468/17: Video: Das Leben ist kein Drumstick schlecken! – Wie Stockmarketing funktioniert #VicFirth #BennyGreb

Videotipp


Product Spotlight: Benny Greb (SBG)

Man möchte meinen: A Canadian Woodworker is selfpublishing his fine art of woodworking. Mit oder ohne Holzfällerhemd, tut nichts zur Sache. Er ist Holzfäller und ihm geht’s gut, am Tag packt ihn die Arbeitswut. Halten wir eins als Reality Check fest: Dieser Markt ist gesättigt, es gibt Produkte noch und nöcher. Schlagzeugfelle mit und ohne Löcher. Wer noch was verkaufen will, muss anderen Kundschaft abjagen. Die Firma Vic Virth als einer der größten Stickhersteller weltweit hat den Hamburger Schlagzeuger Benny Greb ins Portfolio zurückgeholt. Noch und nöcher: It`s just another Köcher.

Das alles ist kein Grund zur Beunruhigung. Gerade wie ein Pfeil erzählt uns Produktmanager Benny Greb, der Stockhausen der Familie Greb (Urgroßvater baute Klaviere), warum nicht jeder 5B-Stock ist wie jeder weitere. Das kann auch gar nicht sein: Ein jeder ist anders. Bis auf die derselben Baureihe. Die sind perfekt, ausbalanciert, das sei auch sehr beruhigend. Aus egoistischen Gründen ist der Stick entwickelt. Clarity on my cymbals, because it doesn`t set the right cymbal on fire all the time, erläutert Benny den Stickanspruch, den umzusetzen eine Art kleines Frankenstein-Monster in sich trage.

Wir lernen viel über Produktmarketing: Aufmerksamkeit für Produkte schließt die Notwendigkeit ein, emotionale Beziehungen aufzubauen. Mit einer hölzern Wurzel, …Wurzel, Wurzel, Wurzel. Hier kommt der Fan- und der Funfaktor ins Spiel. Schlagzeug spielen macht Spaß. Noch mehr Spaß macht spielen nur mit diesem einen, wirklich unglaublich viel besseren Drumstick. So gut wie Benny Greb kannst Du nur werden, wenn Du den richtigen Stick spielst. Sei nicht verstockt: Das Leben ist gar kein Drumstick lecken.

In der Augsburger Puppenkiste sind die Wurzeln angewandter Holzverarbeitung. Wir spüren die bayerischen, ursprünglichen (Holz)Wurzeln im Hamburger Schlagzeuger mit Beziehungen nach Kanada. Woodpecker? Oder ein Alb? Egal: Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft. Gilt übrigens auch für die Bassdrum.

Weiterführend

436/16: Marketing: Es gibt jetzt eine neue Facebook-Seite für das Projekt ‚Jazzbirds.tv‘

_Banner__JAZZBIRDS200Px_transparent

#Jazzbirds #Tommy #drums

Die x-te facebook-Seite namens Trallala macht Hoppsassa. Viel Lärm um nichts? Oder der Beginn einer intensiven eBeziehung? Genau: Es hängt vom Wollen, aber auch vom Können ab, ob solche Seiten einen echten Mehrwert besitzen. Am besten: Echte Interessenten! Das ist ungefähr der Anspruch einer neuen fb-Seite einer Band namens ‚The Xtraordinary Jazzbirds‘. Später wird es auch eine interessante Website geben.

Ätzend sind häufig Likes-Anfragen auf facebook. Irgendjemand schickt eine Anfrage und befiehlt, eine beliebige facebook-Seite zu liken. Schön und gut, aber in puncto Treffsicherheit voll daneben: Kürzlich bekam ich eine Anfrage für ein Kaffeehaus in Wien. Da ich es nicht kenne und künftig selten nach Wien reise, um dort einen Kaffee zu genießen, entschied ich mich gegen ein Like. Die Anfrage war schlicht irrelevant.

