443/16: Erinnerungen: ‚Angst vorm Wiegen‘ – Die Band MOK (Minimaler Konsens) #Audio #LiedDesTages

MOK - Der Minimale Konsens (Aufkleber Siebdruck)

Der Song wurde ca. 1986 im L3-Tonstudio von Richard de Bastion in Neukölln aufgenommen. Mit einer Otari 8 Spur, paar Kanälen und vergleichsweise geringfügigem Equipment, durchaus aber mit Echoeffekten (man beachte die HiHat am Anfang des Stücks), dolles Ding. Heute hat jeder Schüler ein Digitalequipment mit 1000senden Tonspuren und Funktionalitäten bis zum Abwinken. Darauf lasst uns einen trinken.

Ich mach einige Zeit Musik. Das stelle ich immer wieder fest. Irgendwie irrelevanter bullshit.  Manchmal ploppen Erinnerungen auf. Oliver U. auf facebook postete heute seinerseits: „Ich hab gerade echt nicht die Zeit, jeden irrelevanten Bullshit zu lesen, geschweige denn jeden irrelevanten Bullshit zu posten. Also, in Kürze: Es ist 2016, ich habe gerade um die 30kg Übergewicht und geh mir jetzt Leggins kaufen. Schönen Sommer noch.“ (auf facebook, Zitat)

Das ließ mich überlegen und nur ja keinen bullshit zu kommentieren: „Dann fasse ich mich kurz: Die 30 kg sind anzufassen und zu bearbeiten.“ Womit wir beim Thema sind: Manches vergisst der musikalische Greis, vieles verdrängt er. Ich wähnte einen Gedanken durch Gänge flitzen, indem es hieß: „Ich hab Angst vorm Wiegen.“ Seit Freiherr von Moltke wissen wir: „Der Gedanke legt den Grund für die Tat.“ Ich schaute nach.

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357/14: Audio: Das Audiograb von Kraftwerk lag nicht in Düsseldorf, sondern Berlin

icon Proberaum

Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

Ein Song, den ich immer sehr mochte, ist „Das Model“ von den elektronischen Düsseldorfer Giganten KRAFTWERK.

Wie das ist, wenn eine Band versucht, so ein Stück nachzuspielen und das ohne jedes Keyboard? Nun, es ist keine Frage der Werktreue. Vielmehr geht es darum zu interpolieren. Zwischen dem Original, eigenen Versatzstücken, Erfahrungen und Noblessen. Auch Blässen, musikalische, eigene, sind von Bedeutung. Was sich anhört, als wäre jemand auf Koks, ist in Wirklichkeit eine Audioaufnahme bei klarem Sinn und Verstand.

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356/14: Audio: ‚Freestyle huntin‘ – Eine freie Improvisation aus dem Juli 12

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_Sidepic_Referenzaufnahmen

Hab mich nicht getraut, es als Rockmusik zu verschlagworten. Lieber als „Jazz“: Ist sicherer. Freiheit, die ich meine.

Ziemlich wildes Zeug aus einer freien Improvisation aus dem Juli 2012.

Viel Spaß beim Hören. Kopfhörer recommended.

350/14: Audio: Wir suchen einen Berliner Pianisten, Organisten bzw. ePianisten m/w #Anzeigen

_Jazz.Ikone

Fender.Rhodes

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Audiodatei: Durch Anklicken mal reinhören!

Bisschen Musik zum reinhören. Ein Zusammenschnitt einiger Audioschnipsel aus einer Jazzprobe neulich.

Wenn Du Interesse hast und an den Tasten firm bist, melde dich via ebay.Kleinanzeigen.

Alles weitere persönlich.

348/14: Aufnahmen: Aus der JAZZCLOUD vom 12.09.14 – Tommy, Tim, David #04 – Jazztrio – Keyboarder-News Berlin #attend

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Tim (Bass)
Tommy (drums)
David (Gitarre)
recorded 12.09.13 @Rehearsals – Stück #04

Einen Artikel zuvor habe ich aus der Jazzprobe vom 12.09. bereits einen Track zur Verfügung gestellt zur öffentlichen Erheiterung. Ach so, eins noch: Wir würden uns über unsittliche Angebote von geeigneten, sich berufen fühlenden Keyboardisten (vorzugsweise e-Piano, Hammond oder vergleichbar) sehr freuen. Denn die Idee ist, aus dem Trio ein Quartett zu machen, um dann gemeinsam über das sängerische Falsett zu lachen, das durchaus noch dazukommen könnte. Natural born killers, Jazzen wie bei Millers.

