364/14: Video: Das Projekt #Flux von #ClausHessler lernt laufen… #vorgestellt


FLUX – PROJECT TRAILER 1 – PAUL GEHRIG / CLAUS HESSLER / THOMAS LANGER

FLUX is a multi-faceted, stylistically open project for which a musical category still has to be created. Improvisation and risk-taking INTERPLAY – usually found in the genre of jazz – are combined with the sound and ENERGY that you would expect with R&B or Rock/Pop related styles. Ingredients from World Music and orchestral components are adding yet other aspects that round out the special musical characteristics of this project.

Geht es euch auch so? Immer dieselben Namen, einige wenige, die sich einen Namen machen und dann sind die medienpräsent. So wie Claus Hessler. Die ganze Wahrheit: Claus Hessler hat sich mit viel Fleiß einen Namen gemacht, als ein Schlagzeuger der Sonderklasse. Sein Revier ist das spielerisch Gekonnte, das zauberhaft Geahnte, das haben wir erlebt. Was wir noch erlebt haben: Viel Educational-Stuff, Lehrvideos, Bücher und beispielsweise die Wortschöpfung ganz neuer Begriffsverkettungen, wie es das „Drumming Kairos“ als Buch- und DVD-Projekt darstellt.

Auf diese Weise ist besonders interessant zu erfahren und zu erlernen, wie das funktioniert, wenn der Kopf dann wieder abgeschaltet wird. Wenn es nicht darum geht, darüber zu sprechen, sondern genau drin zu sein, in der Musik an sich, in ihr selbst. Dass das wohl mit dieser Funktionserfüllunsggehilfin aus insgesamt drei Musikern gut funktioniert, muss m.E. nicht weiter vertieft werden. Klasse, Claus.

318/14: Video: Bernhard Schimpelsberger und die indische Vermutung des rhythmischen Kamasutra

1797520_10201721969515641_2102918262_n

Bernhard Schimpelsberger – Konnakol, Tukra and Drum Laggi

Ob Day Tripper oder Shankar, biste wegen des noch kein Kranker. Erst wenn die Pfeife qualmt und zischt, kannst du sagen: Dich hat´s erwischt. #Neu aus alter Redensart, die abgeändert wurde (für Wikipedia-Quellenangaben, danke!)

Meine indische Sehnsucht schlägt wieder durch. Das berühmteste indische Konzert außer Landes ist für mich paneuroindisch: Natürlich bin ich europäisch verblödet. Woher soll ich wissen, ob noch vortrefflichere Konzerte am Ende des Ganges gang und gäbe sind? Keine Ahnung. Darauf einen Mango Lassi, prost.

Im Concert for George, Teil 1, ist die hübscheste aller weltlichen Töchter mächtig auf indische Art zugange. Anoushka Shankar führt eine so atemberaubende Opa auf im Beisein ihres Gottvaters Ravi, aber ohne Oma. Dies alles zu Ehren von George Harrison, dem zweiten verstorbenen Beatle. Alles was musikalisch mit diesem Konzert zusammenhängt, habe ich erst eingeatmet und durch offene Poren meines Körpers (iiiihhh…) entweichen lassen. Ausdiffundiert: Ganz langsam. Pfffftttt……

Weiterlesen

315/14: Video: Der „Mangambe“, ein Groove aus Kamerun

The Famous, Xtraordinary Blackbirds.tv

Ikonen spielen in der Pop- und Rockwelt eine große, wichtige Rolle. Weil man mit einer Ikonografie gleich etwas wiedererkennen kann. Das ist der Sinn dessen.

Selbiges gilt auch fürs Schlagzeugen an sich. Der Mangambe zum Beispiel ist ein afrikanischer Rhythmus. So weit, so gut. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer aus Rhythmus“…. oh Gott, woran mich das erinnert. Richtig ist: Afrikanische Rhythmen machen Spaß.

Weiterlesen

313/14: Video: Australic hiphop Groove, bush, didgeridoo, Dittsche aus Hamburg-Eppendorf und ein rhythmischer Imbiss!