Viele gelikte facebook-Seiten sind eine gute Sache. Unumstößliche Bedingung: Du likest, was du likest. Likest du eine Seite bzw. besser deren Inhalthalt und er interessiert dich schlichtweg nicht, verstellst du dir damit den Blick: Die Timeline wird künftig mit irrelevantem Inhalt zugespammt. Es herrscht ein regelrechter Likes-Irrglaube und Menschen versprechen sich von Tausenden Likes Relevanz. Das ist ein Irrtum.

Deswegen geht die facebook-Seite meines derzeitigen Jazzprojekt namens ‚Jazzbirds‘ den anderen Weg. Nur in Ausnahmefällen werden wir Anfragen verschicken, wir werden auch keine 10.000 Likes kaufen von irgendeinem eDealer. Ehrlichkeit heißt das Gebot: Wir lassen es geschehen und versuchen, durch unwiderstehlichen Inhalt angenehm aufzufallen. Wir versprechen nur sinnvolle Informationen und kein weißes Netzrauschen mit Halligalli und Hurra!

Guter Anspruch: Wir wünschen unserer Seite Erfolg. Abwarten. Wenn du einen facebook-Account hast, kannst du die facebook-Seite der Band hier finden…. – und danke, falls Du ehrliches Interesse an meiner Arbeit mit dieser Band hast. Ich freu mich riesig darüber.

Kenny Martin (l) Dirk Erchinger (r)

377/14: Video: Von Drumtrainern, rhythmischen Brummkreiseln, Kesseln Buntes, Currywurst, Veggiedöner und Bier!

Pressroll-Button "News Press"


Drumtrainer Berlin – Trainer Solo Trailer

A trailer feat. some of Drumtrainer Berlin´s finest drum-trainers: Dirk Erchinger, Harry Bum Tschak, Randy Black, Stephan Genze, Felix Lehrmann, Merlin Ettore, Chris Heiny,Markus `Onkel` Lingner, David Pätsch, Christian & Michael Vinne, Tim Kroker, Eric Schaefer, Jan ´Stix´ Pfennig, Martin `Dog` Kessler, Mesut Gürsoy, Andy Bühler

Drumtrainer Profi-Training, 12 Monate nur Trommeln!
Nächster Start: April 2015! – Jetzt Termin zur Zugangsprüfung vereinbaren: info@drumtrainerberlin.de 

Dat muss kesseln. Die Botschaft stammt von ‚Werner, beinhart“ und -ganz ehrlich- meins ist das nicht. Zu viel Altrocker-Klischees, Bikes und zu wenig Bicycletten. Leichtmetallfelge + Fahrradfahrer Dirk Erchinger kam im Dezember 2014 auf die Idee, Deutschlands Drumtrainer im Jahre 2015 an ihr Set zu setzen und zu einem vorgegebenen Musikdingsbumms trommeln zu lassen.  Das Ergebnis ist dieses Video hier oben. Es zeigt die schier unerträgliche Leichtigkeit des unterschiedlich seins. 17 Drumtrainer aus Berlin-Kreuzberg, Schwiebusser Str., Schlagzeugschule Eins.

Dasselbe Stück, unterschiedliche Herangehensweisen, Fuß- und Handarbeit und -satz, hurra: Das Herz hüpft mit im four on four. Vorbei der Mief der Sechziger/Siebziger-Jahre des letzten Jahrhunderts, als Alice & Ellen Kessler -die Kessler-Zwillinge- den Takt angaben. Ein Kessel Buntes: Karen Carpenter (The Carpenters) war so eine, die das konnte. Und wie. Wir denken kurz an sie. Die Jüngeren gugeln. Wie vielschichtig das Solieren über ein und dasselbe Stück sein kann, verrät dies Drumtrainervideo. Leute, das ist doch videotisch.