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347/14: Aufnahmen: Aus der JAZZCLOUD vom 12.09.14 #01 (Tommy, Tim, David)

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Tim (Bass)
Tommy (drums)
David (Gitarre)
recorded 12.09.13 @Rehearsals – Stück #01

Aus dem Vorhaben, heute mal etwas JAZZ zu machen, geborene Erstsession mit dem Jazzgitarristen David (30) aus Berlin-Tiergarten. Empfehlenswert ist der Gebrauch von Kopfhörern. Allerdings: auf eigene Gefahr.

Weblotse

Tommy, Drummer (2008) - the famoux xtraordinary blackbirds.tv

330/14: Audio: Das Stück „Zombie“ von den Cranberries

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Die Gnadenfrist ist verstrichen.

Am 22.04.2008 wurde diese Aufnahme erstellt. Die Band hieß damals „The Famous, Xtraordinary Blackbirds.tv“ und es handelte sich um die beta release 3.0 der bereits in zwei früheren Besetzungen tätig gewesenen Band, nunmehr mit neuer Besetzung. Man bereitete sich auf eine Reihe Auftritte vor. Der Rest ist Geschichte. Aus der Band wurde später Staub, und aus der Website ein Blog namens www.blackbirds.tv.

Ich veröffentliche es wieder, weil ich das Stück mag und weil solche alten Proberaumaufnahmen auch einen Einblick geben, was ich schon so gespielt habe, wo ich damals stand. Mir gefällt diese Aufnahme noch heute, ich habe sie ein bisschen nachbearbeitet mit paar Tools. Ähnlich werde ich bei Gelegenheit mit weiteren, wieder aufgefundenen Aufnahmen verfahren.

285/13: Aufnahmen: Soundtest mit iXY von Rode (Mikrofone)

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Das kleine Spielstück zum Spaß habe ich am 17. Mai 2013 aufgenommen, im Wesentlichen um den Sound des kleinen Aufsteckmikrofons zu testen. Beim Runterziehen vom iPhone habe ich es jetzt nachträglich noch ein bisschen digital nachbearbeitet, möglichst ohne den Sound zu verfremden. Man gewinnt einen guten Eindruck, was das kleine Mikrofon alles kann. Ein nützliches Tool.

277/13: Video: Mikrofontest „Rode iXY“ Mikrofon, Selbst-Elchtest, die Funktion „mute“ beim Timing

Videotipp

Videotipp


Mikrofontest Rode iXY

Mit Schirm, Scham & Patrone: Was gibt man von sich preis? Alles oder nichts? Alles nichts, oder? Eine Reflektion zum Drummen auf ganz niedrigem Niveau. Und ein neuer gemashuppter Musikerwitz: „Schlagzeuger! Spiel mal mehr Timing!“ „Mehr Timing? Ich kann nicht schneller!“

Ich weiß nicht genau, wie es Euch geht? Und natürlich geht es jedem von euch anders, wenn ihr diesen Satz eingangs lest. Was denn sonst? Eine Sache hat mich noch beschäftigt und ich glaube, sie war witzig gemeint. Ich habe so ein Rode iXY Mikrofon zum Antesten gebracht. Das Ding steckt man aufs iPhone oder das iPad und schon klingt es, im Zusammenspiel mit einer mitgelieferten App auf dem Telefon, viel besser. Gutes Ding, das.

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263/13: Aufnahmen: Vom „raw Material“, aus dem nie was wird. Norwegisches Holz, indische Sitar und Verwandlungsversuche

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Was geht ab? Wir feiern das Leben. (Dirk Zöllner, 2012, Album „Uferlos“)

Die Idee zu diesem Stück, dessen erstes personal neu zusammengesetztes Proben hier dokumentiert und vielleicht sogar fermentiert ist, geht schon etwas länger zurück. Im Ursprung ist es ein Song aus Mitte der sechziger Jahre einer weltberühmten Band, die erste indische Erfahrungen machte. Welcher Song, welche Band, das wird nicht verraten. Irgendwann so geschätzt 2008 kommt Gitarrist Rolli Rollan (der Unvergleichliche) in einer frühen Release der mehreren „Famous, Xtraordinary Blackbirds.tv“-Formationen auf die Idee, auf einer Sample-Wickelspule diesen Loop abzunudeln. So ungefähr wie Kupferdraht. Und dann rankt sich um dieses „ätherische Kleinod“ Groove, ein gebetsmühlenartiges „one tone playing“ mit atemberaubendem Ciabatta. Om. Oder so ähnlich. #Aufnahmen meines Lebens

Oder ganz anders.

