590/20 #Positionen Über das richtige Timing beim Schlagzeugspiel am Beispiel von Tony Williams

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„Williams‘ Beitrag im Miles Davis Quintett war ein Meilenstein in der Entwicklung des Jazz-Schlagzeugs. Hier entwickelte er die schnelle Spielweise des Bop oder Bebops weiter. Williams steuerte das rhythmische Geschehen, indem er das Tempo beschleunigte, zurücknahm oder zuweilen ganz aussetzte und damit seine Mitspieler kreativ herausforderte. Dadurch wurden Räume geöffnet, die bei durchgängigem Einhalten eines starren Beats verschlossen geblieben wären.“ Wikipedia über Tony Williams, Schlagzeuggott ????

Immer wenn ich das mache, fliege ich aus der Band. Oder zumindest einer meckert mich an.

Die haben alle gar keine Ahnung, was für Räume ich damit eröffne. Tür und Tor in hohem Bogen, sozusogen!

385/15: Positionen: Was Helge Schneider über gutes Drumming meint…

Helge Schneider über Drummer!

Auf ein Zitat hat derjenige einen Urheberrechtsanspruch, der es in den Wortverkehr einbringt, indem er es erfindet, aneinander reiht und somit Komponist der satanischen Sentenz ist. Also nicht derjenige, der das Zitat findet, in Umlauf bringt und auf digitale Wandtafeln schreibt.  Allerdings gebührt dem Entdecker Lob und Anerkennung für die Erwähnung, Hervorhebung und Betonung. Das Zitat geht künftig nicht mehr unter, wie es ja sonst inzwischen weltweit üblich ist im Drüber & Drunter des ungebremsten Redeschwalls. Der Zitierte hat vielleicht so´nen Hals.

Andi Rohde ist Studio- und Livedrummer aus Hamburg, auch hier hat er ein Zuhause. Der Drummer, hier im dargelegten Zitat auch als „Ohrenfeindt“. Karniggles: Miles Davis hat Wissen über Drummer an sich in seiner Biografie erwähnt. Es ging um Tony Williams und auch seine Erfahrungen, die er mit Max Roach an der Seite von Charlie Parker machte. Um „Sha“ und „Bang“, aber auch um „Zisch“. Heute heißen die diesbezüglich genannten Argumente über richtiges Schlagzeug spielen häufig: „Zu 99% besteht mein Schlagzeuger sein aus „Wumms“ und „Klatsch“, wie ich 2011 hier berichtete.

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287/13: Video: Miles Ahead: Miles Davis Dokumentation über den großen Tony Williams

Videotipp

Videotipp

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Miles Ahead: Miles Davis documentary with Tony Williams (1986)

Documentary on Miles Davis, and this is the section featuring the Miles Davis Quintet with Tony Williams, Herbie Hancock, Wayne Shorter and Ron Carter. Wayne’s Solo at 9:45 removed to keep vid under 15mins (Originalklappentext des Videoten auf youtube, der dies Video ins Netz gestellt hat, dafür danke!)

Tony Williams ist schon lange tot. Aber sein Ruf ist „Unsterblichkeit“. Wahrscheinlich jammt er rum mit Miles, irgendwo da oben in „Jazz Heaven“. Ein sehr schönes, kurzweiliges Video mit 13 Minuten Erinnerungen an einen großen Drummer von kleinem Wuchs. Ein hingegen ganz ausgewachsenes Konzert ist dies hier.

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