Der Hintergrund:
Weiterlesen

375/14: Video: Stefan Korth, Anbetung in Verehrung, seine Fa. Adoro Drums und „S. Walking On The Water“

adoro_drums_logo

Was die Instrumente selber angeht, so war ich sehr überrascht, dass unser Konzept von den leisen Drums so gut ankam. Ich war mir bewusst, dass die meisten Drummer eine infernal laute Trommel als etwas Gutes empfinden, wir aber bauen Instrumente, so wie man es vor 60 Jahren getan hat, nur eben mit heutigen technischen Möglichkeiten. Das brachte uns einen guten Ruf vor allem bei den Sammlern alter Schlagzeuge, Jazz- und Session Drummern. (Stefan Korth, im Gespräch mit Dave Kobrehel, jazzdrummerworld.com)

Stefan Korth hat seine eigene Drumsfirma „Adoro“ genannt, das bedeutet so viel wie „Ich bete an!“. Das ist zuallererst gesagt, eine ganz gute, zielführende Idee. Eine Art Beggars Opera.

Im Video, das die Fa. gut vorstellt, beginnt der Ursprung allen Übels in der Idee der vor kurzem zugezogenen netten Nachbarn, dem Sohn auf dessen Wunsch ein Schlagzeug zu kaufen. „Glück gehabt“, sinniert der Moderator im Videobeitrag, „wenn die Nachbarn ihrem Sohn ein Schlagzeug der Marke „Adoro“ verpassen. Denn diese Schlagzeuge sind leiser. Und klingen trotzdem.

Stefan Korth trommelt selbst seit seinem zwölften Lebensjahr. Oft als Schlagzeuger bei Gottesdiensten und hier wird’s klassisch: „Ich bin immer zu laut gewesen.“ Irgendwann hat er angefangen, das Problem mit dem Selbstbau von leiseren Schlagzeugern zu beackern, dies unbeackerte Feld im Übrigen. Unbeackert durch die Anderen.

Weiterlesen

314/14: Gigs, Preview: 14., 15. + 16.03.14 (Frei-So) 20 Uhr „PLAYMOBEAT´s schlagzeugerische Märchen“ Bluetap, Berlin #Veranstaltung

_icon.Gigs.Preview

aschentrommel_gross

The Sweet – Poppa Joe, das rhythmische Urbeatgestein

Was: Playmobeat – Drum Trio Motto: „Drei Hasel-Sticks für Aschentrommel“ – Wo: Bluetap (Umspannwerk Kreuzberg), Ohlauer Strasse 43, 10999 Berlin
Wann: Fr, 14.3., 20 Uhr – Sa, 15.3., 20 Uhr – So, 16.3., 19 Uhr – Kartentelefon: Tel.:0177/7463551
Email: playmobeatdrums@gmail.com

Steptanz Freddy Astaire, Astaireway to heaven, teppdahnz, los jetzt: Schlag Drums wie´s der Bert kannz!  Die „Drei Rhythmischen Musketiere des Drumsets“ Playmobeat verunstalten „Grimm´sche Körperwelten“. „Drei Hasel-Sticks für Aschetrommel“ nennt sich das, wir essen „Marschmallow„,  wo kribbelt´s denn, „am Arsch, hallo?“.

Aschgetrommel, kraulen uns die Bommel: „I meet You under my skin!“ Schlagfell, Zwerchfell, Hundegebell.  „Ein Paradiddle sagt mehr als hundert Worte“, wenn Playmobeat die Trommeln sprechen lassen, erzählen sie´s uns: „Get riddim, my friend, Poppa Joe!“ Poppa rambo rambo hey Poppa Joe, Coconut……früher groovten sogar Texte.

Im März 14 kann man ihre märchenhaften Schlagzeug-Abenteuer drei Tage lang in Berlin miterleben. Das Kreuzberger „Bluetap“, im realen Leben ein Steptanzstudio, lädt für ein komplettes Wochenende zur Reise in die bunte Playmobeat-Rhythmus-Welt ein. Gott sei Dank heiß ich nicht Ashkenasi!