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262/13: Audioschnitzel: Ein kurzes Drumsolo

Ludwig Vistalite amber

Ludwig Vistalite amber

Und mal ganz ehrlich: irgendwo in irgendwelchen Schubladen hattest du noch alte Aufnahmen aus den Proberäumen deines Lebens. Sie sind weg, weg. Und du bist wieder allein, allein. Denn sie sind weg….da didel dam da dam….und nun findest du sie nicht auf deinem PC, sondern bei irgendeinem Filehoster, wo du sie weggespeichert hattest, damit sie fortan, was weiß ich?

Manchmal ist es ja auch besser, die Band kommt weg. Und nur ein paar schnieke Schnitzel bleiben übrig.

238/12: Aufnahmen: Die Band „Satan´s Tool“ nahm „Satan´s Tool“ auf, sozusagen der Titelplot, aber wann genau? Und wozu?

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Satan´s Tool by Satans Tool (recorded anytime at 1979/80 – Berlin, Zehlendorf)

Und sowieso: Das Titelstück „Satan´s Tool“ war in gewisser Weise auch das komplizierte Stück. Ehrlich. Lauter verschiedene Breaks und Pausen! Na ja, am Ende war es passabel. Aber nun taucht auch irgendwie der Streit auf, wann genau eigentlich die hier veröffentlichten Stücke aufgenommen wurden? Ich weiß es nicht.

Deren Aufnahme um rund drei Jahre zurückdatiert habe ich bereits vorsorglich. So wie das auch die Flick-Buchhalter in jenen Jahren machten. Der SPIEGEL berichtete ausführlich, der Chefbuchhalter hieß Diehl. Kreativ war der, ehrlich. Warum sollte ich besser sein? Buchhaltung ist Buchhaltung. Und verzeiht: So ganz genau habe ich die Sache einfach nicht mehr auf dem Schirm. Aber wahnsinnig habe ich mich gefreut. Ehrlich.

237/12: Aufnahmen: Die Band „Satan´s Tool“ nahm 1979/80 den Song „No Future“ auf, mit Tini als Sängerin!

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Satan´s Tool – Song: „No Future“ (1979/80)

Lineup: Harry C. (g.), Sigi Waller (g.), Torsten Tietz (b.), Tommy Tulip (drums), Tini Deszcyk (voc.)

No Future, das war mal der Lebensentwurf der ganzen Generation Punk.

Was uns nicht davon abhielt, dasselbe zu fordern. 😉

Tini hat gesungen! Und wie.

236/12: Aufnahmen: „Satan´s Tool“ machte teuflische Musik, der Song „Hard Way“ aus 1979/80 belegt das Brot, bzw. Brett!

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Satan´s Tool (Berlin, 1979/80) – Song: Hard Way

Lineup: Harry C. (g.), Sigi Waller (g., voc.), Torsten Tietz (b.), Tommy Tulip (drums) – Von insgesamt drei Stücken sind jetzt digitalisierte Fassungen aufgetaucht, siehste: „Der Graf“ hat heimlich mitgesammelt. Der hieß damals schon so. Heute allerdings besteht wegen dieses Namens Verwechslungsgefahr. Bürger aller Kontinente: Dankt dem Graf für sein audiophiles Vermächtnis. Go find your way through the hell of this world….

Die Band hieß Satans Tool, das hatte Gitarrist Harry C. aus Bayreuth bereits so eingefädelt. Auch vieles andere: Für damalige Verhältnisse war die Otari-Halbzoll-Achtspurmaschine richtig teuer, ein edles Teil. Dazu ein Studiomaster-Mischpult. Nein, es sollte ernst gemacht werden: Harry C. war bekennender Black-Sabbath-Fan und ist es vermutlich immer noch. Ich werde ihn fragen.