Marc Miethe – Berlin Didgeridoo live Looping: „Housely“

Marc Miethe keeps on confronting musicians from the Jazz, Club or World Music circuits since 1992. With his fresh and extraordinary Didgeridoo skills and a lot of taste and humour, it is his aim to explore the multiple possibilities of this simple wooden tube. He transforms Percussion vocalizations, as well as BeatBox Styles and Jazz Scat improvisations onto the didgeridoo. In this video he is using a Redsound Soundbite DJ Looper.

Was ist das eigentlich? Weltmusik? Housegroove? Bzw. alles zusammen: „The great australian bushgroove?“ Irgendsowas wird´s sein. Wir sind einfach mal still, denken uns: Es ist wurscht, was es genau ist. Hauptsache, es groovt. Freigelassen von Marco Miethe, via www.didgeridoo-berlin.de – genau das steckt dahinter. Sommers wie Winter.

Verwechselt ihn nicht mit „Ditsche“, Hamburg, Eppendorf, die Website heißt nun mal nicht „ditscheriduu-hamburg.de“, auch wenn manche es eventuell so aussprechen. Ihr seht, es gibt sprachliche Hürden. Es kommt auf die Feinheiten an. Morgenmantel in Feinripp nicht zu erwarten. Badelatschen in blau, Kunststoff.  – Nur Grooves, hier die Harten. – Wer´s gernstmag, äh Gunst, Stoff. Raggadang dagga dang! Pöff. Zisch.

154/10: HowTo: …become 2 and a half men under one head! Rhythmus-Sektion einer Band #Percussion

HowTo: ...become 2 ½ Men under one head? The Rhythm Section...

Teil 2 eines Versuchs ganzheitlicher Betrachtungen mit unabsehbaren Folgen

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.“ Psalm 143,10 (Herrnhuter Losungen) – denkbares Stoßgebet eines Schlagzeugers, gerichtet an Buddy Rich

Nach Teil 1 der Feldforschungsserie in Gründung, wie man zwoeinhalb „Männer“ (stellvertretend für Menschen) unter einen Hut bekommt, bandtechnisch, kann ich bereits weitere interessante Gedankenfetzen zum Besten geben. Dazu habe ich mich auch an eine Sachverständige für Percussionfragen gewandt. Ich hatte Gelegenheit, die Percussionisten der Gruppe „uchawi mashua“ während eines ihrer Auftritte kennenzulernen.

Fragt man einen Schlagzeuger, wer wichtiger ist, im Bandzusammenhang, sagt er „Der Schlagzeuger“. Also habe ich die Chefpercussionistin von uchawi mashua gefragt. Erwartungsgemäß antwortete sie mit „der Percussionist“. So herum lässt sich also vermutlich das Problem nicht abschließend auflösen. Weitere Feldforschungsversuche.

Weiterlesen

122/2010: Proberaum: Indian style playing – mit Short Sample vom PC

Audio / Video entfernt Platzhalter

Die Sache läuft so: Vom PC wird ein Sample eingespielt, das geloopt ist. Es läuft gebetsmühlenartig immer weiter. Die Musiker steigen drauf ein und machen was draus. Ist sehr experimentell, hört man ja…., und läuft alles über einen einzigen Akkord, D, inspiriert ist das Dingsbums von dem Song Norwegian Wood (Beatles), auch wenn es Uneingeweihte nicht unbedingt hören.

Zwischendurch kommen einzelne Musiker auch mal aus dem Takt, den Schlagzeuger eingeschlossen, nein, sie werden regelrecht rausgeworfen. Das Sample muss man laut genug anmachen, damit er von allen gut gehört wird. Erst war er zu laut, und dann -offenbar- zu leise. Macht nüscht: das war die erste Übung mit dem Stück. Es lebe das Dilettantentum. Weitere Probierversuche werden folgen. Denn dazu macht das Dingsbums zu viel Spaß. Omh!