294/13: News: Simon Phillipps veröffentlicht neue Musik #Protocol II #Hörproben

Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

Wildfire 7:24
(Phillips)
Pants Party Publishing

Soothsayer 8:56
(Phillips/Weingart/Timmons/Tibbs)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music/ET4Strings Music

Gemini 7:51
(Phillips)
Pants Party Publishing

Moments Of Fortune 8:11
(Phillips/Timmons)
Pants Party Publishing/Timstone Music

Upside In Downside Up 6:56
(Phillips/Weingart/Timmons/Tibbs)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music/ET4Strings Music

First Orbit 6:34
(Phillips/Weingart)
Pants Party Publishing/Skeewa Music

Octopia 3:41
(Phillips/Weingart)
Pants Party Publishing/Skeewa Music

Enigma 9:17
(Phillips/Weingart/Timmons)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music

In erster Linie erstklassig eingetrommelte Musik muss man erwarten, gutes Drumming. Die hier vorgestellte Auswahl dürfte repräsentativ sein für das, was den Käufer der neuen Scheibe „Protocol II“ erwartet. Drummerisch vom Feinsten.

Mehr Informationen sind verlinkt.

Weblotse

292/13: Positionen: Ein Marktcheck zum Thema gute Unternehmenskommunikation und Schlagzeugfelle kaufen #Aquarian

Schlagzeugfelle kaufen!

Schlagzeugfelle kaufen!

Ich habe mich in letzter Zeit mehr als jemals zuvor mit dem Thema „Schlagzeug stimmen“, mit meinem Sound und allen damit im Zusammenhang stehenden Fragen beschäftigt. Nach einigen Umbauarbeiten an einem meiner Schlagzeuge durch den Berliner Schlagzeugbauer Pommes Pommerenke (ich berichtete) erfuhr ich von den mir sehr gut gefallenden Schlagzeugfellen der Firma Aquarian (USA). Diese setze ich auf dem besten aller Schlagzeuge ein und bin damit hochzufrieden.

Unzufrieden bin ich mit den Vertriebsstrukturen dieser Felle. Überhaupt bezieht sich meine Unzufriedenheit nicht nur auf Felle, die mir dadurch wegschwimmen, sondern auch auf Software, Musikinstrumente und vieles andere mehr. So ist das mit solchen Themen: Sie kommen teils in recht gebündeltem Umfang mit großem tschinderassa bum daher. Und nicht zackig, also Bumm tschak.

Weiterlesen

291/13: Video: Wenn gutes Marketing auf gutes Drumming trifft #Meinl Cymbals


Rez Power – Israel & New Breed (Drum Wall) – Note Weerachat

Rez Power – Israel & New Breed (Drum Wall) – Note Weerachat

Original by Rez Power – Israel & New Breed
Performed by Weerachat Peremananda Jr.
https://www.facebook.com/notemodern.d…
https://www.yamahabandproject.com/wee…
https://meinlcymbals.com/artists/arti…

Edited By
Chutipat Thiapairat
Nudkid Angpanitcharoen

Popmusik ist poppy. Meinl Cymbals aus Gutenstetten, Oberfranken, ist inzwischen „sloppy“? Oder einfach nur cool? Der gezeigte Videospot ist virales Marketing par excellence. Der Berichterstatter (das bin ich!) sagt dem Spot eine große Zukunft voraus. Innerhalb weniger Tage ist bereits die 22.000-Zugriffe-Marke erreicht.

So wie den Becken  von Meinl, die seit einigen Jahren zum besten gehören, was man als notwendiges Blech zum Schlagzeug spielen kaufen muss.

 

288/13: Lehrmittel: Neue DVD von Claus Hessler bei Alfred erschienen „Drumming Kairos“

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Und hätte Otto Waalkes jemals einen Sohn schlagzeugerisch erziehen wollen, so hätte er zweifelsohne gerüttelreimt: „Du schaust Dir jetzt den Hessler an, dann wirst Du immer besser, Mann!“

Ich hab kürzlich das Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler und Dom Famularo käuflich erworben. Und das war auch gut so. Denn ich habe vor, links und rechts in Ordnung zu bringen. Bzw. umgekehrt. Wie jetzt?

