Björn Etzel (dr) und Christian Auer (perc) (via youtube)
Dass Percussionisten, vor allem wenn sie nichts können, nur “präkeln”, also Geräusche verursachen, die sich in die angebotenen Grundgrooves nicht einfügen, darüber hatte ich hier schon berichtet. Das Gegenteil ist der Fall in diesem Video von den Trommeltagen 2010: das sind zwei Könner, und sie hören aufeinander. Was der eine nicht schafft, läßt der andere links liegen und umgekehrt. Im Grunde beherrschen sie das, was sie da spielen. Vorzüglich. Hat Spaß gemacht anzusehen.
Ich habe mich mit Sabine, meiner Schlagzeuglehrerin, auch immer wieder darüber ausgetauscht, vor allem seit kürzerem, wie das Zusammenspiel zwischen Schlagzeug und Percussion auf einer Weise “einander befruchtet”. Einen solchen “grundmäßigen” Groove, der sozusagen eine “eierlegende Wollmichsau” sein soll, hat Sabine für mich kurz eingespielt. Mit ihm kann, wer ihn beherrscht, ein Percussionist schon 95% des Mainstreams an Musik begleiten, also fast komplett Netzabdeckung.
Fehlt noch Teil 2 von insgesamt 2 Teilen, und wird hier nachgeliefert. Ein weiteres Audioschnitzel aus den Tiefen eines Kellers. Damit der vollkommen überraschte, neue Erstleser auf dieser Website (herzlich willkommen) sich zurechtfindet, linke ich hinten rum noch zu den Vorgeschichten dieser tieferen Betrachtung.
Das ist das Dynamische in dem Vorgang des Schreibens. Erst schreibt man einen Gedanken dahin, und dann strotzt er auch noch vor Fehlern. Gestern war gestern. Heute ist heute und die Nacht war sternenklar, mir sind verschiedene Erleuchtungen erschienen. Zunächst ein bisschen zur Sprach- bzw. Begriffsklärung.
Two of Us: Ein Song der Beatles. Paul McCartney ist frisch verliebt in Linda, ca. 1968, Sommer. Die beiden “fahren irgendwohin”, ratta. Sie -Linda- bringt Paul bei, wie man die Zeit vertut, ohne konkrete Pläne zu haben. Two of us riding nowhere…im Gepäck -natürlich- die Gitarre. So entsteht der Song. Er steht forthin für Zweisamkeit ohne Planung, aber schön und elementar. Wir zwei, wir machen irgendwas! Es wird schon.
Kernthema: Wie bekommt man 2 ½ Mann unter einen Hut?
Das hier hörbare Stück Audioschnitzel ist aus unserem Proberaum und wurde im Juni 2010 bearbeitet. Es handelt sich um ein Stück Reggae, dass allen bekannten Klischees, wie Reggae sich anhören muss, möglichst gerecht wird. Irgendwie ist es auch lustig anzuhören. Findet jedenfalls der Autor dieses Beitrags. Wir hatten das Stück schon einmal vor kurzem versuchsweise angespielt und es nun erneut aufgegriffen, um es als Reggae-Version einer bereits niedergelegten, anderen Fassung für uns aufzubereiten.
Shakes & Waves – José J. Cortijo on Meinl Percussions (via Youtube)
Cortijo @facebook - comments
Gerade gesehen. Sehr schönes HowTo nach dem Motto: So geht’s. Es gilt der Schlachtruf: “Let’s get ready to jungle(drumming).”
Für Kai: Jetzt brauchst du nur noch einen Samplerecorder, der diese selbst eingespielten Grooves aufnimmt, damit man sie loopen kann. Immer vier Takte, dann übereinander legen und die alten weiter abspielen. Am Ende ein ganzes Percussionorchester. Und wenn mal zufällig bisschen Platz ist, darf der Schlagzeuger noch was dazu spielen.
We have to realize, that not any showroom is big enough to fulfil drummer´s dreams of imagine playin in a big arena. There are some rare percussion equipments, which are able to be a nice substitute for big drumsets. One of those pieces is from the german company Schlagwerk: the BC Booster Set. Let´s have a short look to this little piece of heaven …