Wir wurden ernstgenommen. Vermutlich. Mehr als 30 Jahre ist das jetzt her. Aufgenommen wurde der Song im Haus der Jugend, Argentinische Allee, Berlin-Zehlendorf, im eigens für die Bandarbeit ausgebauten, schallgedämmten Musikerproberaum. Mit Harry C. und Torsten T. besteht sehr gelegentlich „informeller Kontakt“. Sigi verzog nach Südfrankreich, wo er aktuell ist, weiß niemand. Mal sehen, ob Tante Gugel oder Onkel Facebook ihn auftreiben? Erinnerungs- und anständehalber. Haha…., ganz schön hartes Brot, diese Musik aus einem anderen Jahrtausend. Bzw. Brett, nicht Brot.

(EP)

233/12: Aufnahmen: Die Band „MOK“ bzw. Minimaler Konsens (Achtziger Jahre)

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Minimaler Konsens (MOK - Aufkleber Siebdruck)

Minimaler Konsens (MOK – Aufkleber Siebdruck)

Wie viele Leute eine Retro-Seite für eine verstorbene Band linken, ist selbst mir Wurscht. Ich bin trotzdem stolz auf die „guten alten Zeiten“ und die Tatsache, dass wir bereits im Proberaum teils ganz beachtliche Dinge spielten. Heute sind diejenigen von uns, die dran geblieben sind, besser, reifer. Gereift mit den Jahren. Nur Bassist Bernd ist schon gestorben. Er starb an einem Elektro-Starkstromschlag, nicht am Bass. Ich gehörte damals sehr gern zu dieser Band. Wenn ich derartige Musik auch heute nicht mehr machen würde. Natürlich nicht.

Es gehört zu den Pflichten (!?) jedes Schlagzeugers (nicht Musikers), von sich selbst bei Zeiten anhörbare Aufnahmen zu machen. Diese wurden mit den Jahren immer besser, also konkret gesagt verbesserte sich die Aufnahmequalität erst spät. Weswegen früher alles zwar besser, aber nicht höherwertiger war. Oder so ähnlich.

Damals waren die Achtziger. Wir probten am Paul-Lincke-Ufer in unserem Proberaum in Kreuzberg. Nebenan probte Morgenrot. Die waren nicht nur besser. Die waren bekannter. Die hatten vorne am Ufer sogar ein eigenes Café. Gott, das war großartig. Und wer da noch alles probte. Wir auch.

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230/12: Testimonials: Uralte Aufnahmen aus 1991 entdeckt

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Die Band hieß „The Boogaloo Shop“ und war im Wesentlichen das Projekt von Kai (voc) und Martin (g). Tim (b)  und ich (dr) wurden gefragt, ob wir mitmachen würden? Da war auch ein Festival im Quartier Latin auf Veranlassung von VARTA, der Batteriefirma, mit Hauptgewinn und Plattenvertrag, wenn wir…., was wir aber nicht wurden. Soweit ich recht erinnere, machten wir den zweiten Platz. Dafür spielten wir vor 1.200 Leuten, es war knacke voll und ich hatte vorher noch nie vor so vielen Leuten….

Wie den Aufnahmen eventuell anzuhören ist, duschte ich vor dem Gig hinter der Bühne. Und um noch deutlicher zu werden: gleich hinterher noch einmal. Ich war fix und fertig, alle Stücke waren einen Tick oder mehrere Ticker zu schnell. Mit Klicktrack spielten wir damals nicht. Also überließen wir das Timing dem Zufall und unserer gesteigerten Nervosität. Anerkennend drückte sich seinerzeit mein Schlagzeuglehrer Lutz Renziehausen aus: „Ey, das ist so sauschnell, das könnte ich so schnell auch nicht.“ Jaja, die männliche Attitüde der Schnelligkeit.

Nach dem Gig war vor dem Gig: Die Band besetzte sich um und ich war wieder raus. So ist nun mal das Leben. Wenigstens waren das gute Jungs, ihre Musik „poppy“ und im Übrigen zündeten sie auch mein Auto nicht an, wie Jahre später ein unmusikalischer Biedermann, Brandstifter und Vollpfosten. Nein, „The Boogaloo Shop“ habe ich durchweg gut und angenehm in Erinnerung.