Mir gefällt die Arbeit und das Spiel von Claus Hessler schon länger, nicht zuletzt ist er ein Verfechter der geordneten Stocktechnik. Das ist genau die grüne Wiese, auf der ich Zeit meines Lebens nie sonderlich gründlich zuhause war. Nun bin ich 51 Jahre alt und muss alles nochmal von vorn? Wahrscheinlich: Nicht back to the backbeat, sondern back to the basics. Die Basics, das ist mir klar, sind genau, woran ich in meinem Spiel noch erheblich arbeiten muss. Und ich werde tatsächlich noch besser. Jenuff.

Weiterlesen

261/13: Video: Der musikalisch rhythmische Newsletter von #Playmobeat aus Berlin sprengt die Vorstellungskraft

_Vertraulich

Weltneuheit: Groovegewürze

Weltneuheit Groovegewürze, entdeckt auf dem Markt von Agadir, Marokko (auf´s Bild klicken)


Playmobeat Drum Trio: Play More Beat (Schlagzeilen 2013 – April)

Hat Dein Leben seinen Groove verloren? Das muss nicht sein, denn jetzt gibt es: PLAYMOBEAT. Merke: Sie haben Timing, kommen pünktlich, weder vorzeitig noch zu langsam und aktuell halten sie gutbesuchte Pressekonferenzen. Wir waren natürlich auch dort und haben das mitgeschnittene Statement hier gern wiederveröffentlicht. Danke.

Wenige versenden welche, die gern gelesen sind: newsletter, ach neee. Zu wenig voll Saft, zu wenig Vorstellungskraft und kreativer Okkultismus, zu wenig Wesentliches. Auf dem Markt von Agadir, Marokko, wurde ein Gewürze-Stand entdeckt, auf dem es Gewürze gegen zu fades, gar nichtiges Leben gibt. Nicht einmal teuer. Die Fachwelt nennt sie (seit eben!, das ist verbrieft) „Groovegewürze“. Eins der raren fotografischen Dokumente ist oben eingefügt. Das Wort selbst ist weitgehend unbekannt, hier eine empirische Suchverlinkung. Gerade mal 10 Fundstellen hält Frau Gugel  parat, Stichtag (autsch!) heute. Probiert es später einmal aus, dramatische Änderungen stehen an. Wir werden die Sprachentwicklung im Fokus behalten, versprochen. Geht nahe ran: Mit Google Nose („Beta“) lässt sich an diesem Foto riechen! Kauft aber nur gutgroovende Gewürze, nichts mit „tod“ im Namen oder gar schwyzerische mit „Käse-Anmutung“ oder „Sockentouch“.

Ansonsten gibt es gegen Langeweile den neuen Playmobeat-Newsletter. Es ist einfach ein Vergnügen, ihn zu lesen und als persönliches Highlight die „videotische Umsetzung“ anzusehen. Witzig, geradezu paraphernalisch. Was klingt wie eine Drohung, ist eine gute Idee. Der Newsletter schließt stets mit den Worten „Wir hören uns noch“. Au ja, das macht Spaß, bitte weiter so, genau so und nicht anders.  ‚Slave to the rhythm‘: Ob Grace oder Quincy Jones, ist egal. Playmobeat ist jetzt schon Kult!

Weblotse

255/13: Shophopping: Bei JustDrums in der Kulturbrauerei, Prenzlauer Berg

In Berlin hat dieser Laden die größte Auswahl und die am schlechtesten funktionierende Website. Also kann, wer will, lieber dort persönlich vorbeifahren: Dann passiert auch was. Ein paar Impressionen.

In Berlin hat „JustDrums“ als eine von mehreren Filialfachgeschäften die Aufgabe, Drummer der Hauptstadt glücklich zu machen. Viele lieben den Laden, manche hassen ihn auch. Was das für Gründe hat, würde wohl den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Allein ihm liegt die Absicht zugrunde, mal ein paar Impressionen aus einem Besuch des Geländes an der Kulturbrauerei zu übermitteln. Das allein zählt: Die widerstreitenden Kampfhähne von pro und contra dürfen sich darüber ohne mich streiten. Ich finde, bei aller Kritik, der Laden kann einen geistig befruchten, wenn man zu einer solch primitiven Spezies gehört, wie wir es tun: Drummer finden schnell ihr ganz persönliches „Drama“.

