeit. Die Firma wird daher empfohlen.

VintageLogos Company Logo
english

VintageLogos produces custom drumheads for drummers, bands and musical groups all over the world. Their goal is to get the style and image out in front of the audience. They offer a variety of cool products to make a band look and sound totally professional!

Tommy ordered his frontskin (bassdrum), developed and based on his own ideas, at this company. They made a professional looking job and all the reactions in the audience are amazing positive. His drumset now is well known and simply recogneized well. This is, what we call ‚branding‘. Thanx, dear boys from Cincinatti, USA, that was a really fucking good job. I recommend this company.

For more information, please visit, have a look at (not only) the title page, where You can see a pic of Tommy, and You can see a really big collections of nice samples in the gallery section, have fun:

external link http://vintagelogos.com

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