10.07.2021 #SonorJungleSet #ArtStalkerBerlin #TommyTulip #Drums #TTT #Tulipstagram 1200 X 925 Pixel

#617/21 #Foto – Ein paar Fotos vom Livespiel im Artstalker Berlin am 10.08.2021 – Live is life. Döp dö dö dö döp.

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Das monatliche Livespiel im Art Stalker Berlin (Charlottenburg, Nähe Stuttgarter Platz) findet seit kurzem auf einer neuen, besseren Bühne statt. Die Live-Konzerte standen bislang unter dem Motto An Evening with Tom Waits á la carte am monatsersten Mittwoch des Monats um 20 Uhr. Bis die weltweite Pandemie aus Musikern Pandabären machte, die genüsslich am Eukalyptus knabbern. Oder waren das die Koalas? Der Mensch als Hustinettenbär, und nimmt das Leben nicht zu schwer. Die gute Nachricht: Mit der erfolgreichen Veranstaltungsreihe geht es jetzt weiter und es gibt ein paar konzeptionelle Neuigkeiten.

Jedenfalls waren monatliche Spieltermine erst einmal passé, während wir die Weltbevölkerung genesen. Trump sagt, vom Chinesen. Doch in Wirklichkeit weiß das niemand so genau, es könnte das sein, was Trump stets besonders auszeichnete: Fakenews, Gerüchte, Vorurteile, Ablenkung. Was mochten wir an ihm ganz besonders? Richtig: Gar nichts. Längst schießen die Brandherde auf der Welt überall aus den Klimakatastrophen und Griechenland, Kanada und Nordamerika brennen lichterloh. Na warte.

Derweil hab ich das alte Sonor Jungle Set herausgeholt und nach längerem wieder einmal für den Gig im Juli 2021 benützt.

Das Schlagzeug tut immer noch proper seinen Dienst. Einzig bei der Bassdrum (16″) bräuchte es ein bisserl Nachhilfe, damit neben dem Klatsch auch dem Wumms ein Geräusch von herziger Druckvölle aus dem Kesselklitzeklein erbricht. Mit Knick, Knack und Attack.

Sagen wir so: Man könnte das Jungle-Drumset volltauglich benützen, wenn die PA des Veranstalters in der Lage ist, das Pfund herauszuarbeiten.

Geht das Pfund nicht klar an die Bühnenkante und direkt in Publikums Bach, bevorzuge ich so lange ich kann, die Variante eines anderen kleinen Studio-Drumsets aus umgebautem Sonor-Signature-Kesseln, einer 18″ (x 18″ tief!) Bassdrum, die weit mehr Wumms kann, als beim Klatsch schon herbeigesehnt wird. Denn was macht jeder Drummer fürs Publikum?

Richtig: Wumms klatsch, wumms klatsch, wumms klatsch…
Ich geh üben. Drüben. Es ist ja schon sieben.

Weiterführend

* Website von Franz de Bÿl

609/20 #Gigpreview: Am Mittwoch, den 07.10.2020 um 20 Uhr ist keine Zeit zu sterben: Du kannst den Kopf auf lassen

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01.10.2020 - Tommy T. Tulip, Stand Up Drumedian #TTT #Tulipstagram

01.10.2020 – Tommy T. Tulip, Stand Up Drumedian #TTT #Tulipstagram

You can leave Your Head on - An Evening with Tom Waits á la Carte - Mittwoch, 7. Oktober 2020 #Artstalkerberlin #Tulipstagram

You can leave Your Head on – An Evening with Tom Waits á la Carte – Mittwoch, 7. Oktober 2020 #Artstalkerberlin #Tulipstagram

Mittwoch 07.10.2020 – 20 Uhr
www.art-stalker.de
Kaiser-Friedrich-Str. 67, 10627 Berlin

Franz de Bÿl (voc, g)
Stephan Hoppe (Voc, P)
Jens Saleh (B)
Tommy T. Tulip (Voc, D)

Die erfolgreiche Veranstaltungsserie der Band um den Berliner Gitarristen/Musiker Franz de Bÿl wird im Oktober 2020 fortgesetzt.

 

508/18: Video: Groove gibt Brot, Arbeit und Anerkennung – Und Stockhaltung ist so Vinnie, oder eben auch nicht


Chick Corea Vinnie Colaiuta John Patitucci Humpty Dumpty Live HD

Chick Corea Akoustic Band is Chick Corea on acoustic grand piano, John Patitucci on acoustic bass and Vinnie Colaiuta on drums performing Humpty Dumpty. The jazz classic is originally from Chick Corea’s 1978 album The Mad Hatter. Very fine individual piano, bass and drum solos (5:56) are included. Chick Corea New Akoustic Band was live in concert at The Blue Note, Tokyo, Japan in November 1992.

Vom Stockspiel besessen: Vinnie Colauita, Drummer, hier im Trio.

Neulich wechselte ich die führende Hand. Open Handed: Hihat-Führung mit links, also nicht von rechts und über Kreuz.

Mein Bassist bemerkte am Ende des Stücks: Nicht die Hand wechseln. Sonst geht der Groove flöten. Ich sagte: Entschuldigung, das war nicht meine Absicht. Ich wechsele, um das zu üben. Die Idee von Open Handed habe ich von vielen Drummern: Simon Phillipps tut es. Claus Hessler tut es. Ich tue es zuweilen. Ohne dabei sonderlich gern den Groove zu verlieren. Das nun gar nicht. Jedenfalls nicht absichtlich. Das Ziel ist immer eine mindestens genau so starke linke wie die rechte. Bumm tschak.

Paradiddle. Diddle.

Und die Stockhaltung: Mein Bassist sagte nun, diese Stockhaltung, wie wenn man es nicht kann. Er meinte den „traditional grip“ – Besser ist der matched grip. Traditional grip, das groovt nicht. Ich wende vorsichtig ein: Doch doch, spielen viele traditional grip und groovt wie Sau. Mir fallen viele Namen ein. Todd Sucherman, Steve Gadd. Ach ja, Vinnie. Mein Bassist sagt: Aber du bist nicht Vinnie. Da hat er wirklich recht.

Leider, leider.