Nur rhythmisch muss es sein. Der Rhythmus, wo ich immer mit muss……aha! Das ist der Rhythmus von uns zweien, sagten sich die Hände, ihren Handsatz noch übend. Ist allemal besser als das bajuwarische Fingerhakeln und tut übrigens auch viel weniger weh. Herrjeh! Mir fällt gerade was ein: Es gibt einen neuen Standort von „JustMusic“, den habe ich noch gar nicht besucht. #todo-Liste

 

243/12: Foto des Tages: Die Zeitschrift „drums & percussion“ hat ein Give Away für neue Abonennten

Jazz Brushes by Vic Firth "Legacy"

Jazz Brushes by Vic Firth „Legacy“

Vic Firth always made great brushes with interesting innovations. Keep ‚em coming, guys. (Pete York, legendärer Drummer, zu meinem Give Away – Vic Firth Brushes, via facebook) – Und ich? Was sag ich dazu? „Keep ém coming oder keep on running! (Spencer Davis Group) 😉

Wer sich die Zeitschrift „drums & percussion“ abonniert, darf sich was aussuchen. Ich habe nach Jahren „drum heads“ das Abo mal beendet und mich für ein Abo der „drums & percussion“ entschieden. Ich möchte einfach mal eine andere Zeitung lesen. Als Belohnung fürs Kunde werden landeten diese Brushes bei mir. Als ich sie auf facebook veröffentlichte, meldete sich ein kundiger Pete York. Sein Kommentar ist diesem Artikel vorangestellt.

Der Firma Vic Firth kann man sich eigentlich kaum entziehen: Sie hat so viele attraktive Stöckchen und Woodware, dass es einem schwindlig werden würde. Ohne…

232/12: FotoPodcast: Vom Üben, Üben und Üben, von Schnitzeln, Marion und ihren (zu) weitverbreiteten Kochbüchern

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

Achtung, Drummer: Beim Ausführen von urheberrechtlich geschütztem Material wie z.B. Paradiddles gilt es, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn bereits das gedankenlose Nachspielen kann empfindliche Gebührenansprüche Dritter auslösen. Drum prüft bitte, ob Eure noch nicht ganz vollendete Perfektion letztlich in plagiatartiger Weise anderen Dilettantendrummern als euch zu ähnlich wird. Die zu große Nähe zur Fehlerhaftigkeit bspw. berühmter Drummer kann teure Prozesse auslösen. Für alle anderen Drummer aber gilt: Üben, Üben, Üben. Hüben wie drüben, Ihr Mohrrüben!

Dies Übungspad hat mir Bodo vom Drumland (JustMusic) in der Pariser Str./Ecke Fasanenstr. in Berlin-Wilmersdorf neulich verkauft. Mit Erfolg. Denn ich sah es, in zwei Größen, wie es da im Laden so lustlos herumlümmelte und nun darauf wartete, von irgendjemand verprügelt zu werden. Ich gebe zu: An dem heutigen Foto von dem Pad habe ich farbentechnisch ein bisschen gedreht. Denn das „rot“ sollte auf einem Foto wie diesem lüstern erstrahlen, den Schlagzeuger, der es betrachtet, sollte eine unumkehrbare Wollust packen. Hat´s geklappt? – Falscher Fehler: Ich habe natürlich vorher nicht im Internet gesucht, ob es bereits so ein Foto gibt? Urheberrechtsanwälte rufe ich deswegen zu: Lasst Gnade walten, sollte ich eine Verfehlung begangen haben. Ich gelobe, auf erste Abmahnung hin dieses gefährliche Plagiat sofort aus dem weltweiten Verkehr zu ziehen.

Weiterlesen

225/11: Foto: Aus einem 18′-Standtom der Sonor Signature-Serie (ca. 1986) wurde eine Bassdrum

Sonor Signature, 18'-Standtom, umgebaut zur BD

Sonor Signature, 18′-Standtom, umgebaut zur BD

Das Gespräch mit Pommes Pommerenke zur Vorklärung des Auftrags ergibt, dass es wenig Sinn macht, noch in 18′-Standtom-Gefäße zu investieren. „Das macht heute kein Mensch mehr“, sagt Herr Pommerenke vom Trommelbau-Landgut in Berlin-Kladow, da draußen hinter den Feldern. Der Auftrag hat jetzt allerdings länger gedauert. Herausgekommen ist dabei eine neue Bassdrum mit 18′-Rosenholzkessel, neuen Holzspannreifen, einem Bassdrum-Riser und zwei handgebogenen Füßen. Sie klingt recht satt für eine 18’er-Bassdrum. Die Idee dabei: Inzwischen habe ich das „Set im Set“. Wenn ich die Sache jetzt konsequent weiterverfolge, habe ich ein großes (riesiges) und ein kleines Set. Das kleine ist dann bestückt mit 18′-BD, 12′, 14′ und 15′ Toms und 14′ Snare, letzteres wahlweise Holz oder Metall.  Oder ganz großes Kino: mit zwei Bassdrums (22′, 18′, rechts, links). Die Doppelbassdrumfußmaschinen können jetzt weg. Ich habe „richtige Bassdrums“, also brauche ich keine Doppelfußmaschine mehr, sondern zwei Einzelmaschinen. Das Stück für schlappe 60,- €uronen und von der Firma Dixon.  Mal sehen: Ich werde jetzt alles neu zusammenbauen und bei Gelegenheit davon berichten, aber erst, wenn ich Lust dazu habe.

(EP)

190/10: FotoPodcast: Bei Bodo Spliteser, just drums, von Jochen Stock, Quasimodo + Klaus Spiesberger

dw-Schlagzeug, golden sparkle

dw-Schlagzeug, golden sparkle

Voll fies, das war schon immer die Taktik von Jochen Stock. Stock ist Musikalienhändler und fing in Berlin-Wilmersdorf in diesem Laden an, die Welt mit Musikinstrumenten auszustatten. Dass er dabei ein gutes Händchen hat, weiß die Musikergilde in Berlin-Brandenburg, München und Hamburg inzwischen. Es hat sich rumgesprochen. Die Kategorie derartiger Schlagzeugsets im Eingangsbereich des Ladens dürfte man als „eyecatcher“ bezeichnen dürfen. Und richtig fies ist Jochen Stock eigentlich auch nicht. Vielmehr macht er die Leute geil. Ist Jochen Stock am Ende ein Sexist? Mitnichten, vorsicht, Leute, so was sagt man nicht.

Weiterlesen

189/10: Interview: xdrum.eu im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, Schlagzeugbetreuer & Coach

 

Im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, ursprünglich aus Kiel, jetzt seit 19 Jahren Berliner „zugezogen wegen der Liebe“, Jahrgang 1966, Familienvater, Mensch, Schlagzeuger und Schlagzeugbetreuer!

Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, gute Erreichbarkeit, das „dranbleiben“ am Projekt und das immer wieder persönlich in Kontakt zu geraten, dürften auszugsweise Parameter sein, die ein Schlagzeugbetreuer & Coach haben muss, um erfolgreich zu sein. Wobei nicht zu verwechseln ist: Der Coach coacht in diesem Fall nicht den Schlagzeuger, um ihm beispielsweise beizubringen, wie man eine Paradiddle-Kombination erfolgreich aus dem Handsatz verabschiedet. In diesem Fall coacht der Schlagzeugbetreuer das Schlagzeug selbst, auf dass es  seinem Herrn, dem Herrn (oder der Frau) Schlagzeuger(In) gefällt. Keine Sorgen haben, dass alles flutscht. Und wenn etwas quietscht, es auch gewollt ist und nicht versehentlich.

Weiterlesen

187/10: FotoPodcast: Ein unerträgliches Gewitter von Schwellreizen lag auf meiner Iris! #Schlagzeugbau

Was heißt das eigentlich: Pimp my drum? Na, dein Schlagzeug pimpen, das bedeutet zunächst einmal, es für deine persönlichen Belange zu modifizieren, es an deine Person anzupassen, es zu optimieren und das maximal Mögliche heraus zu holen. Auf dass du es nie wieder hergeben magst. Dafür brauchst du allerdings Fachleute. Einer davon ist Ralf „Pommes“ Pommerenke. Nach einem Werkstattcheck bei ihm läuft das Set wie geschmiert, auch ohne Mayo!

Ich gestehe: ich bin -sometimes- ein visueller Mensch, lass mich mal kieken! Die Jahre gehen dahin, und es gibt was, das bleibt. Und es gibt was, das ändert sich. Was bleibt? Die Liebe zum Schlagzeug spielen. Unverändert haut man gern drauf, vielleicht nicht mehr ganz so laut wie früher. Man wird auch älter, pfui deibel, und letztendlich vernünftiger. Das Schlagzeugset kommt in die Jahre. Das orangefarbene Acryl Set muss jetzt weg.

Es geht „back to the roots“, da wo meine Hütte stand, war sie früher noch aus Holz: in den frühen achtziger Jahren. Holz vor der Hütte? Rosenholz, bitte schön. Es war einfach das Schlagzeug der Schlagzeuge. Gefühlsmäßig ist es das noch heute, doch die Liebe war unbemerkt entschwunden. Jetzt ist sie wieder voll entflammt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass nicht eine Art Verjüngungskur vonnöten wäre: Nicht Kneippen, also Wasser treten, sondern schleifen, sägen, hämmern, bohren. Gott, ist das schrecklich……schön.

Weiterlesen

Zeitschrift: Drum-Heads Chefredakteur wurde ersetzt – Ab Ausgabe 02.2010 ist Manuela Möller Chefin

Das im ppv-Medienverlag erscheinende Drummermagazin DrumHeads erscheint ab Ausgabe 02.2010 unter neuer Chefredakteurs-Verantwortung. Für Christian Wenzel (Chefredakteur a.D.) übernimmt nun die bisherige Mitarbeiterin Wenzels Manuela Möller als neue Chefredakteurin den richtigen Timecode. Das Magazin erscheint zweimonatlich und kann auch abonniert werden.

Wer das Magazin regelmäßig liest, wunderte sich eine Weile. Denn die feste Seite 3, das Editorial der Zeitschrift, war bereits seit geraumer Zeit unüblich doppelbelichtet. Neben Christian Wenzel, dessen Platz die Seite 3 fürs Einschreiben in die aktuelle Ausgabe war, wurde auch immer Manuela Möller mit abgelichtet, und sei es zu Weihnachten mit rotem Zipfelmützchen und einen Korb illustrer Drummer-Weihnachtsgeschenke. War am Ende der Wechsel des Chefredakteursposten von langer Hand vorbereitet und nur eine Frage der Zeit? Manch Leser vermutete gar hinter vorgehaltener Hand, die beiden hätten was miteinander gehabt. So schnell entstehen im Kopf manchen Lesers dämliche Gerüchteküchen.

Weiterlesen

Zitat des Tages: Auch Drummer haben Gefühle…

Nun ist es raus: Das Musikhaus Kirstein bringt es auf den Punkt:

ZitatAuch Drummer haben Gefühle.“ (Anzeigenkampagne)

So sieht die Anzeige aus:

Auch Drummer haben Gefühle (Quelle: Musikhaus Kirstein)

Auch Drummer haben Gefühle (Quelle: Musikhaus Kirstein)

Gute Anzeigenidee, fast so wie: ‚Treffen sich drei Musiker und ein Drummer…

Weiterführende Links

Musikhaus Kirstein (Fachmusikhandel für eDrums)